Der Kreisseniorenrat tritt für die Interessen
älterer Menschen im Kreisgebiet ein.

Dies bedeutet:
Meinungsbildung initiieren und den Erfahrungsaustausch auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet pflegen.
Der Kreisseniorenrat macht die Einwohner, die staatlichen und kommunalen Behörden auf die Probleme älterer Menschen aufmerksam. Gleichzeitig arbeitet er auch an deren Lösung mit. In den wichtigen Gremien der Sozialen Dienste und der Öffentlichen Verwaltung ist der Kreisseniorenrat ein Ansprechpartner und Fürsprecher der Älteren.
Im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit informiert der Kreisseniorenrat gezielt die älteren Menschen über sie betreffende Angelegenheiten. Dazu zählen Hinweise zu Veranstaltungen und Fortbildungen sowie Hintergrundinformationen zu Projekten für Senioren. Desweiteren versuchen wir die Interessierten mit besonderen "links" auf dem Laufenden zu halten.
Der Kreisseniorenrat Reutlingen e.V. ist Mitglied im Landesseniorenrat Baden-Württemberg e.V.


Die Organe des Kreisseniorenrats e.V. sind

  • die Mitgliederversammlung
  • der Beirat
  • der Vorstand

40 Jahre Kreisseniorenrat

Die Jubiläumsfeier fand am 9. November 2018 im Spitalhof statt.

Grußworte zum Festakt des Kreisseniorenrates Reutlingen überbrachten vom Landesseniorenrat Nora Jordan-Weinberg, vom Landratsamt durch Andreas Bauer und von der Stadtverwaltung durch Joachim Haas.


Zügig begrüßte Vorsitzender Hermann Schmauder die Vertreter „des Glaubens und des Geldes“ jeweils mit flotten und tiefsinnigen „Brü-cken“- Kommentaren: Hermann Friedl und Siegfried Fischer von der katho-lischen und evangelischen Kirche sowie Ute Geiser von der Kreissparkasse.

Nicht weniger wertschätzend gegenüber der Stabsstelle Bürgerenga-gement und des Deutschen Roten Kreuz hieß er Anke Bächtiger und Matthias Schlautmann willkommen sowie von der Leitung des geriat-rischen Schwerpunkts Reutlingen Frau Dr. Marszalek.

Umrahmt mit Musik wurde die ganze Veranstaltung von dem Violinen-Trio Elisabeth Frimel-Balthes, Maximilian Agster und Sarah Baltes.

 

Fotos vom Festakt

 

Einen geschichtlichen Rückblick zu den Höhepunkten in den letzten 40 Jahren präsentierte der stellvertretende Vorsitzende Achim Scherzinger.

 

Für 30 Jahre Engagement im Kreisseniorenrat wurde Siegfried Vögele geehrt. Er gehört zu den Initiatoren von „ServicePlus“. Das Logo „ServicePlus“ ist ein Zertifikat für besonders geschulte Fachbetriebe des örtlichen Handwerks. Es wird von der Kreishandwerkerschaft und dem Kreisseniorenrat ausschließlich an Betriebe vergeben, die sich ver-pflichten, die Belange und Bedürfnisse älterer Menschen immer in hohem Maße situationsgerecht zu lösen.

Vorstandsmitglied Roland Schwarz erfreute die Gäste mit vielen Lachern. Seine heitere literarische Blütenlese zum Thema „Alter“ – verdient es unbedingt noch in einer weiteren Veranstaltung Publikum
zu haben!


Text: Hermann Schmauder

Lobbyarbeit für die ältere Generation

Am Freitag, 9. November, feierte der Reutlinger Kreisseniorenrat seine Gründung vor 40 Jahren im Reutlinger Spitalhof.

 

Mehr als 40 Stadt- und Kreisseniorenräte sind im baden-württembergischen Landesseniorenrat zusammengeschlossen. „Diese Seniorenräte begleiten kritisch die Landes- und Kommunalpolitik“, sagte Nora Jordan-Weinberg bei ihrem Grußwort auf der Jubiläumsfeier des Reutlinger Kreisseniorenrates. „Dabei machen sie mehr als Lobbyarbeit, sie leisten einen Beitrag zur Bürgerkommune“, betonte die stellvertretende Vorsitzende des Landes-seniorenrates.

 

Der Landesseniorenrat denke laut Nora-Weinberg darüber nach, eine Änderung der baden-württembergischen Gemeindeordnung auf den Weg zu bringen - damit die Mitwirkung der Senioren in den Kommunen analog zu den Jugendgemeinderäten geregelt wird.


Neben der engen Zusammenarbeit mit den Pflegestützpunkten decke der Reutlinger Kreisseniorenrat von „Aktiv älter werden“ bis „Zukunft mit neuen Technologien“ alle Themen ab, die für ältere Menschen relevant sind, stellte Andreas Bauer, Sozialdezernent im Reutlinger Landratsamt, fest.

 

„Seniorenpolitische Themen stehen in der Reutlinger Kommunalpolitik nicht im Vordergrund“, kritisierte Joachim Haas. Dabei verwies der Sozialamtsleiter der Stadt Reutlingen auf die demographische Ent-wicklung: „Vor 40 Jahren waren 15 Prozent der Reutlinger 65 Jahre
und älter, heute sind es bereits 20 Prozent.“ Haas appellierte an den Kreisseniorenrat, Themen wie Wohnen und Mobilität für Ältere stärker
in die politische Debatte einzubringen. „Wir brauchen ihre Stimme!“


Für Hermann Schmauder sind Einzelinteressen nicht der Maßstab für die Seniorenarbeit. „Individualismus darf nicht mit Egoismus verwechselt werden“, gab der Vorsitzende des Kreisseniorenrates zu bedenken.

 

Achim Scherzinger, Vorstandsmitglied im Reutlinger Kreisseniorenrat, erinnerte in seinem historischen Rückblick auch an die Gründung des Projekts ServicePlus im Jahr 2009. Seither zertifiziert der Kreis-seniorenrat zusammen mit der Reutlinger Kreishandwerkerschaft seniorenfreundliche Handwerksbetriebe.


Text: Stefan Zibulla / die kleine - Nr. 01/02

     
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