Inklusionsprojekt "Wir überwinden Grenzen zum inklusiven Landkreis Göppingen"

Bereits im Vorfeld des Inklusionsprojekts flossen Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in den Projektantrag ein. Dieser Weg soll nun mit den Kooperationspartnern Lebenshilfe Göppingen, Volkshochschule Göppingen, Kreisjugendring Göppingen und dem Kreisseniorenrat Göppingen fortgesetzt werden. Das Strukturprojekt, das über drei Jahre laufen wird, wird von der Aktion Mensch gefördert.

Die Kooperation soll im Landkreis Göppingen inklusive Strukturen befördern und dazu beitragen, dass die Teilhabe der Menschen mit Behinderungen im Alltag dauerhaft verbessert werden kann, etwa in den Bereichen Wohnen, Freizeit und Kultur, Bildung und Arbeit.

Dabei geht es darum zu erfahren, wie die Zugangsmöglichkeiten vereinfacht werden können. Es werden Tandems mit Beteiligung von Menschen mit Behinderungen gebildet. Diese nehmen bei der Erarbeitung praktischer Lösungen für erlebte Stolpersteine die beratende Expertenrolle ein. Selbstverständlich möchte sich das Projekt im Landkreis so weit wie möglich vernetzen, um so zu einer nachhaltigen inklusiven Teilhabe beizutragen.

Wir sind im Moment noch in der Planungsphase und legen den theoretischen Rahmen fest. Über konkrete Erfahrungen und Beispiele werden wir regelmäßig im Lebenshilfe-Magazin berichten.

 

Die Mitarbeiter:

Mein Name ist Samuel Kober, ich bin 30 Jahre alt, und habe nach meinen Zivildienst im Karl-Reiz-Haus, einem kleinen Wohnheim der Lebenshilfe Esslingen, in Flensburg Erziehungswissenschaften, Gesundheitsbildung und Beratungspsychologie studiert. Im Rahmen eines Praktikums bei Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. konnte ich erste Erfahrungen in der Netzwerkarbeit beim Aufbau einer Präventionskette in Marzahn-Hellersdorf sammeln. Besonders reizvoll an unserem Inklusionsprojekt ist die partizipative Ausrichtung. Ich möchte Menschen mit und ohne Behinderungen herzlich einladen, gemeinsam mit uns kreative Maßnahmen zu entwickeln. Ich wünsche mir, dass wir gemeinsam mit den Kooperationspartnern im Sinne der Inklusion eine Kultur etablieren, in der Jede und Jeder willkommen ist und wir ein nachhaltiges, engmaschiges und lebendiges Netzwerk entwickeln.

 

Mein Name ist Markus Dehnert, ich bin 30 Jahre alt, ausgebildeter Verwaltungsfachangestellter und seit zwei Jahren in Teilzeit beim Kreisjugendring Göppingen e.V. beschäftigt. Dort erfuhr ich vom Inklusionsprojekt. Da ich selbst seit meiner Geburt auf den Rollstuhl angewiesen bin und das Thema Inklusion für ein grundlegend wichtiges halte, habe ich nicht lange gezögert mich auf die Halbtagsstelle zu bewerben. Ich denke, dass dieses Projekt die große Chance bietet, inklusionshemmende Faktoren innerhalb der Strukturen der Projektpartner zu erkennen und abzubauen. Ganz persönlich empfinde ich die Konstellation, dass ein „nicht behinderter“- und ein „behinderter“ Mensch nun gemeinsam das Projekt im Landkreis Göppingen umsetzen, als äußerst spannend und logisch im Sinne der Inklusion. Ich freue mich deshalb sehr auf die kommenden drei Jahre. Bei Fragen und Anregungen können Sie gerne Kontakt mit uns aufnehmen. Wir freuen uns drauf.


Kontakt:

Inklusionsprojekt

Samuel Kober, Projektleiter

Markus Dehnert, Verwaltung

Vorderer Berg 50/1

73035 Göppingen+

Telefon: 07161/3899562

inklusionsprojekt.kober (at) lh-goeppingen.de

inklusionsprojekt.dehnert (at) lh-goeppingen.de

 

Leichte Sprache

Menschen mit Behinderungen sollen im Landkreis Göppingen überall dabei sein.

Das gilt für alle Lebensbereiche. Wie zum Beispiel: Wohnen, Freizeit und Kultur, Bildung und Arbeit. Man nennt das Inklusion. Damit das klappt arbeiten Personen von der Lebenshilfe Göppingen, der Volkshochschule Göppingen, des Kreisjugendrings Göppingen und des Kreisseniorenrats Göppingen drei Jahre lang zusammen. Sie sind Partner. Sie wollen herausfinden, was für Menschen mit Behinderungen schwierig ist. Und was man besser machen kann, damit  Menschen mit Behinderungen überall teilhaben können.

Vorsorge für den Notfall

Seit vielen Jahren bietet der Kreisseniorenrat Göppingen eine Mappe mit den notwendigen Vordrucken zur Vorsorgeregelung an, um jedermann eine einfache Regelung zu ermöglichen.

Warum rechtzeitig mit Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung vorsorgen? Wie geht das praktisch?

Lesen Sie hierzu mehr ...

 
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