Krankenhäuser und Kliniken

Drei wohnortnahe Kreiskliniken im Landkreis Reutlingen stehen den Bürgern zur stationären Behandlung zur Verfügung.

Klinikum am Steinenberg Reutlingen
Steinenberstraße 31
72764 Reutlingen
Tel. 07121 200-0

Ermstaklinik Bad Urach
Stuttgarter Straße 100
72574 Bad Urach
Tel. 07125 159-0

Albklinik Münsingen
Lautertalstraße 47
72525 Münsingen
Tel. 07381 181-0

kreiskliniken-reutlingen.de


Zentrum für Altersmedizin

Das Zentrum für Altersmedizin besteht aus der Abteilung für Altersmedizin an der Ermstalklinik Bad Urach und dem Geriatrischen Schwerpunkt des Klinikums am Steinenberg in Reutlingen. Es vereint beispielhaft fachärztliche Kompetenz in Innerer Medizin, Orthopädie, Allgemeinmedizin und Gerontopsychiatrie unter Einbeziehung der therapeutischen Berufsgruppen (Ergotherapie, Physiotherapie und Logopädie) sowie besonders qualifizierten Pflegekräften. Das Zentrum ist organisatorisch der Medizinischen Klinik des Klinikums am
Steinenberg zugeordnet.

Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik
Wörthstraße 52/1
72764 Reutlingen
Tel. 07121 9200-0

Je nach Krankheitsbild sind die Bedürfnisse und Beeinträchtigungen
von Menschen mit psychischen 
Erkrankungen ganz unterschiedlich.
Die Klinik für Psychiatrie und Psychosomatik Reutlingen bietet 
fach-
spezifische stationäre, tagesklinische und ambulante Behandlungs-
angebote, Pflege und Begleitung.

Nähere Informationen unter: www.pprt.de

Hospizdienste im Landkreis

Ambulanter Hospizdienst Reutlingen e.V.
Oberlinstraße 16
72762 Reutlingen
Tel. 07121 278338
hospiz-reutlingen.de

Freundeskreis Magdalena-Hospiz e.V.
Sommerhalde 20
72531 Hohenstein
Tel. 07387 1773
magdalena-hospiz.de

Hospizgruppe Metzingen e.V. im Haus Matizzo
Christophstraße 20
72555 Metzingen
Tel. 07123 360676
hospiz-metzingen.de

Hospiz Veronika
Schillerstraße 60
72800 Eningen unter Achalm
Tel. 07121 82013-80
hospiz-veronika.de

Onkologischer Schwerpunkt Reutlingen (OSP)
Steinenberstraße 31
72764 Reutlingen
Tel. 07121 200-3979
kreiskliniken-reutlingen.de

Ökumenische Sitzwachengruppe Münsingen
Hirschstraße 45
72537 Mehrstetten
Tel. 07381 8947 

„Wegbegleitung“
Eichenweg 16
72818 Trochtelfingen
Tel. 07124 537

Informationen über Hospizgruppen erhalten Sie von der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Baden-Württemberg e.V.

LAG Hospiz Baden-Württemberg e.V.
Gartenstraße 40/2
74321 Bietigheim-Bissingen
Tel. 07142 776156, Fax 07142 776157
hospiz-bw.de

Notruf 112

Schlaganfall-Hilfe: Notruf gilt europaweit
In allen EU-Mitgliederstaaten gilt die Notrufnummer 112, die sowohl über das Festnetz als auch über Mobilfunknetze erreichbar ist. In der Regel sprechen die Mitarbeiter der Leitstelle neben ihrer Landessprache auch englisch. Gerade bei einem Schlaganfall zählt jede Minute, um Leben zu retten oder bleibende Behinderungen zu vermeiden. Umso wichtiger ist es, im medizinischen Notfall schnell zu reagieren. Häufige Symptome eines Schlaganfalls sind Sehstörungen, Sprach- und Sprachverständigungsstörungen, Lähmungen und Taubheitsgefühle, Schwindel mit Gangunsicherheit sowie sehr starker Kopfschmerz. Mit dem sogenannten FAST-Test können auch medizinische Laien in wenigen Sekunden einen Verdacht auf Schlaganfall überprüfen. Informationen über den FAST-Test  erhalten Sie unter schlaganfall-hilfe.de oder im Service- und Beratungszentrum der Stiftung unter
Tel. 05241 97700. (Apoth-2013)

AOK Baden-Württemberg

Wie entsorge ich Medikamente richtig?

Medikamente, die nicht mehr benötigt werden oder verfallen sind, können über den Hausmüll entsorgt werden. Bis auf wenige Ausnahmen wie bestimmte Krebsmedikamente sind sie kein Sondermüll. Damit Kinder oder Erwachsene die Arzneimittel nicht im Müll „finden“, sollten sie getrennt von der Verpackung unter den Hausmüll gemischt werden, zum Beispiel in feuchtes Papier gewickelt. Spritzen und Kanülen können in verschließbare Plastikbehälter gegeben werden. Auf keinen Fall sollten Arzneimittel über die Toilette oder den Ausguss entsorgt werden. Einige Apotheken nehmen nicht mehr benötigte Medikamente an, auch wenn sie dazu nicht verpflichtet sind. aok-bw/1-2013

Demenz

Der Begriff Demenz fasst verschiedene Erkrankungen zusammen, die mit dem Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit und einer Persönlich-keitsveränderung einhergehen. Die häufigste Form der Demenz ist die Alzheimer-Krankheit.

Von Demenz betroffen sind derzeit rund 1,4 Millionen Deutsche. Ist es im Alter von 60 bis 64 Jahren derzeit ein Prozent der Bevölkerung, liegt bei den 85- bis 89-Jährigen die Zahl bei über 20 Prozent. Laut Wissenschaftlichem Institut der AOK können bis 2050 bis zu drei Millionen Menschen dement sein. 

Die AOK unterstützt ihre Versicherten durch eine umfassende Pflegeberatung. Für pflegende Angehörige gibt es individuelle Schulungen. Das AOK-Pflegeportal im Netz gibt praktische Hilfen wie Anleitungen zu Pflegebegriffen. Und mit dem Pflege-Navigator findet man das passende Heim oder den passenden Pflegedienst.
aok-bw.de/pflege

Der preisgekrönte Dokumentarfilm „Vergiss mein nicht“ ist seit Ende Januar in deutschen Kinos zu sehen. Regisseur David Sieveking porträtiert darin seine an Demenz erkrankte Mutter.

Ist die Gesellschaft auf die Jahrhundertherausforderung Demenz vorbereitet? Gibt es ein Patentrezept für den Umgang mit Demenzkranken? Erfahren Sie mehr und erleben Sie die Mutmacherin Shophie Rosentreter auf
aok-bw.de

Shophie Rosenteters Firma bietet Tipps und „Fühlprodukte“ unter
ilsesweitewelt.de

Hilfreich für Senioren

Altere Menschen können sich in der Apotheke die richtige Anwen-
dung ihrer Medikamente zeigen lassen. Dazu rät Thomas Benkert, der Vizepräsident der Bundesapothekerkammer, besonders bei aufwendig verpackten Medikamenten wie Augentropfen oder Mittel zum Inhalieren. Senioren haben oft Sehprobleme und können Medikamente verwechseln. Das kann lebensgefährlich sein.

Wer wenig Kraft in den Fingern hat, sollte sich bereits in der Apotheke die Flaschen mit Kindersicherung öffnen lassen. Benkert rät, zu Hause ähnliche Flaschen und Dosen mit farbigem Klebeband oder gut tastbaren Aufklebern aus Sandpapier oder Filz zu markieren.
Apotheker können auch die Einreißkerben der Verpackung von Wirk-stoffpflastern kennzeichnen.

Richtig dosieren mit einem Trick

Wer nicht gut sieht, sollte Tropfen statt auf einen Löffel in einen leeren Joghurtbecher fallen lassen. Die Tropfen machen beim Auf-
kommen am Becherboden ein Geräusch und lassen sich so besser abzählen. Für internetaffine Senioren gibt es einen Service, der die häufig zu klein geschriebenen Beipackzettel vorliest. Man kann dort auch groß bedruckte Varianten ausdrucken. (tmn)
patienteninfo-service.de

Medikamente im Alter:
Welche Wirkstoffe schaden könnten

 

Mit der sogenannten PRISCUS-Liste liegt für Deutschland erstmals eine Übersicht von Arzneimitteln vor, die für ältere Menschen ungeeignet sein könnten. Die Liste beschreibt mehr als 80 Wirkstoffe und deren häufigste Nebenwirkungen. Darüber hinaus gibt sie Hinweise zu therapeutischen Alternativen. Das Bundesforschungsministerium hat dieses Projekt unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz vor unerwünschten Medikamentenwirkungen geleistet. Informationen zur PRISCUS-Liste sind kostenlos bestellbar unter bmbf.de/publikationen/priscus-liste

 

Ab 50 zur Netzhaut-Kontrolle

Bei fast allen Menschen lässt die Sehkraft im Alter nach. Erscheinen jedoch gerade Linien krumm, oder verdeckt ein grauer Fleck das Sehzentrum, kann dahinter eine Makuladegeneration stecken. Sie ist nicht heilbar, lässt sich aber aufhalten, wenn sie rechtzeitig entdeckt wird. Ab 50 Jahren sollten die Augen deshalb einmal pro Jahr auf erste Anzeichen hin kontrolliert werden, empfiehlt die Deutsche Seniorenliga. In der Regel sind die meisten Betroffenen über 60 Jahre, bei den über 75-Jährigen sind es rund 40 Prozent. Zur Behandlung werden Medikamente direkt in das betroffene Auge gespritzt. Der Eingriff geschieht ambulant und ist durch eine örtliche Betäubung nahezu schmerzfrei. (dpa)

Karussell im Kopf

Wenn sich beim Hinlegen oder Heben des Kopfes alles dreht, kann dahinter ein gutartiger Lagerungsschwindel stecken. Dieser wird von kleinen Kristallen verursacht, die sich im Gleichgewichtsorgan im Innenohr abgelagert haben. Auch ein Gefühl des Fallens oder Übelkeit und Brechreiz sind nach Angaben des Berufsverbands Deutscher Neurologen (BDN) möglich. Dieser Drehschwindel ist harmlos und lässt sich leicht beheben: Durch gezielte Bewegungen lassen sich Kristalle entfernen. Dazu lagert der Arzt Kopf und Körper des Patienten schnell um. Dieser kann nach Anleitung später auch selbst dafür sorgen, wenn die Beschwerden nochmals auftreten.

Nach dem sogenannten Befreiungsmanöver ist dem BDN zufolge manchen Betroffenen ein paar Stunden bis einige Tage leicht unwohl, andere Nebenwirkungen kommen aber normalerweise nicht vor.

Wichtig ist laut BDN, die Ursachen für jede Art von Schwindel genau abklären zu lassen. Denn dahinter können ernste neurologische Störungen, Ohren- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie psychische Gründe stecken. (tmn)

Stammzellenspende

Sie kann nur überleben, wenn es irgendwo auf der Welt einen Menschen mit nahezu den gleichen Gewebemerkmalen im Blut gibt, der zur Stammzellspende bereit ist.

Doch wie findet man einen solchen Spender? Es kommt nur sehr selten vor, dass zwei Menschen nahezu identische Gewebemerkmale haben. Im günstigsten Fall liegt die Wahrscheinlichkeit bei 1 : 20 000.

Mitmachen kann grundsätzlich jeder gesunde Mensch zwischen 18 und 55 Jahren. Nach dem Ausfüllen einer Einverständniserklärung werden dem Spender fünf Milliliter Blut abgenommen, damit seine Gewebemerkmale bestimmt (typisiert) werden können. Spender, die sich bereits in der Vergangenheit bei einer Aktion registrieren ließen, müssen nicht erneut an der Aktion teilnehmen. Ihre Daten stehen weiterhin für alle Patienten zur Verfügung.

Genauso wichtig ist auch die finanzielle Unterstützung der Aktion. Allein die Registrierung und Typisierung eines Spenders kostet 50 Euro. Als gemeinnützige Gesellschaft ist die DKMS bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen.

Mehr Infos unter dkms.de

Freie Fahrt für die Gesundheit

Ob Linderung von Krankheitssymptomen bzw. gesundheitlichen Beschwerden, Rehabilitation oder einfach erholsame Vorsorge im stressigen Alltag – immer mehr Menschen interessieren sich in der heutigen Zeit für einen Gesundheitsaufenthalt. Bleibt die Frage nach dem geeigneten Reiseziel. Baden-Württemberg steht dabei in der
Gunst der Gesundheitsurlauber mit an vorderster Stelle.
Quelle: Lust aufs Ländle-140921

 

Informationen und Angebote der Heilbäder und Kurorte in Baden-Württemberg erhalten Sie unter: heilbaeder-bw.de

oder 0711 892480-00

 
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