Betreutes Wohnen zu Hause

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Als Zielgruppe kommen Personen in Betracht, die aufgrund ihrer gesundheitlichen Einschränkungen eine Unterstützung bei der selbständigen Lebensführung brauchen; Menschen, für die der Vorsorge- und Sicherheitsaspekt im Vordergrund steht.

Betreutes Wohnen zu Hause ist ein ergänzendes Angebot zu bereits bestehenden Diensten, setzt an der bisherigen Versorgungslücke an, ist niederschwellig, erfüllt den Anspruch „ambulant vor stationär“, ist ohne großen Aufwand einzuführen und hat die folgenden Merkmale:

  • die hauptamtlich besetzte Koordinationsstelle,
  • ehrenamtlich tätige Mitarbeiter/innen,
  • die Vernetzung und Kooperation mit anderen, bestehenden Dienstleistern.

Zum weiteren wesentlichen Merkmal zählt die verbindliche und zuverlässige Erbringung der Hilfs- und Betreuungsleistungen durch das Netz. Im Betreuungsvertrag wird dem Betreuungsnehmer die Erbringung der Grundleistungen sowie die Bereitstellung von individuellen Wahlleistungen vertraglich garantiert. Die Grundleistungen sind in der monatlichen Betreuungspauschale enthalten und umfassen: einen wöchentlicher Hausbesuch durch Besuchsdienst, die Bereithaltung und Vermittlung ambulanter Pflege und hauswirtschaftliche Versorgung im Rahmen der Pflegeversicherung, die soziale Beratung und Betreuung bei auftretenden Problemen (Krisenmanagement), die Vermittlung und Koordination von Dienstleistungen, Beratung über Wohnungsanpassung, eine monatliche Veranstaltung (Austausch, Information) sowie vielfältige soziale Beratung. Nach Bedarf und gegen extra Berechnung können die Wahlleistungen abgerufen und in Anspruch genommen werden: Haushaltshilfen, handwerkliche Hilfen in Haus und Garten, Einkaufsservice, Wohnungsbetreuung bei Abwesenheit, Begleit- und Fahrdienst, zusätzlicher Besuchsdienst.

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Drei Standorte wurden im Frühjahr 2010 vom Landkreis Esslingen als niederschwelliges Betreuungsangebot anerkannt: Monique Kranz-Janssen – buefet Kirchheim, Rosemarie Bühler – Soziales Netz Raum Weilheim, Gabriele Riecker – Lenninger Netz (von links)

Die Koordinationsstelle, besetzt von einer hauptamtlich tätigen Mitarbeiterin, ist Ansprechpartnerin für Interessierte, Vertragspartner und Angehörige. Sie berät und informiert über die verfügbaren Hilfeangebote, kümmert sich um den aktuellen Hilfebedarf der betreuten Personen und koordiniert diesen mit anderen Dienstleistern. Bei Krisensituationen behält sie den Überblick und organisiert verlässlich die Hilfestellung. Der regelmäßige Besuchsdienst (ehrenamtliche Mitarbeiter/innen) wird von ihr eingesetzt, betreut und begleitet.

Im Landkreis Esslingen beschäftigen sich zurzeit 16 Kommunen mit der Planung und Einführung des „Betreuten Wohnens zu Hause“ nach dem Lenninger Modell. Auch über die Kreisgrenzen hinaus besteht reges Interesse.

Verfügbar ist das Angebot in Lenningen, Nürtingen, Kirchheim/Teck, Ostfildern sowie im Neuffener Tal und im Raum Weilheim.

Die Helferinnen und Helfer des Lenninger Netzes.
 
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