Sicherheit durch Kriminalprävention

"Mit großem persönlichem Engagement bei vielen Vorträgen und Beratungen haben die Sicherheitsberater  einen wichtigen Beitrag geleistet, ältere Menschen besser vor Kriminalität zu schützen", so

Polizeidirektor Hans-Dieter Wagner kürzlich.  Sicherheitsberater für Senioren ist ein Präventionsprojekt der Polizeidirektion Esslingen, das im Jahr 2000 in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat ins Leben gerufen wurde. Ziel ist die Stärkung des Sicherheitsgefühls durch zielgruppengerechte Beratungen, Vorträge und Verhaltensempfehlungen für Seniorinnen und Senioren.

In seiner nächsten Vorstandssitzung wird der Kreisseniorenrat durch Carmen-Charlotte Köhler, PD Esslingen, über die aktuellen Entwicklungen und Schwerpunkte dieses Beratungsangebots informiert. Die öffentliche Sitzung findet am Montag, dem 28. Januar 2013, 14 Uhr, in Aichwald-Schanbach, Begegnungsstätte im Pflegeheim, Im Lutzen 1, statt. Wie immer sind Zuhörerinnen und Zuhörer willkommen. 

 Daneben wird der Diskussionsstand der Denkwerkstatt "Beruf und Pflege" dargestellt. Die Vorstandsmitglieder Dr. Michael Ule, Esslingen und Max Gegenfurtner, Leinfelden-Echterdingen, widmen sich diesen Fragen.  Mit der aktuellen Arbeitsmarktlage ist es ins Bewusstsein gekommen, dass für manche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Verbindung ihrer beruflichen Inanspruchnahme mit Pflegepflichten gegenüber hilfsbedürftigen Angehörigen zu Fragen führt, die auch mit den Arbeitgebern im gegenseitigen Interesse gelöst werden müssen.

Inge Hafner wird verabschiedet

Im Mittelpunkt der nächsten Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats Esslingen steht die Verabschiedung der langjährigen Altenhilfefachberaterin und großer Stütze für alle Belange der Älteren in unserem Landkreis, Inge Hafner, aus dem Vorstandskreis. Dies wird sicher nicht ganz ohne Schmerzen vor sich gehen, wenn dankbar auf viel gute Jahr zurückgeblickt wird. Aber sicher wird auch in die Zukunft gedacht, denn der 3. Lebensabschnitt kann und soll gute Jahre beinhalten. So hat sie es gepredigt und so soll es auch ihr vergönnt sein.

Ihre Nachfolgerin, Renate Fischer, wird begrüßt. Man kann auf ihre ersten Eindrücke ihrer Arbeit im Kreis Esslingen und ihre Schwerpunktsetzung in der Zukunft gespannt sein.

Auch bei der Sicherheitsberatung in Zusammenarbeit mit der Landespolizei ergeben sich neue Aspekte, die ausführlich dargestellt werden.

Die Sitzung findet am Montag, dem 5. November 2012, 14 Uhr, im Johanniterstift in Plochingen statt. Die Öffentlichkeit ist wie immer gerne eingeladen.

Mitgliederversammlung -Aktuelles Thema

Herausforderungen des Alters angemessen begegnen 

"Alter als Chance begreifen" ist das Motto des Kreisseniorenrats. Um dem gerecht zu werden, wird die nächste öffentliche Mitgliederversammlung am Montag, dem 16. April 2012, 14 Uhr, in Wendlingen, Treffpunkt Stadtmitte, als "aktuelles Thema" die Frage "Demographischer Wandel – Chancen und Aufgaben für die Bürgergesellschaft und die Kommunen" in den Mittelpunkt stellen. Dr. Christoph Rott vom Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg wird als profunder Kenner der Materie die neuesten wissenschaftliche Erkenntnisse für die Praxis darstellen.  

Noch nie in der Geschichte der Menschheit hatte ein so großer Teil der Bevölkerung die Chance, ein langes und aktives Leben zu führen. Ein Ende der Zunahme der Lebenserwartung ist bisher nicht in Sicht, so dass in Zukunft ein sehr langes Leben immer mehr zum Normalfall werden wird. Bereits heute erreichen über die Hälfte der Männer das Alter von 80 Jahren und ein ebenso hoher Anteil von Frauen das Alter von 85 Jahren. Trotz des Vorliegens eindeutiger demografischer Befunde wird von der Politik die zukünftige Alterung der Bevölkerung in erheblichem Maße unterschätzt. Die entscheidende Frage ist, ob sich das Hinausschieben von Krankheiten und Behinderungen genauso schnell vollzieht, wie die Lebenserwartung zunimmt.  

Für die Bürgergesellschaft und die Kommunen ergeben sich
folgende Aufgaben:

(a)  über zentrale Ressourcen ihrer alten Mitbürgerinnen und Mitbürgern und deren Entwicklung Bescheid zu wissen,  

(b) Gesundheit und Selbstständigkeit durch geeignete
      Maßnahmen zu erhalten und zu stärken,
(c) eine aktive Lebensgestaltung bis ins höchste Alter zu
      fördern und

(d) einen effektiven Umgang mit eingeschränkten
      Ressourcen zu unterstützen, um damit Lebensqualität
      und Teilhabe auch unter erschwerten Bedingungen zu
      gewährleisten.  

Wegen der Wichtigkeit, der sich hier stellenden Herausforderungen, wurden neben den Mitgliedern des Kreisseniorenrats auch die Abgeordneten des Bundes- und des Landtags, wie auch Vertreter der Städte und Gemeinden unseres Landkreises eingeladen.  

Landrat Heinz Eininger und Bürgermeister Steffen Weigel werden im weiteren Verlauf der Versammlung ein Grußwort sprechen.  

Alle Interessierten jeden Alters sind gerne eingeladen, sich zu informieren.

 

 

Aus der Vorstandssitzung

Qualitätskriterien in Pflegeheimen 

"Für die Erziehung eines Kindes braucht es ein ganzes Dorf, so lautet ein Afrikanisches Sprichwort
-    für gute Pflege in einem Heim auch!" so fasste Rainer Wirth, Heimleiter in Esslingen-Berkheim seinen Vortrag bei der Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats in Neckartenzlingen zusammen. Zuvor ging er ausführlich auf die Qualitätskriterien ein, die der Medizinische Dienst der Krankenkassen und die Heimaufsicht an ein Pflegeheim stellen und wie diese überwacht werden. Um deren Ergebnisse transparent zu machen, wird die Prüfung jedes Heims veröffentlicht. (z.B.: www.pflegelotse.de). Was die Feststellungen bedeuten und im Einzelfall aussagen, wurde im Vortrag deutlich. Neben diesen weitgehend sehr bürokratischen Prüfungen, die einen hohen Dokumentationsaufwand bedeuten, steht die Qualität von "innen". "Die Lebensumstände jedes einzelnen Bewohners positiv zu beeinflussen und ihm damit die Chance, einen gelungenen Alltag zu leben", so Wirth, "ist ein wichtiges Anliegen in jedem Heim". Dabei kommt "die Wertschätzung gegenüber der Bewohner zum Ausdruck". 

Besonders bedeutsam ist die Einbindung der jeweiligen Nachbarschaft in der Gemeinde. Das Netzwerk "BELA 4", das im Kreis Esslingen besonders gut ausgeprägt ist, bewirkt hier sehr positive Entwicklungen über die Grenzen von Heimträgern hinweg.

Der Vorstand stellte nach eingehender Diskussion des Gehörten fest, sich weiterhin zu bemühen, das Vertrauen in die Pflege in unserem Landkreis zu stärken.

Klaus Rau, DRK-Geschäftsführer und Bürgermeister Herbert Krüber beim Kreisseniorenrat

Eingangs wurde dem Vorstand des Kreisseniorenrats von Bürgermeister Herbert Krüger und Klaus Rau, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Nürtingen/Kirchheim, das "Haus am Schönrain", das neue Pflegeheim in Neckartenzlingen vorgestellt. Neben 62 Plätzen im Pflegeheim werden noch sieben betreute Wohnungen angeboten. In diesem Zusammenhang kam zum Ausdruck, dass der Mangel an Pflegekräften mehr und mehr zu Problemen führt. Die Altenhilfefachberaterin des Landkreises, Inge Hafner, berichtete, dass eine neue Imagekampagne dem entgegnen soll.   

Qualität im Pflegeheim

Die Notwendigkeit einer stationären Pflege ist für alle Beteiligten – den Betroffenen und deren Angehörigen - in der Regel ein schwieriger Prozess und die Auswahl eines Pflegeheimes erfolgt unter einem hohen emotionalen Druck. Umso mehr soll das gewählte Haus möglichst das Beste sein und eine gute Pflege gewährleisten. Doch was kann man darunter verstehen und kann man das messen? Rainer Wirth, Heimleiter im Pflegeheim Berkheim, stellt in der nächsten öffentlichen Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats am Montag, dem 6. Februar 2012, 14 Uhr, in Neckartenzlingen, Haus am Schönrain, Marktplatz 1, die bestehenden externen Prüfinstrumente vor und gibt Anregungen für eine mögliche Beurteilung von Qualität in der Pflege. Er geht dabei auf die Kriterien einer guten Wahl, aber auch auf deren Grenzen ein.

Damit wird der Kreisseniorenrat erneut dokumentieren, dass ihm eine gute Pflege am Herzen liegt und er die Pflegeheime im Landkreis Esslingen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzt und in ihrer schwierigen Aufgabe unterstützen will.

 

Pflegekräfte werden rar!

Wie schaffen wir es, genügend qualifizierte Pflegekräfte für unsere Pflegeheime zu bekommen? Der Kreisseniorenrat befasst sich in seiner nächsten Vorstandssitzung am Montag, dem 28. November 2011, 14 Uhr, im Ostertagshof, Bäderstr. 1, in Neuhausen /Fildern mit dieser sehr ernsten Frage. Als Expertin wird Frau Amos-Ziegler, Filderstadt, ihre Überlegungen darlegen, wie Mitarbeiterinnen für die Pflege zu gewinnen und insbesondere zu begeistern sind. Man darf sehr gespannt sein, welche Wege aufgezeigt werden, um diese Fragen zu lösen. Muss auf kommunaler Ebene und auf der politischen Ebene einiges passieren, damit der Fachkräftemangel auf diesem Gebiet nicht zu untragbaren Zuständen führt?

Auf jeden Fall wird der Kreisseniorenrat seine ganze Kraft und seine Möglichkeiten einsetzen, um unsere Pflegeheime zu unterstützen. Es darf nicht sein, dass u.U. Abteilungen geschlossen werden müssen, weil die benötigten qualifizierten Pflegekräfte nicht zu Verfügung stehen.

Aus der Vorstandssitzung

Betreuung von Pflegebedürftigen kritisch beleuchtet 

Einen ungewöhnlichen Weg beschritt der Kreisseniorenrat bei seiner turnusgemäßen Vorstandssitzung. Waren bisher hauptsächlich Pflegeheime Gastgeber, so fand die kürzlich stattgefundene Sitzung im Naturschutzzentrum Schopfloch statt. Kreisseniorenrat-Vorsitzender Rainer Häußler bedankte sich bei Dr. Wolfgang Wohnhas für die Einladung. Die Vorstandsrunde war sichtlich beeindruckt vom Biosphären-Ambiente.
Im Vordergrund der Sitzung stand ein Referat von Dipl. Sozialpädagogin Ilse Bartsch, Nürtingen, zum Thema Vollmacht und Betreuung. Die Referentin ist seit Jahrzehnten beim Verein für Betreuungen tätig und konnte dabei ihren großen Erfahrungsschatz vermitteln. Herausgegriffen aus ihrem Leitfaden sind so unverrückbare Sätze wie: "Die Menschenwürde und Selbstbestimmung ist zu beachten." und " Ein Betreuer muss die Wünsche des Betreuten im Hinblick auf seine Lebensgestaltung berücksichtigen."  Eine Betreuung darf nur zum Wohl der Person erfolgen und sofern möglich, müssen die Angehörigen in Maßnahmen eingebunden werden. Ganz wichtig sei die Rehabilitationspflicht.
Die Betreuer müssen jährlich einen Bericht anfertigen. Zurzeit werden im Kreis Esslingen 4004 Personen betreut, was auch einen hohen bürokratischen Aufwand nach sich ziehen. Beisitzer Dr. Michael Uhle hatte folgende Fragestellung: „Wie geht man mit Personen vor, die keine Betreuung wollen?“ Antwort Ilse Bartsch: „Es ist zu ergründen ob gravierende Unterschiede zwischen Meinungsäußerungen und dem tatsächlichen Verhalten vorliegen“.
Die ehren- und hauptamtlichen Betreuer/innen treffen sich jährlich zu einer Klausurtagung. Für ihre Aufwendungen (Telefon, Porto, Fahrgeld) gibt es eine Kostenerstattung und sie sind haftpflichtversichert.
Nach diesem Referat musste Rainer Häußler den Bogen spannen zum Landesseniorentag in Singen, gab Bericht über aktuelle Themen, Entwicklungen und Veranstaltungen, ehe der Hausherr Dr. Wolfgang Wohnhas die Regie übernahm und seine Gäste zu einer „Reise ins Biosphärengebiet“ mitnahm. Staunend vernahmen sie, mit welchem Kostenaufwand der Landkreis einstieg um die Erlebniswelt Natur seinen Bürgern nahe zu bringen. Ein Rundgang zum Steinbruch rundete diese nicht alltägliche Vorstandssitzung ab. Abschließend bedankte sich Rainer Häußler bei Dr. Wolfgang Wohnhas für Gastfreundschaft und Information.      

Aus der letzten Vorstandssitzung

Mitwirkungsmöglichkeiten in Pflegeheimen 

"Der Mitwirkung im Heim sind aufgrund der gesundheitlichen Situation der Heimbewohner oft enge Grenzen gesetzt. Eine Mitwirkung bedeutet die Möglichkeit, Entscheidungen zu beeinflussen. Für Pflegeheimbewohner bedeutet das zunächst, ihren Alltag im Rahmen ihrer Fähigkeiten verändern zu können, aber auch dass sich Angehörige, Betreuer oder Besucher einbringen können und Gestaltungsmöglichkeiten finden", so Rainer Wirth, Heimleiter in Esslingen-Berkheim, in der letzten Sitzung des Kreisseniorenrats.

Es ist für alle Beteiligten beruhigend, zu wissen, dass sich  ein Pflegeheim in der Nähe der angestammten Wohnung befindet. Dadurch reißt der Kontakt zu Angehörigen, Freunden und Bekannten nicht so schnell ab. Für die Heime ist es äußerst wichtig, dass die Gemeinschaft der Gemeinde und der Nachbarschaft, das Pflegeheim als eine für sie wichtige Einrichtung empfindet. Um dies zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber durch die Heimmitwirkungsverordnung bestimmte Voraussetzungen für die Mitbestimmung der Bewohner und ihrer Angehörigen, aber auch externer Heimbeiräte geschaffen.

Rainer Wirth weiter: " Der Heimbeirat hat weitgehend beratende Funktion und ist dort erfolgreich, wo eine gute Kommunikation mit der Heimleitung besteht."

Genauso wichtig ist jedoch die ehrenamtliche Mitwirkung in den Pflegeheimen unseres Landkreises. Hier wird von Seiten der Heimleitung viel getan, um das gegenseitige Miteinander zu fördern und zu einem Gewinn von allen Beteiligten zu machen.

Moderne Pflegeheime werden als Stadtteilzentren mit dem Ziel einer guten Integration, Aufbau und Beteiligung von Beziehungsnetzen und weitgehender Öffnung verstanden.

Die Aufgabe der Heime ist dabei, Räume zu schaffen, in denen Mitwirkung möglich und gewünscht ist und Beteiligungsprozesse zu moderieren. Eine Beteiligung und Mitwirkung erfolgt zunächst von Menschen, die mit dem Thema Pflege in Berührung sind, vor allem Angehörige oder Menschen mit Kontakten zu Pflegebedürftigen. Im Landkreis Esslingen sind ca. 1800 Ehrenamtliche in den Heimen aktiv. Eine erfreulich hohe Zahl, die Anerkennung verdient.

 

Der Praxisverbund BELA 4 im Landkreis Esslingen hat sich das Ziel gesetzt, in den nächsten drei Jahren mit Unterstützung des Kreisseniorenrates, des Landkreises und der Kommunen hohe Lebensqualität in den Pflegeheimen durch die Förderung des Bürgerschaftlichen Engagement zu fördern.

In der Diskussion des Vorstands des Kreisseniorenrats ergab sich, dass dieser weiter für eine hohe Qualität der Betreuung eintritt und die Bemühungen der Heime nach Kräften unterstützen will.

 

 

 

Inge Hafner: Vortrag zum Thema "Glück"

Artikel aus dem Esslinger "s'Blättle" lesen Sie hier

Vorstandssitzung am 11. Juli 2011

Gute Nachbarschaft mit Pflegeheimen

 

Es ist für alle Beteiligten beruhigend, zu wissen, dass sich ein Pflegeheim in der Nähe der angestammten Wohnung befindet. Dadurch reißt der Kontakt zu Angehörigen, Freunden und Bekannten nicht so schnell ab. Für die Heime ist es äußerst wichtig, dass die Gemeinschaft der Gemeinde, die Nachbarschaft, das Pflegeheim als eine für sie wichtige Einrichtung empfindet. Um dies zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber durch die Heimmitwirkungsverordnung bestimmte Voraussetzungen für die Mitbestimmung der Bewohner und ihrer Angehörigen, aber auch externer Heimbeiräte geschaffen. Genauso wichtig ist jedoch die ehrenamtliche Mitwirkung in den Pflegeheimen unseres Landkreises. Hier wird von Seiten der Heimleitung viel getan, um das gegenseitige Miteinander zu fördern und zu einem Gewinn von allen Beteiligten zu machen.

Der Kreisseniorenrat unterstützt diese Bemühungen der Heime sehr. Deshalb wirkt er auch beim Gelingen von BELA 4 (Bürgerengagement für Lebensqualität im Alter) mit.

Um das Anliegen noch mehr zu fördern, wird sich der Kreisseniorenrat in seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung mit diesem Thema befassen. Der Sprecher der Heimleiter im Vorstand, Rainer Wirth, Esslingen-Berkheim, wird über die Sorgen und Nöte der Heime, aber auch das Beglückende der ehrenamtlichen Mitwirkung berichten.

Die Vorstandssitzung findet am Montag, dem 11. Juli 2011, 14 Uhr, im Unterrichtssaal des Dr. Steininger- Hauses in Nürtingen, Steingrabenstr.  26, statt. Zuhörer und Zuhörerinnen sind wie immer herzlich willkommen.

Interessante Fachtagungen

Auf drei interessante Fachtage wird hier aufmerksam gemacht. Wenn Sie Interessen haben, melden Sie sich direkt an.

Vorstandssitzung am 18. April 2011

Ausländische Hilfskräfte legal beschäftigen 

Für viele ältere Menschen und ihre Angehörigen stellt sich die Frage, wie kann ich möglichst lange in meiner gewohnten häuslichen Umgebung bleiben. Da kommt schnell der Wunsch nach einer Haushaltshilfe auf. Viele, die ihren Haushalt nicht mehr alleine managen können, suchen nach Lösungen und Hilfen. Oftmals wird die "Frau aus Osteuropa" als Ausweg angesehen. Dies kann  durchaus sinnvoll sein, wenn die Hilfe legal angestellt und angemeldet wird. Dies kostet wenig mehr als eine illegale Beschäftigung, wenn man es richtig anstellt. Vor allem ist der Hilfsbedürftige vor ungerechtfertigten finanziellen Ansprüchen und, falls die Hilfe einen Arbeits- oder Verkehrsunfall erleidet oder erkrankt, vor hohen Kosten und Geldbußen geschützt. Wie man legal zu einer Hilfe kommt, will der Kreisseniorenrat in seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, dem 18. April 2011, 14 Uhr, in  Wendlingen /Neckar, Treffpunkt Stadtmitte, Am Marktplatz 4, mit Vertretern der Agentur für Arbeit erörtern. Angesprochen werden die Themenblöcke "Vermittlungsverfahren von Haushaltshilfen aus Osteuropa" und "Familien als Arbeitgeber". 

Wie immer sind Interessierte herzlich eingeladen, sich als Zuhörerinnen und Zuhörer zu informieren.

 

 

Das neue s'Neueschte vom April 2011

Das von der Altenhilfefachberatung unseres Landkreises herausgegebene sehr informative s'Neueschte liegt mit der Ausgabe April 2011 vor. Hier können Sie es lesen...

Benotung von Pflegeeinrichtungen finden

Wie Sie die Benotung von Pflegeeinrichtungen finden und lesen, erfahren Sie hier...

Aus dem Neuffener Anzeiger

Im Neuffener Anzeiger wird über das Projekt des Kreisseniorenrats "Service plus" berichtet. Lesen Sie hier...

Weitere Infos unter  www.serviceplus-bw.de

Aus der Vorstandssitzung vom 31.1.2011

Thilo Naujoks und Rainer Wirth geben Auskunft

Ärztliche Hilfe im Pflegeheim verbessern!

Mit Sorge verfolgt der Kreisseniorenrat die Problematik der ärztlichen und fachärztlichen Versorgung in den Pflegeheimen. Daher hat er sich zu seiner letzten Vorstandssitzung fachlichen Rat eingeladen. Thilo Naujoks, Betriebsleiter der Städt. Pflegeheime Esslingen, zeigte sich bestens vertraut mit dem Thema. In einer Problemanalyse zeigte er auf, dass neben dem allgemeinen Ärztemangel, fehlende Regeln für Absprachen zwischen Arzt und Pflegepersonal und die mangelnde Vergütung der ärztlichen Besuche im Heim zu erheblichen unklaren Strukturen und Defiziten führen. Um diesen Missstand zu beheben, wurden einige Modelle aufgezeigt. So z.B. die Annstellung eines Heimarztes, was jedoch finanziell für die Heime im gegenwärtigen System nicht tragbar wäre und gegen das Prinzip der freien Arztwahl verstößt. Ein zukunftsträchtiges Modell konnte Naujoks lediglich anreißen, da die offizielle Verlautbarung der sogenannten "Integrierten Versorgung Pflegeheime (IPV)" erst zwei Tage später an die Öffentlichkeit kam.

Dort ist, wie man in der Zwischenzeit erfahren hat, vorgesehen, dass AOK, der Hausärzteverband und MEDI sowie drei Heimträger aus Stuttgart und Esslingen (Städt. Pflegeheime) abgestimmt handeln. Demnach sollen Heimbewohner mindestens 14-tägig einen Hausarztbesuch bekommen, der den Ärzten besser wie heute honoriert wird. Bei Bedarf werden Fallbesprechungen durchgeführt, Pflegeheime und Ärzte bilden ein enges Netzwerk mit regelmäßigen Besprechungen. Dadurch erspart man den Bewohnern unnötige und sehr belastende Krankenhausaufenthalte und unterm Strich lohnt es sich auch für die Kasse. Thilo Naujoks, einer der Initiatoren des neuen Programms, hält diesen Ansatz für den richtigen Weg:

„Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, auch wenn es sich um einen Selektivvertrag nur für AOK-Versicherte handelt.“

Er soll im Jahr 2012 ins ganze Land ausgedehnt werden.

Der Kreisseniorenrat begrüßt sehr, dass in die ärztliche Versorgung der Pflegeheimbewohner Bewegung gekommen ist und deutliche Verbesserungen zu erwarten sind. Er wird sich diesem Thema weiter annehmen und zukunftsweisende Ansätze unterstützen.

 Von BELA 3 zu BELA 4

Bürgerschaftliches Engagement für Lebensqualität im Alter verbirgt sich hinter BELA – eine Kooperation von ehrenamtlich Engagierten aus der Nachbarschaft mit einem Pflegeheim. Leider wird das landesweit aufgebaute Netzwerk durch das Sozialministerium nicht weiter unterstützt. "Auf Grund der äußerst positiven Erfahrungen im Landkreis Esslingen soll dieses hier weitergeführt werden",  betonte der für das Projekt federführende Heimleiter, Rainer Wirth, Esslingen-Berkheim, in der letzten Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats. Als Kooperationspartner sind die Altenhilfefachberatung des Landkreises, die Kommunen und der Kreisseniorenrat angesprochen. In den nächsten drei Jahren wird das Netzwerk in unserem Landkreis weiter ausgebaut. Von dem menschlichen Miteinander profitieren vor allem die Heimbewohner, aber auch die Pflegekräfte und die bürgerschaftlich Engagierten selbst.

Der Vorstand des Kreisseniorenrats war sich darüber einig, dass das Vorhaben die volle Unterstützung verdient und von seiner Seite alles dazutun will, BELA IV zu weiterem Erfolg zu führen.

Aus der Nürtinger Zeitung vom 22.01.2011

Der Kreisseniorenrat tagte am 31.01.2011, lesen Sie hierzu die Veröffentlichung in der Nürtinger Zeitung.

Veröffentlichungen des Kreisseniorenrates

Informationen aus der Altenarbeit im Landkreis Esslingen

Ab sofort wird die seit Jahren bewährte Veröffentlichung des Landratsamts Esslingen - Altenhilfefachberatung - s'Neueschte - in vollem Umfang an dieser Stelle ins Internet gestellt. Unter der fachlichen Betreuung von Frau Inge Hafner ist das s'Neueschte immer in besonders guter Quell vieler Anregungen und zahlreicher wichtiger Informationen aus der Altenarbeit in unserem Landkreis.

weiter zum s'Neueschte lesen

Pflegeheimaufenthalt vermeiden

ESSLINGEN: Kreisseniorenrat will geriatrische Rehabilitation stärken
(daw)- Dass die geriatrische Rehabilitation ins Blickfeld gerückt werden muss, ist eine Erkenntnis, die der Kreisseniorenrat in seiner jüngsten Vorstandssitzung im Geriatrischen Zentrum Kennenburg gewonnen hat.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel.

 
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