Pflegestützpunkte am Start

Beratung und Hilfe jetzt an 7 Orten

Sieben Pflegestützpunkte gingen Mitte September im Landkreis Esslingen an den Start. Hilfebedürftige Menschen und ihre Angehörigen erhalten dort Auskunft und Beratung. Sofern sie das selbst nicht mehr bewerkstelligen könnten, werden auch Hilfen für sie koordiniert – im Bedarfsfall in enger Abstimmung mit den Kranken- und Pflegekassen. Pflegestützpunkte sind auch die Orte, wo alle möglichen Hilfen vernetzt werden.

Wie in der letzten Ausgabe vom „S’ Neueschte“ berichtet, wird es im Landkreis eine dezentrale Lösung mit 7 Teilstützpunkten in den 6 Großen Kreisstädten sowie der Gemeinde Denkendorf (bisher Bundesmodell-Standort) geben. Am 27. Juli unterzeichneten Landrat Eininger sowie Oberbürgermeister/-innen und Bürgermeister der beteiligten Kommunen den mit den Kranken- / Pflegekassen zu schließenden Vertrag.

Beste Stimmung bei der Vertragsunterzeichnung – hintere Reihe von rechts: OB Bolay, Ostfildern; OB Klenk, Leinfelden-Echterdingen; BM Jahn, Denkendorf; OB Dr. Zieger, Esslingen; Landrat Eininger; H. Scheller, LAG Pflegestützpunkte; MD Halder, Sozialministerium; H. Schneider, AOK. Vordere Reihe von rechts: BM Siebert, Nürtingen; OB Matt-Heidecker, Kirchheim; OB Dönig-Poppensieker, Filderstadt; Fr. Christner, Städtetag; H. Hartl, B 52-Kassen.

Die folgende Aufstellung zeigt, wo sich die Teilstützpunkte befinden und wie sie erreichbar sind. In der ersten Ausbaustufe der Pflegestützpunkte sind sie nur für die Bevölkerung der eigenen Stadt zuständig. Ob es einen weiteren Ausbau geben wird, entscheidet sich auf Landesebene nach einer Erprobungsphase.

Hier finden Sie eine aktuelle Aufstellung, die zeigt, wo sich die Teilstützpunkte befinden und wie sie erreichbar sind.

Folgende Dienstleistungen werden die Teil-Pflegestützpunkte für andere Städte und Gemeinden im Landkreis erbringen, die in der ersten Runde nicht mit Pflegestützpunkten ausgestattet werden können:

  • Vermittlung von Wohnberatung
  • Teilnahmevermittlung in Gruppen für pflegende Angehörige
  • Vermittlung Beratung zu Patientenverfügungen
  • Organisation einer Alzheimer-Sprechstunde
  • Zugang zu Fortbildungsangeboten (Demenz u.a.)
  • Einbindung in Austauschgremien (z.B. Palliativ Care-Verbünde)
  • Kollegiale Beratung für Rathaus-Anlaufstellen, die an einer Schulung teilgenommen haben.

Arbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte im Landkreis Esslingen – sie trägt Verantwortung für die Umsetzung des Konzeptes und wird zunächst viermal jährlich tagen.

Vordere Reihe von links: Iris Ackermann, Nürtingen; Roland Böhringer, Kirchheim; Winfried Mauz, Filderstadt; Inge Hafner, Landratsamt; Maria Sommer, Denkendorf; Gerhard Mühleisen,
 
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