Pressemitteilung des Kreisseniorenrat Göppingen

(Pressereferent: Harald Kraus)

Friederich Kauderer neuer Chef des Kreisseniorenrates

Einstimmung wurde der neue Vorsitzende des KSR, Friederich Kauderer, früher Diakonie-Geschäftsführer und vor über 25 Jahren einer der „Gründungsväter“ des Kreisseniorenrates, in dessen Mitgliederversammlung in Göppingen gewählt.

Neuer stellvertretender Vorsitzender ist neben Gerhard Sannwald aus Geislingen der Donzdorfer Günter Simnacher. Unverändert setzt sich der geschäftsführende Vorstand des Kreisseniorenrates zusammen (Marianne Knapp, Rech-berghausen als Schriftführerin, Elfriede Eleuther aus Süßen als Rechnerin, Harald Kraus aus Eislingen als Pressereferent). Im Gesamtvorstand sind sämtliche Stadt- und Ortsseniorenräte mit einem Delegierten vertreten.

Landrat Edgar Wolff würdigte in der KSR-Mitgliederversammlung das Engagement von Dieter Roitsch als bisherigem Vorsitzenden des Kreisseniorenrates und  wies darauf hin, dass der Landkreis 200 Millionen Euro im Jahr für soziale Zwecke aufwende.

Der Schatzmeister des Landesseniorenrates Baden-Württemberg, Werner Schüle, Stuttgart, hob in seinem Grußwort hervor, dass die Erhöhung des Vermögensschonbetrages in der Sozialhilfe ab 01.04.2017auf 5000 Euro  auf eine beharrliche Initiative des bisherigen KSR-Vorsitzenden Dieter Roitsch zurückzuführen gewesen sei, der dafür die Bundestagsabgeordnete Heike Baehrens habe gewinnen können, die die Gesetzesänderung mit bewirkt habe.

Auch das Engagement des Kreisseniorenrates für die Informationsmappen zur Vorsorgevollmacht und zur Patientenverfügung sowie das Informationsangebot dazu wurde als wertvolles Projekt des Kreisseniorenrates hervorgehoben. Dieses und andere geleistete Aufgaben standen im Mittelpunkt des Rechenschaftsberichts des Vorstands, den Gerhard Sannwald erstattete.

Ungewöhnlich war der halbstündige Auftritt des Humoristen Markus Zipperle, den der scheidende Vorsitzende spendiert hatte. Neben dem relativ trockenen Stoff einer Mitgliederversammlung gab es für die Senioren somit auch etwas zu lachen, zumal Zipperle in seiner Schlussnummer das Publikum direkt mit einbezog und einen Senioren-Chor animierte.

 

 

MEDIENDIENST 170202

Forderung des Kreisseniorenrats wurde erfüllt

Der Kreisseniorenrat (KSR) hat begrüßt, dass seine Forderung, den Vermögensschonbetrag für Menschen in Grundsicherung auf 5000 Euro zu erhöhen, von Erfolg gekrönt wurde. Sein Dank dafür gilt, so heißt es in einer Pressemitteilung des KSR, vor allem der Bundestagsabgeordneten Heike Baehrens, die durch ihren Einsatz mit dafür gesorgt habe, dass diese wichtige Entscheidung im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes getroffen worden sei.

„Diese Erhöhung hilft den pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren, die ihre Pflege nicht mehr aus eigenem Einkommen bezahlen können“, betont der KSR-Vorsitzende Dieter Roitsch, der sich schon seit mehreren Jahren intensiv für dieses Ziel engagiert hat. Er hob hervor, dass damit insbesondere Bewohnern von Pflegeheimen finanzielle Ängste genommen werden könnten, denn der Vermögensschonbetrag von nur 2600 Euro habe schon lange nicht mehr ausgereicht, zum Beispiel die eigene Bestattung zahlen zu können. Zugute komme die Neuregelung auch Menschen mit Behinderung, die Eingliederungsbeihilfe erhielten.

Die Höhe des Vermögensschonbetrags ist der Besitz, den Menschen nicht verbrauchen müssen, bevor sie eine Sozialleistung beziehen dürfen. Der Freibetrag war seit 2005 nicht mehr erhöht worden. Im Bundesteilhabegesetz wird die Regierung beauftragt, den Vermögensfreibetrag auf 5000 Euro zu erhöhen. Die Umsetzung muss noch durch den Erlass einer Rechtsverordnung erfolgen, womit im Laufe diesen Jahres  zu rechnen ist.

 
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