{"id":2723,"date":"2023-11-07T11:55:28","date_gmt":"2023-11-07T10:55:28","guid":{"rendered":"https:\/\/lsr-bw.de\/seniorenraete\/goeppingen\/?p=2723"},"modified":"2023-11-07T11:58:12","modified_gmt":"2023-11-07T10:58:12","slug":"extremer-hausarzt-mangel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lsr-bw.de\/seniorenraete\/goeppingen\/aktuelles\/extremer-hausarzt-mangel\/","title":{"rendered":"EXTREMER HAUSARZT-MANGEL"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>24.10.2023<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>PRESSEMITTEILUNG\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kreisseniorenrat: EXTREMER HAUSARZT-MANGEL<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung im Landkreis G\u00f6ppingen war das Schwerpunktthema der j\u00fcngsten Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrates. Im Landkreis sind derzeit sind 59 Haus- und 2 Facharztstellen frei. Die Me\u00dflatte ist aktuell allerdings noch immer eine Bedarfsplanung auf dem Stand von vor 30 Jahren, was aus Sicht es Kreisseniorenrates zu einer unzutreffenden Lagebeurteilung f\u00fchren d\u00fcrfte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Frau Dr. Nadja M\u00fcrter, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts und Marc Lux, Vorsitzender der Kreis\u00e4rzteschaft und Hausarzt in Heinin-gen erl\u00e4uterten die Projekte, die die Kommunale Gesundheitskonferenz in Angriff genommen habe, um die sich abzeichnende kritische Lage zu bew\u00e4ltigen. Es soll alles getan werden, um eine Versch\u00e4rfung der medizinischen Versorgungslage abzuwenden. Es bed\u00fcrfe einer lokalen Probleml\u00f6sung, die in den Rahmen der bundesweiten Entwicklung hineinpasse, sagte Dr. M\u00fcrter.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vordergr\u00fcndigste Ursache der gegenw\u00e4rtig unbesetzten Hausarztstellen ist nach Angaben der Kreis\u00e4rzteschaft die \u00e4u\u00dferst ung\u00fcnstige Alters-struktur, nach der \u00fcber 40 % der Haus\u00e4rzteschaft \u00fcber 60 Jahre alt sind und im Laufe der n\u00e4chsten Jahre altersbedingt ausscheiden werden. Neue, junge Haus\u00e4rzte sind bei weitem nicht in der notwendigen Zahl \u201eam Markt\u201c, sodass eine regul\u00e4re Wiederbesetzung in vielen F\u00e4llen nicht vorgenommen werden k\u00f6nne, erkl\u00e4rte Marc Lux.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Etwas entspannter ist die Lage im Facharzt-Segment, das aber auch eine Unterdeckung von rechnerisch zehn Stellen ausweist. Dort f\u00fchre die l\u00e4ngst \u00fcberholte Bedarfsplanung aus den 90er Jahren teilweise zur Aus-weisung eines Deckungsgrads von \u00fcber 100 Prozent, obwohl \u00a0zu lange Wartezeiten Realit\u00e4t sind. Es liegt, so der Kreisseniorenrat, eine erheb-liche Diskrepanz zwischen der Bedarfsplanung und der Situation in den Arztpraxen vor.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dr. Nadja M\u00fcrter erl\u00e4uterte die Vorschl\u00e4ge und \u00dcberlegungen der Kommunalen Gesundheitskonferenz, wie mittels eines Marketingkonzepts die Attraktivit\u00e4t einer Niederlassung als Hausarzt im Landkreis -G\u00f6ppin-gen gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnte. \u00a0Dies sei aber besonders schwierig, da die Phalanx der gro\u00dfen Kliniken in Stuttgart und Ulm sowie die Universit\u00e4ts-klinken nicht ohne weiteres zu \u00fcberbieten sei.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00dcberlegungen wie der Zugang zu einem Medizinstudium erleichtert bzw. gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnte, wurden ebenso diskutiert sowie Vorschl\u00e4ge, die \u00c4rzteschaft in den einzelnen Raumschaften des Kreises durch neue Organisationsformen schneller, spezieller und effizienter aufzustellen. \u201eda k\u00f6nnten Investitionszusch\u00fcsse oder Darlehen dazu beitragen, die erheb-lichen Praxiskosten und Anlaufprobleme zu stemmen. Auch eine Konzen-tration in Gesundheitszentren, erscheint dem Kreisseniorenrat eine sinnvolle Alternative darzustellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kreisseniorenrat: Extremer Hausarzt-Mangel <\/p>\n<p>Die Sicherstellung der ambulanten medizinischen Versorgung im Landkreis G\u00f6ppingen war das Schwerpunktthema der j\u00fcngsten Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrates. Im Landkreis sind derzeit sind 59 Haus- und 2 Facharztstellen frei. 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