Satzung

Kreisseniorenrat für den Landkreis Göppingen

§ 1 Name und Sitz

1.1 Die auf dem Gebiet der Altenhilfe tätigen Organisationen, Einrichtungen und Vereinigungen im Landkreis Göppingen schließen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Namen

„Kreisseniorenrat Göppingen (KSR)"


zusammen.

1.2 Innerhalb des Kreisseniorenrats behalten die Mitglieder ihre Selbständigkeit.

1.3 Der Kreisseniorenrat hat seinen Sitz in Göppingen.

§ 2 Zweck und Aufgabe

2.1 Der Kreisseniorenrat arbeitet unabhängig. Er ist parteipolitisch und weltanschaulich neutral. Der Kreisseniorenrat ist selbstlos tätig. Seine Mittel dürfen nur für die sat­zungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

2.2 Der Kreisseniorenrat tritt für die Interessen älterer Menschen im Kreisgebiet ein und versteht sich als ein Organ der Meinungsbildung und des Erfahrungsaustausches auf sozialem, wirtschaftlichem, kulturellem und gesellschaftlichem Gebiet.

2.3 Der Kreisseniorenrat macht staatliche und kommunale Behörden, kirchliche Stellen, Verbände der freien Wohlfahrtspflege, aber auch die breite Öffentlichkeit auf die Probleme älterer Menschen aufmerksam. Er arbeitet an deren Lösung mit.

2.4 Er wendet sich auch gezielt an ältere Menschen, sorgt für ihre Beratung und nimmt Stellung zu Vorhaben und Planungen, die sie betreffen.

2.5 Der Kreisseniorenrat Göppingen ist Mitglied des Landesseniorenrats Baden-Württemberg.

2.6 Der Kreisseniorenrat unterstützt örtliche Initiativen.

§ 3 Mitgliedschaft

3.1 Mitglieder des Kreisseniorenrats können werden:

3.11 Örtliche Altenclubs, Seniorengruppen und Altenbegegnungsstätten

3.12 Sonstige Vereinigungen von älteren Menschen auf Kreisebene

3.13 Heimbeiräte

3.14 Einrichtungen der offenen, teilstationären und stationären Altenhilfe.

3.2 Über den Antrag auf Aufnahme als Mitglied entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung eines Aufnahmeantrags ist innerhalb eines Monats einmaliger Widerspruch an die Mitgliederversammlung zulässig.

3.3 Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn es dem Zweck des Kreisseniorenrats zuwiderhandelt oder dessen Ansehen schädigt. Den Ausschluss beschließt der Vorstand. Gegen diesen Beschluss ist binnen eines Monats Widerspruch an die Mitgliederversammlung zulässig.

§ 4 Organe

4.1 Organe des Kreisseniorenrats sind

4.11 die Mitgliederversammlung

4.12 der Vorstand.

§ 5 Mitgliederversammlung

5.1 Oberstes Organ des Kreisseniorenrats ist die Mitgliederversammlung.
Sie besteht aus:

5.11 je einem/er Delegierten der Mitglieder (§ 3).

5.2 Die Mitgliederversammlung hat folgende Aufgaben:

5.21 Sie beschließt die Satzung des Kreisseniorenrats und ihre Änderungen,

5.22 sie gibt Empfehlungen für die Arbeit des Kreisseniorenrats,

5.23 sie wählt die Mitglieder des Vorstands und zwei Revisoren für die Kassen- und Rechnungsprüfung,

5.24 sie entscheidet über Widersprüche nach § 3,

5.25 sie nimmt den Rechenschaftsbericht des Vorstands entgegen und erteilt Entlastung,

5.26 sie kann die Auflösung des Kreisseniorenrats beschließen.

5.3 Die Delegierten sind ehrenamtlich tätig.

5.4 Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahr statt. Sie wird von der/dem Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnungspunkte einberufen. Sie muss auch einberufen werden, wenn ein schriftlich begründeter Antrag von mindestens einem Drittel der Mitglieder vorliegt. Einladungen mit Tagesordnung sind mindestens 14 Tage vorher bekannt zu geben.

5.5 Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung sind mindestens eine Woche vorher bei der/dem Vorsitzenden schriftlich einzureichen.

5.6 Die Mitgliederversammlung wird von dem/der Vorsitzenden oder einem/er seiner Stellvertreter/innen geleitet. Sie ist beschlussfähig. Jede/r Delegierte und jedes Vor­standsmitglied hat eine Stimme. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.

5.7 Satzungsänderungen, Abberufungen des Vorstands oder eines seiner Mitglieder und der Beschluss zur Auflösung des Kreisseniorenrats bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der Anwesenden, mindestens jedoch der Hälfte der Mitglieder. Kommt diese Mehrheit nicht zu Stande, so entscheidet in einer neu einberufenen Mitgliederversammlung die Zweidrittelmehrheit der anwesenden Delegierten.

§ 6 Vorstand

6.1 Der Vorstand besteht aus:

6.11 dem Vorsitzenden, zwei Stellvertretern/innen, einem/er Pressereferenten/in, einem/er Schriftführer/in und einem/er Rechner/in
(geschäftsführender Vorstand),

6.12 je einem/er Vertreter/in der in der Liga der Freien Wohlfahrtsverbände im Landkreis zusammengefassten Verbände,

6.13 einem/er Vertreter/in der Lebenshilfe - Kreisvereinigung Göppingen

6.14 einem/er Vertreter/in der Heimbeiräte

6.15 bis zu sieben Vertreter/innen aus von älteren Menschen selbst getragenen Einrichtungen, s. Ziff. 3.11 bis 3.14

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich.

6.2 Der Vorstand ist für alle Aufgaben zuständig, die sich aus der Satzung sowie aus den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands ist jeweils eine Niederschrift zu fertigen und von dem/der Vorsitzenden zu unterzeichnen.

§ 7 Finanzen

7.1 Die finanziellen Aufwendungen des Kreisseniorenrats werden durch öffentliche Zuwendungen gedeckt.

7.2 Rechnungsjahr ist das Kalenderjahr.

7.3 Die Revisoren prüfen die Kassen- und Rechnungsführung und legen das Ergebnis dem Vorstand und der Mitgliederversammlung vor.

7.4 Alle Mittel des Kreisseniorenrats sind für die in § 2 genannten Zwecke gebunden. Der Nachweis über die Verwendung der Mittel ist in der Jahresabrechnung zu führen.

§ 8 Auflösung

Bei Auflösung oder Aufhebung des Kreisseniorenrats oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks wird das nach Abzug der Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen je hälftig auf den Landkreis und die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege verteilt. Diese haben es ausschließlich zu gemeinnützigen und mildtätigen Zwecken im Sinne der Steuergesetze zu verwenden.

Göppingen, den 21. Oktober 2013

 
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