{"id":2294,"date":"2019-01-14T12:00:17","date_gmt":"2019-01-14T11:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/lsr-bw.de\/seniorenraete\/goeppingen\/?p=2294"},"modified":"2022-01-12T15:28:48","modified_gmt":"2022-01-12T14:28:48","slug":"handwerkerschulung-fuer-altersgerechtes-wohnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lsr-bw.de\/seniorenraete\/goeppingen\/archiv\/handwerkerschulung-fuer-altersgerechtes-wohnen\/","title":{"rendered":"Handwerkerschulung f\u00fcr altersgerechtes Wohnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u201eServicePlus\u201c-Betriebe setzen besondere Anforderungen an den Wohnraum \u00e4lterer Menschen um.<\/strong><\/p>\n<p>Filderstadt\/Esslingen Eine \u201eServicePlus\u201c-Schulung f\u00fcr Handwerksbetriebe findet am Freitag, 25. Januar, im Kronensaal der Kreissparkasse in Esslingen statt. Grundgedanke der Initiative \u201eService Plus\u201c ist es, Handwerkern und anderen Dienstleistern ein m\u00f6glichst breites Hintergrund- und Fachwissen f\u00fcr die Anspr\u00fcche und Erfordernisse an den Wohnraum \u00e4lterer Menschen und Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen zu vermitteln.<\/p>\n<p>Entsprechend geschulte und zertifizierte Betriebe k\u00f6nnen ihren Kunden deshalb zus\u00e4tzlich zu ihrer Fachkompetenz besondere Beratungsleistungen anbieten. Landrat Heinz Eininger und Burkhard Wittmacher, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, er\u00f6ffnen die Veranstaltung.<\/p>\n<p>\u00c4ltere Menschen m\u00f6chten so lange wie m\u00f6glich in ihren vertrauten vier W\u00e4nden leben. Die \u201eServicePlus\u201c-Schulung informiert \u00fcber das Ausma\u00df und die Art der m\u00f6glichen Hilfeleistung und was aus gesundheits- und pflegetherapeutischer Sicht geeignet ist, um bestehende Problemlagen der Betroffenen zu kompensieren. Handwerker und Architekten sind hier besonders gefordert, sich mit Weitblick und Fachwissen beratend einzubringen und baulich m\u00f6gliche und notwendige Vorkehrungen zu treffen.<\/p>\n<p>Mithilfe eines Alterssimulationsanzugs erleben die Teilnehmer, wie es sich anf\u00fchlt, mit entsprechenden Einschr\u00e4nkungen zu leben. Dar\u00fcber hinaus zeigt die Schulung technische L\u00f6sungen auf, die den Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben aktiv unterst\u00fctzen und ein Verbleiben zu Hause erm\u00f6glichen. Dieser Aspekt wird vor dem Hintergrund des Pflegekr\u00e4ftemangels immer wichtiger. Unter dem Stichwort \u201eSmart-home-Technologien\u201c thematisiert die Schulung au\u00dferdem die gesamte moderne Haus- und Geb\u00e4udetechnik als wesentliche technische Entlastungshilfe auch \u2013 aber nicht nur \u2013 f\u00fcr \u00e4ltere und pflegebed\u00fcrftige Menschen.<\/p>\n<p>Verschiedene Referenten beleuchten in ihren Vortr\u00e4gen das Thema \u201eAlltagsunterst\u00fctzende Assistenz Leistungen\u201c aus verschiedenen Blickrichtungen. Inge Hafner wird als erfahrene Altenhilfefachberaterin i.R. zu ergr\u00fcnden versuchen, was \u00e4ltere Menschen w\u00fcnschen. Dr. Uta M\u00fcller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am internationalen Zentrum f\u00fcr Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universit\u00e4t T\u00fcbingen, stellt sich die Frage, wann technische Hilfen f\u00fcr Menschen im Alter sinnvoll sind. Dr. J\u00fcrgen Jarosch, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Elektro Technologie Zentrum Stuttgart (IZEW), berichtet \u00fcber neue Ans\u00e4tze zur Umsetzung von Smart Home, AAL und Co. Einen \u00dcberblick und praktische Beispiele pr\u00e4sentiert Birgid Eberhardt, Bereichsleiterin Smart home \/AAL der Gesellschaft f\u00fcr Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-W\u00fcrttemberg mbH (GSW). Einen Ausblick auf neue Trends gibt Prof. Dr.-Ing Franziska Meinecke, Professorin f\u00fcr Technik und Gesellschaft an der Hochschule Esslingen. Christian Oberle, Abteilungsdirektor bei der Kreissparkasse, berichtet au\u00dferdem \u00fcber M\u00f6glichkeiten der F\u00f6rderung und Finanzierung beim Umbau von alters- bzw. behindertengerechten Wohnungen. Eine Fachfirmenausstellung begleitet die Veranstaltung.<\/p>\n<p>\u201eServicePlus\u201c gibt es seit mehr als zehn Jahren als landkreis\u00fcbergreifende Kooperation zwischen den Kreisseniorenr\u00e4ten und den Kreishandwerkerschaften aus den Landkreisen Esslingen, G\u00f6ppingen, Rems-Murr und Reutlingen sowie dem DRK G\u00f6ppingen, dem Partner ikk classic, dem Landkreis Esslingen und der Kreissparkasse Esslingen-N\u00fcrtingen.<\/p>\n<p>Die Schulung im Kronensaal der Kreissparkasse pr\u00e4sentiert das \u00fcberarbeitete Konzept von \u201eServicePlus\u201c. Sie wird deshalb als mit neuen Inhalten versehene Grundschulung auch f\u00fcr bereits zertifizierte Betriebe als Auffrischung bzw. Weiterbildung angeboten. Im Anschluss an die Schulung wird in jedem Kooperations-Landkreis eine Fortbildungsveranstaltung organisiert.<\/p>\n<p>Anmeldungen nehmen der Kreisseniorenrat Esslingen e.V., Karl Praxl, Vorsitzender, 0711 \/ 773173, info (at) ksr-es.de , sowie die Kreishandwerkerschaft Esslingen-N\u00fcrtingen, Kandlerstr. 11, 73728 Esslingen, Tel. 0711 \/ 359373, info (at) kh-esslingen-nuertingen.de, entgegen. Dort gibt es auch weitere Informationen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.serviceplus-bw.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ServicePlus Website<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eServicePlus\u201c-Betriebe setzen besondere Anforderungen an den Wohnraum \u00e4lterer Menschen um. Filderstadt\/Esslingen Eine \u201eServicePlus\u201c-Schulung f\u00fcr Handwerksbetriebe findet am Freitag, 25. 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