Wechsel beim Landesseniorenrat

Karl-Otto Völker vertritt künftig die Interessen der Älteren
Roland Sing feierlich verabschiedet

Karl-Otto Völker (71) ist der neue Vorsitzende des Landesseniorenrates (LSR) von Baden-Württemberg, der die Interessen der 2,8 Millionen über 60Jährigen im Südwesten vertritt. Am Donnerstag hat ihn die Mitgliederversammlung (Vertreter der 42 Stadt- und Kreisseniorenräte sowie der 37 Landesverbände – von Alzheimergesellschaft bis Volkshochschulverband) in Leinfelden-Echterdingen mit großer Mehrheit gewählt.

Damit tritt er die Nachfolge von Roland Sing aus Leinfelden-Echterdingen an, der neun Jahre lang an der Spitze des Verbandes gestanden hatte. Dessen Engagement und seine Verdienste würdigten bei dieser Veranstaltung Staatsminister Klaus-Peter Murawski, Landtagsvizepräsident Wilfried Klenk sowie der Oberbürgermeister Roland Klenk von der Stadt Leinfelden-Echterdingen. Die Mitgliederversammlung hat Sing zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Der neue Vorsitzende Völker aus Schorndorf war bereits seit 2013 stv. Vorsitzender des Landesseniorenrates. Von 1978 bis 2016 war er Stadtrat in seiner Heimatstadt Schorndorf. Von 1994 bis 2014 gehörte er dem Kreistag des Rems-Murr-Kreises an, davon von 2006 bis 2011 als Fraktionsvorsitzender der SPD-Fraktion. Für sein ehrenamtliches Engagement wurde er am 15. Oktober 2007 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Völker ist Mitautor der Biographie „Gottlieb Daimler – Ein bewegtes Lebens“, die im Silberburg-Verlag erschienen ist.

Zu seinen Stellvertretern wurden Prof. Dr. Uwe Bähr (Göppingen) und Nora Jordan-Weinberg (Ludwigsburg) gewählt und als Schatzmeister Bernd Ebert (Ravenstein).


Herzlich Willkommen

Der Landesseniorenrat Baden-Württemberg ist der Zusammenschluss von Kreis- und Stadtseniorenräten, Seniorenverbänden und Landesorganisationen, die auf dem Gebiet der Altenarbeit tätig sind.
1974 als Dachverband gegründet, arbeitet der Landesseniorenrat als Interessenvertretung der älteren Menschen in Baden-Württemberg unabhängig, überparteilich und überkonfessionell. Der Landesseniorenrat ist im vorparlamentarischen Raum politisch tätig und vertritt gegenüber Regierung, Politik, Verbänden und Organisationen die Interessen der fast 2,7 Millionen Menschen über 60 Jahre in Baden-Württemberg. Teilhabe, Selbstbestimmung und Sicherheit, das sind Interessen, die wir nach außen, im Bereich von Politik und Gesellschaft, zu vertreten haben.

Die derzeit 79 Mitglieder des Landesseniorenrates - 42 Kreis- und Stadtseniorenräte und 37 Verbände - spiegeln in ihrer Vielfalt das Alter und dessen unterschiedlichen Belange wider.

Aufgabe des Landesseniorenrates ist es, die Öffentlichkeit auf die Anliegen der älteren Menschen aufmerksam zu machen und mit der Darstellung aller Facetten des Alters gegen ein einseitiges Bild vom Alter hinzuwirken.

Messe DIE BESTEN JAHRE

20./21.09.2017
Messe Stuttgart
Halle/Stand: 2C14

Der Landesseniorenrat wird bei der Messe DIE BESTEN JAHRE wieder mit einem Informationsstand vertreten sein. Wir laden Sie herzlich ein, uns am Stand zu besuchen und freuen uns auf Gespräche mit Ihnen.

7. Altenbericht der Bundesregierung

Am 2. November wurde der Siebte Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesrepublik
Deutschland "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune – Aufbau und 
Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" veröffentlicht.
Das 380 Seiten starken Dokument ist unter folgendem Link herunterzuladen:
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/18/102/1810210.pdf

Weitere Informationen, auch wie der Bericht ausgedruckt bestellt werden kann, erhalten Sie hier:
https://www.siebter-altenbericht.de/

Koalitionsvertrag der grün-schwarzen Landesregierung

Die künftige Landesregierung von Bündnis 90/Die Grünen Baden-Württemberg und der CDU Baden-Württemberg hat am 2. Mai ihren Koalitionsvertrag veröffentlicht und in der Presse vorgestellt. Wichtig für die Seniorenarbeit in Baden-Württemberg ist das Kapitel 8.

Roland Sing, Vorsitzender des Landesseniorenrates Baden-Württemberg, hat eine erste Bewertung des Koalitionsvertrages vorgenommen.

Insgesamt bewertet der Landesseniorenrat das Ergebnis der Koalitionsvereinbarung auf die Felder der Seniorenarbeit bezogen sehr positiv. Dass es Dinge gibt, die aus unserer Sicht notwendigerweise ebenfalls umzusetzen wären, ist unbestritten. Aber zunächst gilt es, auch mit dem Erreichten zufrieden zu sein. Was jedoch zwingend notwendig umzusetzen wäre ist, dass ein Patienten- und Pflegebeauftragter in Baden-Württemberg berufen wird, so wie dies im Bund schon lange der Fall ist. Verbraucherschutz und Patienteninteressen sollten in Baden-WÜrttemberg ebenfalls gebündelt werden.

Bewertung des Koalitionsvertrags durch den LSR (PDF 250 KB)

Koalitionsvertrag zwischen Bündnis 90/Die Grünen und CDU (PDF; 1 MB)

Broschüre "Mitwirkung im Heim"


"Mitwirkung im Heim
Unterstützung der Heimbeiräte"

Mit dieser Arbeitshilfe unterstützt der LSR die Arbeit der Heimbeiräte in Pflegeheimen.
Sie kann beim Landesseniorenrat gegen Erstattung der Versandkosten bestellt werden.
Falls eine größere Stückzahl benötigt wird, bitten wir um Abholung.

 
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