„Aktiv älter werden im Landkreis Reutlingen“

Mit der Broschüre will der KreisSeniorenRat (KSR) einen Kompass und damit eine Orientierung zu wichtigen Aspekten des Lebens älterer Menschen geben - aber auch zugleich die eine oder andere Anregung
im gesellschaftlichen ehrenamtlichen Bereich mitzuwirken.

 

Altern ist nicht zwingend mit Krankheit und Pflegebedürftigkeit verbun-den, Freizeit und miteinander reden in geselliger Runde, kulturelle Veranstaltungen besuchen und sich im Ehrenamt oder in der nachbar-schaftlichen Hilfe von Haus zu Haus einbringen können - das sind Angebote gegen die Einsamkeit!

 

In der Broschüre gibt es Anregungen und Hilfen, richtige Ansprech-partner zu finden – das heißt für jung und alt: Broschüre aufschlagen, darin rumblättern und bei Konkretem im Schlagwortverzeichnis nachschlagen!


 rt.seniorenwegweiser.eu

Tanzen hält jung und fit

Was kann es für Junggebliebene Schöneres geben, als wieder
einmal zu tanzen.

Der Nutzen von Tanzen auf Mobilität und Beweglichkeit wurde schon in zahlreichen Studien untersucht und bestätigt. So kann man mit Fug und Recht behaupten, dass Tanzen ein gesundes Altern fördert und zu einer der natürlichsten Bewegungsformen des Menschen zählt. Betrachtet man die komplexe Koordination des gesamten Körpers, die notwendige Konzentration und die körperliche Ausdauer, die für das Tanzen notwendig sind, so verwundert dies nicht. Tanzen trainiert Körper und Geist, ruft positive Gefühle hervor und wirkt vorbeugend gegen das Verarmen von Nervenzellen. Diese Form der Bewegung hat Anhänger bis ins hohe Alter.

Frauen haben den Wert des Tanzens schon lange begriffen, Sie wissen, wie gut es tut, in netter Gesellschaft ein Tänzchen zu wagen. Vertreter des „starken Geschlechts“ sind dagegen bei Tanzveranstaltungen hoffnungslos in der Minderheit. Vielleicht bedarf es nur eines kleinen Anstoßes, um auch die Männer zu begeistern? Tanzen ist Medizin, hält fit und durch jede Bewegung mit Musik fühlt man sich jünger.

Tanzen macht gute Laune - Tanzen macht einfach glücklich!

Rollator-Tanzkurs

Einmal im Monat gibt es einen Tanz-Treff, an dem auch der, der nicht so gut zu Fuß ist, mitmachen kann. Der "Rollator-Tanzkurs".

Nach dem Erfolg des ersten Rollator-Tanzkurses bietet die Volkshochschule Metzingen zusammen mit der Nachbarschaftshilfe dieses Angebot nun regelmäßig ein Mal im Monat an.

Frauen und Männer, die auf den Rollator als Gehhilfe angewiesen sind, können diesen als vielseitiges Gymnastikgerät erleben, das ihnen tolle Möglichkeiten bietet, sich auch im Alter noch zu bewegen. Denn wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, muss noch lange nicht aufs Tanzen verzichten. Die Bewegung hält gesund, beugt vielen Krankheiten vor, und durch die Tanzschrittabläufe wird auch das Gedächtnis trainiert. In langsamen Bewegungen zu munterer Musik kommt auch in längst "eingerostet" geglaubte Glieder wieder Schwung.

Eingeladen sind auch Interessierte, die normalerweise mit dem Stock unterwegs sind oder sogar ganz "auf eigenen Beinen stehen".


Nähere Infos: vhs-metzingen.de

Kulturpforte Reutlingen

Freikarten für Menschen mit geringem Einkommen - Kultur für alle!

Wer kann Gast der Kulturpforte werden?

Sozialhilfe-, Renten-, ALG II-Empfänger und Geringverdiener (30% über ALG 10, Wohngeldempfänger, Inhaber von Berechtigungskarten der Tafelläden und dem Reutlinger Gutscheinheft.
Wenn Sie sich bei einem Wohlfahrtsverband als Gast eingetragen haben, werden Sie von Ehrenamtlichen angerufen und es wird Ihnen eine Freikarte angeboten. Diese Ehrenamtlichen unterliegen der Schweigepflicht. Die Freikarten werden an der Abendkasse unter Ihrem Namen hinterlegt.

Mehr Infos unter kulturpforte-reutlingen.de

Wissen sammeln

Verstehen, wie Solarzellen arbeiten. Oboe spielen. Mathematische Algorithmen begreifen. Das Feld des Wissens ist groß. Wege zum Ziel:


Einmal an die Universität: Viele Universitäten in Baden-Württemberg ermöglichen es Gasthörern ohne Hochschulzulassung an Vorlesungen und Kursen teilzunehmen. So bietet die Uni Stuttgart ein Studium Generale an. Studienprogramm und Anmeldeinfos: uni-stuttgart.de. Die Uni Mannheim hat ein spezielles Seniorenstudium im Programm: uni-mannheim.de. Wer lieber zu Hause auf Hochschulniveau lernt, klickt auf coursera.com. Dort gibt es Online-Seminare von Hoch-schulen aus aller Welt.


Eine neue Sprache: Die Mannheimer Abendakademie bietet außer Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch über 30 weitere Sprachen an: abendakademie-mannheim.de. Neben Volkshoch-schulkursen vor Ort, Sprachreisen, Lernprogrammen für den Rechner gibt es online spannende Angebote, zum Beispiel babbel.com. oder verbalplanet.com. Hier bucht man sich einen Sprachlehrer für den Einzelunterricht über Skype. (AOK BW 4-2015)

Gut Informiert

Seniorinnen und Senioren sind eine wichtige und zunehmende Kundengruppe. Damit ältere Menschen gegenüber Anbietern von Waren und Dienstleistungen als Konsumenten gleichberechtigt am Markt auftreten können, sollten sie ausreichend und umfassend über das Waren und Dienstleistungsangebot sowie über ihre Rechte als Verbraucher informiert sein.

Interessante Internetseiten dazu:
verbraucherschutzgesetz.de
verbraucherzentrale.de
test.de

SENIORENFREUNDLICH - Senioren besser verstehen
Umfangreiche Informations- und Ideensammlung zum Leben von Seniorinnen und Senioren in Deutschland, aus persönlicher Sicht eines Seniors.
seniorenfreundlich.de

 
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