Palliativversorgung

Palliativmedizin ist die angemessene medizinische Versorgung von Patienten mit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankungen und ist
eine eindeutige Absage an die aktive Sterbehilfe.
Palliativstationen sind Abteilungen eines Krankenhauses. Sie nutzen
die vorhandenen Strukturen und haben in erster Linie das Ziel, eine Situation wieder so in den Griff zu bekommen, dass die weitere ambulante oder häusliche Betreuung von Patienten möglich ist.

Mehr Information unter: dgpalliativmedizin.de   

Informationen über Palliativversorgung im Landkreis erhalten Sie unter

kreiskliniken-reutlingen.de
hospiz-reutlingen.de
reutlingen.de
hospize.de
bosch-stiftung.de
senioren-pflegeheim.com
deutsche-alzheimer.de

Stiftung Palliativpflege

Zweck der Stiftung ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege auf dem Gebiet der Palliativversorgung. 

Im Schwerpunkt steht die finanzielle und ideelle Förderung von Ein-richtungen und Diensten der ambulanten Palliativversorgung in der Stadt und im Landkreis Reutlingen. 

Mehr Informationen unter: stiftung-palliativ.de

Zeit für Pflege

Seit 2008 gewährt das Pflegegesetz Freistellungen. Wird ein Ange-höriger unerwartet zum Pflegefall, liegt eine "kurzzeitige Arbeits-verhinderung" vor. Der Arbeitnehmer hat Anspruch auf sofortige Freistellung für bis zu zehn Arbeitstage, um die Pflege zu organisieren. Mitarbeiter in Unternehmen mit mehr als 15 Beschäftigten können sich zudem freistellen lassen, um einen nahen Angehörigen selbst zu pflegen. Aber Achtung: Diese "Pflegezeit" darf beim Arbeitgeber nur einmal beantragt werden und zwar für maximal sechs Monate. Eine Aufteilung auf mehrere Pflegezeiträume ist nicht möglich. Gehalt gibt es in dieser Zeit keines, aber die Pflegekasse übernimmt die Beiträge zur Renten- wie Arbeitslosenversicherung, auf Antrag auch zur Kranken- und Pflegeversicherung bis zur Höhe eines Mindestbeitrags. (Bonus/11/2012)

 
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