Langjährige Vorstandsmitglieder verabschiedet

Nach langjährigem ehren- amtlichem Engagement für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden in der letzten Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats fünf Vorstandsmitglieder verab- schiedet.

 

(v.l.n.r.)  Ursula Roser (Esslingen), Annemarie Möhrle (Nürtingen), Rainer Häußler (Leinfelden-Echterdingen Vorsitzender), Ernst Haage (Nürtingen), Friedrich Strähle (Esslingen), Hans Lange (Großbettlingen)

Vor allem Friedrich Strähle, Esslingen und Annemarie Möhrle, Nürtingen, haben nach über zwanzigjährigem Engagement im Vorstand des Kreisseniorenrats diesen altershalber verlassen. Auf Grund ihrer hohen Verdienste wurde ihnen die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Friedrich Strähle, Esslingen, war neben seinem Engagement im Kreisseniorenrat auch lange Zeit Mitglied im Vorstand des Landesseniorenrats. Daneben setzt er sich bis heute in der Kennenburg für die Heimbewohner ein.  

Annemarie Möhrle; Nürtingen, hat mehr wie zwei Jahrzehnte die Kasse des Kreisseniorenrats hervorragend verwaltet und ist ebenso heute noch für Ihre "Älteren" in Pflegeheimen engagiert.

Ursula Roser hat als Vertreterin von Esslingen die Arbeit des Kreisseniorenrats über viele Jahre mit geprägt und vor allem durch ihren nicht immer leichten Einsatz für den Stadtseniorenrat Esslingen sich große Verdienste erworben. Auch bei der Esslinger Initiative ist ihr Engagement sehr geschätzt.

 Ernst Haage, Nürtingen, wurde für langjährige Tätigkeit als verantwortungsvoller Kassenprüfer geehrt. Hans Lange war über 10 Jahre Vorstandsmitglied und Vertreter des Raumes Großbettlingen.

 "Wer zahlt bei Heimunterbringung?" war eine Frage, der der Vorstand des Kreisseniorenrats nachging. Mit interessanten Kennzahlen erläuterte Brigitte Walz, die Leiterin des Sozialamtes des Landkreises Esslingen, welch finanzielle Konsequenzen auf ältere Menschen und deren Angehörige zukommen, wenn eine Unterbringung in einem Pflegeheim heran steht.  Für den Kreisseniorenrat ist die aktuelle Situation der Unterbringung zu vertretbaren Preisen  und bei guter Qualität ein wichtiges Anliegen. Vom Landkreis wird in voller Übereinstimmung mit den Seniorenorganisationen angestrebt, dass durch intensive Beratung zunächst eine ambulante Versorgung im angestammten häuslichen Kreis möglich ist. Erst dann kommen teilstationäre oder stationäre Angebote in Frage. In enger Abstimmung will der Landkreis mit den IAV-Stellen (Informations-, Anlauf- und Vermittlungsstellen) der Städte und Gemeinden und der Sozialberatung des Kreises eine gute Entscheidung der Betroffenen herbeiführen. In diesem Zusammenhang werden auch die finanziellen Belastungen geprüft und die Finanzierung sicher gestellt.

Der Vorsitzende, Rainer Häußler, Leinfelden-Echterdingen, zeigt sich zufrieden mit den getroffenen Vorsorgemaßnahmen und ist überzeugt, dass die persönliche Situation des Einzelnen und seine sozialen Kontakte als wichtigste Kriterien in die  Entscheidungen einfließen.

 
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