Neues Buskonzept

Ist mit dem neuen Reutlinger Stadtbuskonzept wirklich alles busser
und damit besser geworden? Experten und Ältere diskutieren in einer
Talkrunde des Kreisseniorenrats, wie gelungen das Buskonzept ist. „mehr ...“

Die Wohlfahrtsverbände arbeiten enger zusammen

Der Paritätische Kreisverband Reutlingen steht seit beginn des Jahres
im Verbund mit Tübingen und Zollernalbkreis. Auch in anderen Kreisver-bänden in Baden-Württemberg gibt es ähnliche Umstrukturungen. In Reutlingen gibt es seit der Kooperation wie berichtet keinen Geschäfts-führer mehr. „mehr ...“

Plätze für die Kurzzeitpflege gibt es viel zu wenige

Ja. Klar. Pflege ist kein Thema, mit dem man sich gerne beschäftigt. Weil es nun mal alles andere als sexy ist, sich mit der eigenen Gebrechlichkeit, dem eigenen Altern zu beschäftigen. Oder mit dem von Eltern, Angehörigen, Verwandten. Das will eigentlich alles niemand wissen. Aber: Die deutsche Gesellschaft wird immer älter. Also auch wir. Das ist so. Und da kommt niemand drum herum. "mehr ..."

„Auch Ratschläge sind Schläge“

Pfarrer Siegfried Fischer referierte beim Männervesper des Stiftes in Bad Urach zum Thema „Was hilft mir in Lebenskrisen? Was das Leben wieder Heil und ganz macht“. „mehr ...“

Viele Ausflugsmöglichkeiten für wenig Geld

Der Landesfamilienpass feiert 40-Jähriges Jubiläum und ermöglicht Kindern und deren Familien auch im kommenden Jahr wieder vergünstigten Eintritt zu spannenden Ausflugszielen in ganz Baden-Württemberg. "mehr ..."

Busfahren wird deutlich billiger

Das 365-Euro-Ticket für Reutlingen kommt – 165 000 Einwohner profitieren davon. „mehr ...“

Herausragendes geleistet

Sie erledigt Besorgungen, geht mit zu Ärzten und macht Geburts-tagsbesuche: über solch ein außergewöhnliches Engagement einer Ehrenamtlichen im Pflegeheim Voller Brunnen berichtete Kreisspar-kassen-Vorstandsmitglied Joachim Deichmann bei der jährlichen Ehrung der Seniorenstiftung. „mehr ...“

Neubau einer Pflegeeinrichtung mitten im Ortskern

In der neuen Pflegeeinrichtung der RAH, mitten im Herzen Rommels-bachs, wird es 50 stationäre Pflegeplätze und zwei Plätze zur Kurzzeit-pflege geben. „mehr ...“

Gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Der Landkreis Reutlingen ist Mitunterzeichner der »Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen«. Landrat Thomas Reumann und zahlreiche Mitglieder des Kreistags bekräftigten mit ihrer Unterschrift im Rahmen eines Festakts die Wichtigkeit der Versorgung und Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen im Landkreis. „mehr ...“

Lobbyarbeit für die ältere Generation

Am Freitag, 9. November, feierte der Reutlinger Kreisseniorenrat seine Gründung vor 40 Jahren im Reutlinger Spitalhof.

Mehr als 40 Stadt- und Kreisseniorenräte sind im baden-württembergischen Landesseniorenrat zusammengeschlossen. „Diese Seniorenräte begleiten kritisch die Landes- und Kommunalpolitik“, sagte Nora Jordan-Weinberg bei ihrem Grußwort auf der Jubiläumsfeier des Reutlinger Kreisseniorenrates. „Dabei machen sie mehr als Lobbyarbeit, sie leisten einen Beitrag zur Bürgerkommune“, betonte die stellvertretende Vorsitzende des Landes-seniorenrates.  "mehr ..."

Verbraucherberatung wieder vor Ort

Vorstandsmitglieder des Kreisseniorenrats Reutlingen informierten
sich über die Arbeit der Verbraucherberatung. Thematisch ist die Verbraucherzentrale in Reutlingen sehr breit aufgestellt. „mehr ...“

Au Pair mit 65

Vor ihrem Einstieg in die Rente war die 65-jährige Dorothea Schobert »Granny-Au-Pair« in Kanada. Auslandserfahrungen sammeln. Sich erst mal neu orientieren. Und: Land und Leute kennenlernen, ohne dafür gleich viel Geld hinblättern zu müssen. „mehr ...“

Wer tanzt, bleibt jung

Tanztee: Das klingt irgendwie wie nach »Old school«. Da tauchen Bilder vor den Augen auf von Damen in langen Kleidern, die von Herren im Frack auf das Parkett geführt werden und mit ernster Miene die Tanzschritte zu Walzer und Co. ausführen. Die Medienakademie Metzingen lädt jeden Sonntag zum offenen Tanztee ein. „mehr ...“

Ein Restaurant für alle

Ziemlich viel ist ab sofort neu im Lobbyrestaurant in der Rommels-bacher Straße 1, doch eines ist geblieben: Das Ziel, ein Restaurant für alle zu sein. Unter neuem Namen legt das Lobbyrestaurant zum 15. Geburtstag einen Neustart hin und heißt ab sofort „S-Haus“. „mehr ...“

Anlaufstelle für Ältere

Der Landkreis erweitert sein Beratungsangebot rund ums Thema Pflege: Bisher gibt's fünf Pflegestützpunkte, die Bürgern sowohl kostenlose, trägerneutrale Beratung als auch Hilfestellung beim oft komplizierten Beantragen von Leistungen bieten. Nun kommt ein Pflegestützpunkt
auf die Alb, von dem auch Trochtelfingen profitiert. „mehr ...“

Neue Beratungsstelle für Verbraucher in Reutlingen

Ulm oder Stuttgart, das waren bislang die am nächsten gelegenen Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg für Ratsuchende aus der Region Neckar-Alb. Ab sofort sind die Wege kürzer: Mitten in Reutlingen, in der Kanzleistraße 20, hat die Verbraucherzentrale eine neue Beratungsstelle eröffnet. „mehr ...“

10 000 Euro Förderung fürs Netzwerk

»Eningen wird Lokale Allianz für Menschen mit Demenz – das Netzwerk Demenz erhält Fördermittel aus dem Bundesmodellprogramm«, heißt es in einer Pressemitteilung. „mehr ...“

Hilfe für Angehörige rückt näher

Einen Angehörigen zu pflegen gehört in vielen Familien zum Alltag. In allen Fällen ist es wichtig, dass die Familienangehörigen sich umfassend informieren können, welche Unterstützung ihnen zusteht, wo sie Hilfsmittel beantragen oder professionelle Pflegekräfte engagieren können. "mehr ..."

Reutlinger Hochschul-Bädle schlägt Wellen

Gabriele Janz vom Kreisvorstand des Paritätischen Wohlfahrtsverbands ist sauer. Sogar stocksauer, wie sie sagt. Und das keineswegs aus persönlicher Betroffenheit heraus, sondern stellvertretend für die rund
1 500 Nutzer des Reutlinger Hochschul-Bädles, die demnächst auf dem Trockenen sitzen werden. Jedenfalls dann, wenn sich Baden-Württembergs (Noch-)Finanzminister Nils Schmid nicht umgehend anschicke, einen Vertrag zu unterzeichnen, der den Fortbestand des Lehrschwimmbeckens auf dem Hohbuch-Campus sichert. „mehr ...“

Wohnberater für ältere Menschen

Lieber zu Hause als im Heim: Kleine Hilfen im Alltag reichen manchmal schon, um Senioren ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. In Trochtelfingen sind die Frauen von der Nachbarschaftshilfe eine große Stütze, mit der kostenlosen Wohnberatung des Kreisseniorenrats kommt nun ein weiteres wichtiges Angebot hinzu. „mehr ...“

Wegweiser für die dritte Phase

Wie man möglichst lange unabhängig bleibt und selbst über sein Leben entscheidet, will der Kreisseniorenrat in einem »Wegweiser« beschrei-ben, der in allen Rathäusern des Landkreises und in den Filialen der Kreissparkasse erhältlich ist. „mehr ...“

Reparatur-Dienst der Caritas kompetent und gut

Caritas-Leiter Hermann Rist kam die Idee, einen Sozialen Reparatur-Dienst (SRD) ins Leben zu rufen. Er initiierte dieses Angebot nicht nur, sondern förderte und unterstützte es auch in den folgenden 20 Jahren. "mehr ..."  

Den guten Rat gibt es gratis

Wohnen im Alter, aber wie? Fragen hilft in Münsingen ein Ehrenamt-licher Berater mit Betroffenen klären. »Ein barrierefreier Zugang in die eigene Wohnung ist das Wichtigste«, sagt Karl Zahradnik. Denn Menschen, denen der tägliche Weg hinein in die eigenen vier Wände oder wieder hinaus zu mühsam oder gar unüberwindbar wird, ziehen sich zurück und vereinsamen. „mehr ...“

Auch im Alter selbstbestimmt leben

Der Kreisseniorenrat und die Initiative Pro-Urach bieten künftig im Alten Oberamt Wohnberatung an. Dreißig Prozent der Bevölkerung sind derzeit über sechzig Jahre alt, aber nur fünf Prozent der Wohnungen sind altengerecht. Der Kreisseniorenrat will dazu beitragen, dass die Menschen in ihrer Wohnung alt werden können, ohne zu befürchten, beim geringsten Gebrechen ihre gewohnte Umgebung verlassen zu müssen. „mehr ...“

Reparieren statt wegwerfen im Repair-Café

In Waldenbuch und in Tübingen gibt es bereits solche Repair-Cafés. »In Holland sind sie in den Fußgänger-zonen der Städte überall präsent«, sagt Sabine Andreadis. Ab 14. Oktober wird nun der erste Treffpunkt dieser Art auch in Reutlingen eröffnet – und zwar in der Keltenstraße 8 in Mittelstadt. „mehr ...“

Älterwerden wird oft verdrängt

Wer sein Arbeitsleben hinter sich gebracht hat, beginnt einen neuen Lebensabschnitt. Doch was nun? Seit 20 Jahren bereiten Caritas und Kreisseniorenrat gemeinsam mit Seminaren auf den Ruhestand vor. 
Dr. Jörg Hinner von der Universität Heidelberg sprach über Grenzen
und Potenziale des Alter(n)s. „mehr ...“

Nachwuchs ist schwer zu finden

Reutlinger Lobbyrestaurant - Rückgang beim ehrenamtlichen Mitarbeiterstamm und bei den Solidar-Essern bereitet Probleme. „mehr ...“

Kletterkirche: »Leidenschaft küsst Ehrenamt«

Das ehemalige Gotteshaus der Metzinger Methodisten wird von Sportlern und Helfern gut angenommen. An jedem ersten Freitag im Monat ist »Brotzeit«, ein Vesper für alle, das durch Gastvorträge oder Livemusik umrahmt wird. Immer mal wieder sonntags gibt es ein »Weißwurstklettern« oder spezielle Motto-Partys. Gestemmt wird das alles durch den unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter. „mehr ...“ 

Kommt die Busfahr-Flatrate?

Kostenlos Busfahren in Reutlingen? Die WiR-Fraktion möchte das Thema mit einem Antrag in die Diskussion bringen. Die Verwaltung soll prüfen, unter welchen Bedingungen eine von allen Bürgern zu bezahlende Flatrate für den ÖPNV in Reutlingen umsetzbar ist. "mehr ..."

Wechsel im Pfullinger Bürgertreff

Jasmin Gekeler übernimmt vom 1. Juli an alle Koordinations- und Organisationsaufgaben für den Verein Bürgertreff Pfullingen und seine vielfältigen Angebote. Sie ist Nachfolgerin von Christina Baumgärtel, die zwei Jahre lang diese Stelle innehatte. „mehr ...“

Der Tod als Dienstleistung: Fragen an den Bundestag

Darf man einem anderen Menschen beim Sterben helfen? Wenn ja, wer darf, wer soll das tun? Über diese Fragen will der Deutsche Bundestag im Herbst entscheiden. Darüber diskutiert haben jetzt ganz junge Menschen. „mehr ...“

»Bewegung im Alter«

»Man soll, wenn man Tai Chi und Chi Gong macht, uralt werden«, gab Siegbert Allgaier, Kursleiter der Volkshochschule (VHS) seinen Senioren im blühenden Stadtgarten freundlich mit auf den Weg, bevor’s ans eigentliche Bewegen ging. „mehr ...“

Wechsel im Vorstand

Bei der Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats in der KBF blickte Vorsitzender Hermann Schmauder auf ein beachtliches Pensum zurück. Aus familiären und persönlichen Gründen muss sich Erwin Vohrer aus den Aktivitäten des Vorstands verabschieden. Für ihn rückt Wolfgang Althoff nach, der bislang kooptiertes Vorstandsmitglied war. „mehr ...“

FOTOTABLEAU

Immer mehr Trickbetrüger zocken Senioren ab

In den vergangenen Tagen häufen sich wieder sogenannte Schock-anrufe und Anrufe von Betrügern, die mit der Enkeltrickmasche versuchen, gutgläubigen und hilfsbereiten Senioren das Geld aus der Tasche zu ziehen. „mehr ...“

Das ganze Jahr über wechselnde Ausstellungen

Das Lobbyrestaurant »Unter den Leuten« bietet neben günstigem Essen auch ein Kulturprogramm. Für wenig Geld gibt es in den Räumlichkeiten in der Rommelsbacher Straße 1 neben dem Essen aber immer wieder auch wechselnde Ausstellungen zu sehen. „mehr ...“

10 Jahre Mobile: Eine große, offene Vielfalt

Es ist Anlaufstelle für Menschen aller Altersgruppen, die sich in der Stadt engagieren wollen, die Hilfe brauchen oder Kontakte suchen: Das Vermittlungsbüro für bürgerschaftliches Engagement in Metzingen, kurz Mobile genannt, blickt inzwischen auf ein Jahrzehnt erfolgreiche Arbeit zurück. "mehr ..." 

»Ehrenamt macht glücklich«

Lobbyrestaurant in der Rommelsbacher Straße 1 - Mit Marktanalyse auf der Suche nach mehr Solidaressern und freiwilligen Helfern. „mehr ...“

Für eine Kultur des Sich-Kümmerns

Eines Tages soll es selbstverständlich sein: »Die Jahre der Pflege sind eine geglückte Zeit.« Die Menschen in Baden-Württemberg werden immer älter, möchten in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung bleiben. Immer mehr werden künftig auf Sorge und Pflege angewiesen sein. Seniorenstiftung der Kreissparkasse fördert den Dienst am älteren Menschen mit 24 000 Euro. „mehr ...“

Selbsthilfe bei Depressionen: »Sprung zurück ins Leben«

Vor zehn Jahren gründete Sandra Ebinger die Gruppe "Lebenschance" für Menschen mit Depressionen. Depressionen. Ausgelöst durch Arbeitslosigkeit, permanente Überforderung, die Trennung der Eltern oder völlig anderes - diese Krankheit hat viele Gesichter. "mehr ..." 

Gesunde Gemeinden: Überall werden Aktionen geplant

Eningen, Hohenstein und Hülben basteln an ihren Leitbildern zur »Gesunden Gemeinde«. In allen drei Modellgemeinden im Landkreis wird derzeit übers Thema Gesundheit nachgedacht. „mehr ...“

Mehr Selbstbestimmung möglich

Samariterstift in Pfullingen stellt sein Angebot einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft in der Hohe Straße vor. „mehr ...“

Helfen und helfen lassen

Das neue Bürgernetz Alb organisiert gegenseitige Unterstützung im Alltag. Nicht nur für Senioren. „mehr ...“

Sozialer Frieden in Gefahr?

Teilnehmer eines Podiums machten sich auf die Suche nach »Wegen aus der Wohnungsnot« „mehr ...“

Nicht nur Teilhabe, sondern Teil sein

Kulturpforte - Verein hat sich gegründet. Erster Vorstand gewählt. Weckmann Erster Vorsitzender. Freikarten sollen an Menschen mit geringen Einkommen vermittelt werden. „mehr ...“

Bürgertreff Pfullingen: Gert Seeger übernimmt den Vorsitz

Bürgertreff - Mitgliederversammlung wählt Nachfolger für Theo Brenner, der zum Ehrenvorsitzenden ernannt wird. Der GEA berichtet. „mehr ...“

Erste barrierefreie Bushaltestelle in Eningen in Betrieb

Über 20 Bushaltestellen gibt es auf Eninger Gemarkung. Die erste davon an der Wengenstraße und direkt beim Seniorenzentrum St. Elisabeth ist nun »barrierefrei«. Der GEA berichtet. „mehr ...“

Klinikum am Steinenberg: Kurze Wege zur Strahlentherapie

Neubau der Strahlentherapie beim Klinikum am Steinenberg offiziell seiner Bestimmung übergeben. Der GEA berichtet. „mehr ...“

Gut gemeint, schlecht gemacht

Wer auf den Rollstuhl angewiesen ist, wird vielfach ausgebremst.
Der GEA berichtet. "mehr ..."

Hospiz Veronika: Sterben ist kein Tabu-Thema mehr

Noch hat er eine relativ kurze Geschichte. Der Förderkreis Hospiz
Veronika wird in diesem Jahr zehn Jahre alt. Doch gerade zu seinem
runden Geburtstag wird besonders deutlich, wie wichtig sein
Engagement ist. „mehr ...“

Regionalstadtbahn: Front der Unterstützer geschlossen

Die beteiligten Gemeinden im Kreis Reutlingen stehen wie der Kreistag geschlossen hinter dem Projekt Regionalbahn. „mehr ...“

Patienten-Sicherheit: Blindes Vertrauen ist Gift

Medizin - Zur Patientensicherheit in Kliniken und Arztpraxen kann jeder seinen ganz persönlichen Beitrag leisten. Ein gesundes Selbstbewusstsein kann der Gesundheit ausgesprochen dienlich sein. „mehr …“

Seniorenpaten: Bereichernd für beide Seiten

Seniorenpaten - Projekt von drei Krankenpflege-Fördervereinen auf Wachstumskurs. Verstärkung gesucht. Der GEA berichtet „mehr …“

Mit Sicherheit gesund werden

Wenn Krankenhäuser krank machen, so die bange Frage, trifft das auch auf die Reutlinger Kreiskliniken zu? Was an den drei Reutlinger Kreiskliniken schon heute zum Schutze der Patienten getan wird.
„mehr …“

Partnerschaft im Alter

Die Menschen werden immer älter. Damit steigt auch die Zahl derer, die
im Alter alleine leben und einsam sind. Das muss nicht sein. Kontakt-möglichkeiten gibt es viele. Im Wochenblatt beim Interview der Woche: Ingrid Kreuzer, Diplom-Sozialpädagogin und Familienberaterin.
 
„mehr …“

Sudoku allein reicht nicht

»Das Gehirn braucht Futter.« Kreuzworträtsel und Denkspiele allein geben zwar einen Reiz für das Gedächtnis, »aber der Sauerstoff und die Bewegung fehlen«, erklärte der Fachmann beim Pressegespräch zu der Idee des neuen Angebots für Menschen mit Gedächtnisschwäche. Der GEA berichtet. „mehr …“

Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

Sie melden ein angebliches Problem mit dem PC und haben tatsächlich nur eines im Sinn: An das Geld der Bürgerinnen und Bürger zu kommen und sich Zugriff auf deren Rechner zu verschaffen. Der GEA berichtet. "mehr ..."

Ambulanter Hospizdienst: Niemand soll allein sein

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein; Sterbende, zumal, wenn sie dies ausdrücklich wünschen, in ihrer letzten Lebensphase begleiten: Gisela Husemann weiß, wie wichtig das sein kann. Der GEA berichtet.
„mehr …“

Das Sterben ins Leben holen

»Wie sieht Sterben aus?« Diese Frage wird Sterbebegleiterinnen oft gestellt. Die Ausbildung zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit dauert ein Jahr. In Wochenend-Seminaren werden sensible Themen wie »Leben und Sterben«, »Tod und Trauer« und »Begleitung« auf ganz unterschiedliche Weise vertieft. Der GEA berichtet. „mehr …“

»Barrierefreiheit geht uns alle an«

»Der Schlüssel zur erfolgreichen Inklusion liegt in der Kommunalpolitik«, erklärt Gerd Weimer, der Landesbehindertenbeauftragte von Baden- Württemberg, bei einer Gesprächsrunde mit dem Körperbehindertenverein (KBV) in Reutlingen. Der GEA berichtet. „mehr …“

Textilien aus zweiter Hand: Die Altkleider-Wundertüte

Tauschen statt wegwerfen, Geldbeutel und Umwelt schonen! Was anderswo schon rege praktiziert wird, ist jetzt mit Erfolg erstmals in Münsingen erprobt worden. Der GEA informiert. "mehr ..." 

»Sucht im Alter«: Richtig helfen. Aber wie?

Schulung - Drei Jahre dauerte das Projekt »Sucht im Alter« am Zentrum
für Psychiatrie Südwürttemberg. Kooperationspartner waren Bruderhaus-Diakonie und Kreisklinikum
. Der GEA berichtet. „mehr …“

Nachdenken über die Zukunft

Die Bürger hätten gerne mehr Bänke, Bänke um sich auszuruhen, das Treiben auf der Straße zu beobachten, zu verfolgen, wie sich Fuchs und Has’ Gute Nacht sagen. Doch wohin soll sie die Gemeindeverwaltung stellen? Einfach an einen der schönen Plätze im Ort? Oder doch besser
in der Nähe des betreuten Wohnens in Unterhausen?
Der GEA berichtet. „mehr …“

Begegnung am Backofen

Die »Engstinger Runde« hat sich der Bedeutung der Backhäuser für die Dorfgemeinschaft besonnen und beim zweiten gemeinsamen Kochen und Genießen mit Alt- und Neu-Engstingern pikant Gebackenes in den Mittel-punkt gestellt. Die Runde will dabei helfen, Engstinger unterschiedlicher Herkunft einander näher zu bringen. Der GEA berichtet. „mehr …“

Mehr Miteinander in den Stadtteilen

Haben Sie schon mal von Paula gehört? Nachbarschaft - Modellprojekt des Sozialministeriums: »Paula« will Menschen einander näher bringen. Der GEA berichtet. „mehr …“

Wer Rat im Fall der Sucht sucht

Abhängigkeit - Clearingstelle im Reutlinger Suchthilfezentrum bietet Informationen auch für Angehörige und Ärzte. Der GEA berichtet.
„mehr …“

Drei Monate, dreißig Fahrer

Carsharing - Die Stadtwerke Metzingen ziehen eine positive Zwischenbilanz, wünschen sich aber weitere Teilnehmer. Der GEA berichtet. „mehr …“

»Mit falschen Zahlen gerechnet«

Freie Wohlfahrtsverbände nehmen Prüfungsbericht zur geplanten Jugendhilfe gGmbH auseinander. Der GEA berichtet. „mehr …“

Die "nette Toilette"

Wer kennt das Problem nicht? Beim Bummeln, Shoppen oder Ausgehen sieht man sich plötzlich auf der Suche nach der nächsten öffentlichen Toilette. Damit ist in Reutlingen nun Schluss. Das Wochenblatt berichtet. „mehr …“

Altersarmut bedroht uns alle

Die Veranstaltung mit dem Thema »Altersarmut bedroht uns alle« wurde gemeinsam organisiert vom Kreisseniorenrat Reutlingen, der Landesarbeitsgemeinschaft evangelischer Senioren, dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, dem Deutschen Gewerkschaftsbund und dem Diakonieverband Reutlingen. Der GEA berichtet. "mehr ..." 

Erreichte Ziele und offene Fragen

Palliativpflege - Reutlinger Altenhilfe (RHA) zieht Bilanz ihrer Pionierarbeit. Der GEA berichtet. "mehr ..."

Wer hilft uns beim Anziehen?

Ausbildung - Es gibt zu wenig Pflegekräfte. Bürokratieabbau, gesicherte Freizeit und mehr Wertschätzung gefordert. Der GEA berichtet. "mehr ..."

Leben unter einem Dach an der Schreinerstraße

Im neuen GWG-Komplex an der Schreinerstraße gibt es Wohnraum für Behinderte und Nichtbehinderte, darüber berichtet der GEA. "mehr..."

Kreisseniorenrat Reutlingen

GEA und Reutlinger Nachrichten berichten über die Mitglieder-versammlung mit Wahlen und über Aktivitäten des KSR. "mehr ..."

Alter wie eine Jahreszeit annehmen

Letzte Lebensphase - Der Bioethiker und Mediziner Giovanni Maio regt zum Umdenken und neu denken an.

BAD URACH. Forever young? Umdenken oder neu denken lernen, kann ein Ansatz sein. Mit der Auftaktveranstaltung von Bad Urachs Sitzwachengruppe, dem »Zentrum für Altersmedizin« (Kreiskliniken Reutlingen) und dem neu gegründeten »Netzwerk Demenz« in Bad Urach, schien der Nerv sichtlich getroffen.

Rund 150 Zuhörer belegten alle Stühle im Willi-Dettinger-Saal, um im Vortrag von Professor Giovanni Maio »Über den Wert des Altseins« auch zu erfahren, »warum man alt werden darf«.

Der Bioethiker und Mediziner gab »gehaltvolle Gedanken« preis und eröffnete seinen Zuhörern zum Großteil philosophische Perspektiven eines sinnerfüllten Lebens im Alter - jenseits des Fitnesswahns. Kurz gesagt: »Pro-Aging« statt »Anti-Aging«.

»Ich habe nur ein paar einfache Worte mitgebracht, keine Bilder, möchte mit Ihnen über das Menschsein nachdenken und überlegen, auf was es ankommt«, begrüßt er seine aufmerksam-gebannten Zuhörer. Im Saal war es mucksmäuschenstill, eine dreiviertel Stunde lang, so lange Maio redete.

Die Gnade, alt zu werden

»Der Mensch ist von Anfang an aufs Altwerden eingerichtet. Es ist eine Gnade, alt zu werden«, begann der Philosoph und Universitätsprofessor, der auch beim Radio und Fernsehen ein gern gesehener Gast ist, seinen Vortrag. »Im Altsein selbst liegt ein tiefer Wert.«

Die Paradoxie sei, dass heute »mehr Lebensjahre« oft nicht als Chance gesehen werden durch den beharrlich dominierend-starren Blick aufs Älterwerden. »Liegt im Altsein nur ein Defizit«?, fragte er in den Saal hinein.

»Eine sehr einseitige Sichtweise«, findet Maio, der seine Zuhörer mit in viele Überlegungen nimmt und fast beiläufig aufzeigt, in welcher »Denk-Tradition« wir eigentlich stecken. Schon die tägliche Werbung drücke es aus: »Mit Faltencreme hat man das Altsein im Griff.«

Altern will heute nicht mehr gemeistert, sondern schlichtweg vermieden werden, resümierte er nachdenklich. Statt sich mit der Endlichkeit anzufreunden, versuche man lieber, die letzte Phase des Lebens abzuschneiden. »Aber es hat einen Sinn, dass wir endlich sind. Würden wir ewig leben, würden wir dem Leben die Würze nehmen.

Sterben ist eine Grundsignatur des ganzen Lebens«, sagte der Mann, der auch Autor zahlreicher Bücher ist. »Ohne Grenze kein Sinn! Heute werden jegliche Grenzen von Menschen infrage gestellt, aber die Tiefe des Lebens kann nur ausgeschöpft werden, wenn man sich der Grenzen bewusst ist«, glaubt er.

Die ästhetische Medizin lebt vom »Zeit anhalten«, gibt er zu bedenken. »Spuren der verronnenen Zeit sollen getilgt werden, doch all diese Bestrebungen dienen nur der Anästhesie des Bewusstseins.« Alt sind schließlich nur die anderen oder die, die sich so fühlen? Altsein bedeute vielmehr, sich damit abzufinden, dass immer mehr Karten ausgespielt sind und man keine neue Chance darauf bekommt.

Altwerden als Lernmodell

»Je authentischer und erfüllter das Leben war, umso leichter ist Altwerden. Ein Leben, das am Leben vorbeigelebt wurde oder ungestaltet blieb, ist Schmerz.« Erfüllend sei das Leben durchaus, wenn man es wie die Jahreszeiten in seinem Zyklus annehmen kann, sagte Maio.

Im Alter erhalte der Mensch die Chance, das wirklich Tragende vom vermeintlich Tragenden und das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. »Man ist weniger anfällig für Illusionen und offen für einen ungeblendeten, klaren Blick.« Und: »Altwerden ist ein Lernmodell für die Gesellschaft«, plädierte Maio. »Wir müssen das Licht sehen, das da im Alter leuchtet, auch das Potenzial.«

Alte Menschen wollten nicht einfach »nur gut versorgt« werden à la »Dienstleistung statt Begegnung«. Eine solche Pflege versorge vielleicht effektiv, werde dem alten Menschen aber nicht gerecht, mahnte der Mediziner in Bad Urach. »Es geht nicht um Leistung, sondern um Sein und ein (Lebens-)Vermächtnis eines Menschen.« Das verdiene Achtung und Ehrfurcht. Und: Dankbarkeit dafür, dass man gewesen ist und das Bewusstsein, dass jeder Augenblick kostbar ist. (GEA/PATRICIA KOZJEK/27.10.2012)

Fürsorge und Begleitung

Palliativpflege - Reutlinger Altenhilfe (RAH) leistet in ihren Ein-richtungen Pionierarbeit. Bosch-Stiftung unterstützt Fürsorge und Begleitung

REUTLINGEN. Einen Wunsch haben wohl alle Menschen: In den letzten Tagen des Lebens möchte man gerne von nahestehenden Menschen begleitet werden, medizinisch und pflegerisch gut versorgt und möglichst in vertrauter Umgebung sein. Genau dies ist auch das Ziel des Projekts »RAH-Netzwerk Palliativ«, das seit 2009 durch die Robert-Bosch-Stiftung als Modellprojekt bei der Reutlinger Altenhilfe gefördert wird.

Altenpflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste nehmen in der letzten Lebensphase einen zentralen Stellenwert ein. Eine wichtige Anforderung an die Heime ist, Lebensqualität in jeder Lebensphase zu ermöglichen. Das heißt nicht nur, für mobile Bewohner sinnvolle Angebote für eine Tagesgestaltung zu bieten, sondern auch kompetente palliative Pflege.

Palliative Pflege bedeutet die koordinierte und ergänzende Zusammenarbeit bei der Behand-lung von verschiedenen Erkrankungen, der Schmerztherapie sowie der fachlichen Pflege bei unheilbar schwer kranken Menschen in der letzten Lebensphase. Ziel ist es, ein würdevolles Leben bis zuletzt und eine fürsorgliche Begleitung für Schwerstpflegebedürftige und deren Angehörige zu ermöglichen.

Die durch die Kassen vorgegebenen finanziellen, zeitlichen und personellen Mittel der Pflege-einrichtungen und ambulanten Pflegedienste sind jedoch begrenzt. Um Verbesserungen in der Palliativpflege einzuführen, braucht es eine klare Ausrichtung, Planung und Entwicklungsarbeit des Trägers.

Pionierarbeit

Als »Pionierarbeit« bezeichnet daher Professor Dr. Andreas Heller, mit Lehrstuhl für Palliative

Care und »Organisations-Ethik« an der Universität Klagenfurt, die Anstrengungen der 20 Modellprojekte, die zurzeit von der Robert-Bosch-Stiftung gefördert werden.

In den Einrichtungen der Reutlinger Altenhilfe und ihren Sozial-stationen werden die Menschen in ihrer letzten Lebensphase nach den Grundsätzen der Palliativmedizin gepflegt. Dazu erhiel-ten verschiedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Weiterbildung mit dem Abschluss »Pflegefachkraft in Palliativ Care«.

Das frühzeitige Erkennen und Einschätzen von Schmerzen und anderen belastenden Be-schwerden sowie deren Linderung ist wichtiger Bestandteil der Palliativpflege. Der Wille und die Wünsche des Betroffenen stehen im Vordergrund, daher wird frühzeitig ein Notfallplan erstellt, um Selbstbestimmung auch im Krisenfall zu gewährleisten und ungewollte Kranken-hauseinweisungen am Lebensende zu vermeiden. Der Wunsch des Menschen in der letzten Lebensphase hat oberste Priorität. Hilfreich dazu ist immer auch eine Patientenverfügung.

Die Zusammenarbeit mit Hausärzten, Pflege- und Betreuungskräften, ambulanten Hospiz-diensten und Seelsorgern ist eine wichtige Grundlage der Palliativpflege. Gespräche für die oft schwierigen Entscheidungsfindungsprozesse am Lebensende finden mit dem Betroffenen, Angehörigen, Arzt und Pflegefachkräften gemeinsam statt.

Angehörige als Partner

Angehörige werden als wichtige Partner gesehen und können auf Wunsch jederzeit in die Pflege mit eingebunden werden. Niemand der geht, soll vergessen werden. Die Gestaltung von Abschieden nimmt in den Einrichtungen der RAH in Form von Abschiedsfeiern, Gedenk-büchern und Gedenkecken einen wichtigen Platz ein.

Die RAH will auch nach Beendigung des Projekts im Sommer 2013, aus eigenen Mitteln die Pionierarbeit für ein gut begleitetes Leben bis ans Lebensende weiterführen. Für die Zukunft haben die Projektorganisatoren zwei Wünsche: zum einen, dass das Instrument Notfallplan über die RAH hinaus in allen Reutlinger Einrichtungen eingeführt wird. Als Vorbild dient die »Initiative Palliative Lebenskultur« aus Tübingen (gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung).

Weiter wünschenswert ist ein übergreifendes »Netzwerk Palliativ« für ganz Reutlingen zu knüpfen, in dem Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste, Ärzte und Krankenhaus eng zusammen-arbeiten, um die Versorgung am Lebensende zu verbessern.

Grundsätzliches Ziel der Palliativpflege ist, wie Cicely Sanders, die Gründerin der Hospiz-bewegung sagt, »nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben«. Informationen zum laufenden Förderprogramm »Palliative-Praxis-Projekte für alte Menschen« und den bisherigen Modellprojekten der Robert-Bosch-Stiftung sind im Internet zu finden. (GEA/eg-06.09.2012)

www.bosch-stiftung.de

 

Erfolgsgeschichte mit Bits und Bytes

Geburtstag - Seit zehn Jahren gibt es den Treffpunkt Internet. Mehr als 5 000 Senioren nutzten bislang das Angebot

REUTLINGEN. Die Welt geht online. Gehen ältere Menschen mit? Aber sicher, sagen Cornelia Karl, Leiterin der städtischen Abteilung für Ältere und die beiden Mentoren Renate Trockel und Dr. Wolfgang Wendt vom Treffpunkt Internet. Seit zehn Jahren gibt es diese Einrichtung im alten Rathaus in der Rathausstraße.

54 Mentoren waren in dieser Zeit deutlich mehr als 60 000 Stunden ehrenamtlich im Einsatz, sagte Bürgermeister Robert Hahn anlässlich einer Pressekonferenz zum Zehn-jährigen. 5 000 Besucher zählte allein der Treffpunkt im alten Rathaus. Rechnet man die Zahlen der beiden anderen Treffpunkte im Mehrgenerationenhaus im Vollen Brunnen und im Haus der Begegnung in Orschel-Hagen hinzu, sind es deutlich mehr.

»Heute bearbeiten sie Fotos, verwalten und verschicken sie«

Mentorin der ersten Stunde ist Renate Trockel. Als das Forum 2. Lebenshälfte und die Abteilung für Ältere diese Einrichtung ins Leben riefen, war sie von der Überlegung begeistert, der älteren Generation die Ängste vor dem Computer zu nehmen. »Am Anfang wollten die Leute vor allem den Umgang mit Textverarbeitungsprogrammen lernen. Heute bearbeiten sie Fotos, verwalten und verschicken sie per Mail.«

»Ziel des Projektes war es, älteren Menschen durch einen niedrig-schwelligen Zugang zu Entwicklungen im Bereich der Neuen Medien zu unterstützen«, erinnerte sich Cornelia Karl. »Gleichzeitig sollte für aktive Senioren ein Rahmen geschaffen werden, indem sie ihr Wissen auf dem Gebiet der Neuen Medien untereinander austauschen und an andere weitergeben können.« Das funktioniert bis heute und es funktioniert gut, sagte Wolfgang Wendt. Ein Schwerpunkt liege auf den Mails, sagte Wendt. Aber auch die digitale Fotografie oder die Fehlerbehebung stehen im Mittelpunkt. »Und einige kommunizieren wieder mit ihrer Verwandtschaft.«

»Ich habe mich mit Computern nicht ausgekannt«, sagte Annemarie Goerlich. Notgedrungen habe sie Briefe handschriftlich verfasst. »Heute schreibe ich Mails. Und ich bin heilfroh, dass ich das im Treffpunkt-Internet lernen konnte.« Auf die Frage, ob im Treffpunkt auch Facebook zur Sprache komme, antwortet Annemarie Goerlich kurz und bündig »Nö«.

Kamen die Treffpunkt-Besucher am Anfang mit dem abgelegten PC ihres Kindes, kommen sie heute mit dem Notebook. Auch Smart-phones und Tablet-PCs sind Thema. Und weil sich Technik und Geräte rasant entwickeln, bilden sich die Mentoren regelmäßig fort. Fortbildungsprogramme an Universitäten werden ebenso in Anspruch genommen wie Angebote im Rahmen des Landes-Projektes »Internet goes Ländle«. Gleichzeitig stärkt die Abteilung für Ältere das Projekt, indem es mit anderen bürgerschaftlichen Gruppen vernetzt wird.

Auch die Öffentlichkeitsarbeit spielt eine Rolle. Diesbezüglich sind vor allem Männer Zielobjekte: 70 Prozent der Treffpunkt-Besucher sind Frauen. (GEA/Andreas Dörr/09.08.2012) 

"Rollator-Tanzkurs"

VHS: Offener Treff

Metzingen

Einmal im Monat gibt es einen Tanz-Treff, an dem auch der, der nicht so gut zu Fuß ist, mitmachen kann. Der "Rollator-Tanzkurs" beginnt am Montag.

Nach dem Erfolg des ersten Rollator-Tanzkurses bietet die Volkshochschule zusammen mit der Nachbarschaftshilfe dieses Angebot nun regelmäßig ein Mal im Monat an.

Frauen und Männer, die auf den Rollator als Gehhilfe angewiesen sind, können diesen als vielseitiges Gymnastikgerät erleben, das ihnen tolle Möglichkeiten bietet, sich auch im Alter noch zu bewegen. Denn wer nicht mehr so gut zu Fuß ist, muss noch lange nicht aufs Tanzen verzichten. Die Bewegung hält gesund, beugt vielen Krankheiten vor, und durch die Tanzschrittabläufe wird auch das Gedächtnis trainiert. In langsamen Bewegungen zu munterer Musik kommt auch in längst "eingerostet" geglaubte Glieder wieder Schwung.

Durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Paul-Lechler-Stiftung und der Kreissparkasse ist das Angebot für alle Teil-
nehmenden kostenlos. Beginn ist am Montag von 10.30 bis 13 Uhr
im Atelier der Volkshochschule, Innere Heerstraße 6, eine Kaffee-
pause ist inbegriffen. Eingeladen sind auch Interessierte, die normalerweise mit dem Stock unterwegs sind oder sogar ganz
"auf eigenen Beinen stehen".

Getanzt wird aber grundsätzlich mit dem Rollator. Rollatoren stehen auf Wunsch, ebenfalls kostenlos, zur Verfügung.

Sollten Teilnehmende einen solchen benötigen, ist ein kurzer Anruf bei Sibylle Küßner, Telefon: 24 95, oder bei der Volkshochschule unter Telefon: 92 93-0 ratsam. Die weiteren Termine des offenen Rollator-Tanz-Treffs sind jeweils der erste Montag eines Monats. SWP/13.04.2012

 
Sie sind hier: Seniorenräte vor Ort | Kreisseniorenrat Reutlingen | Presse | Regionales