Protokoll der Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats Esslingen vom 17.07.2017 im Forum Altern in Dettingen, Kirchheimer Straße 27

Top 1 Begrüßung durch Rainer Haußmann, Bürgermeister von Dettingen

Themen früh erkennen - schlüssige Konzepte erarbeiten – Projekte praxisnah mit allen Beteiligten verwirklichen. Diese Vorgehensweise führt, wie Herr Haußmann erläutert, in Dettingen in allen Bereichen zum Erfolg. Zunächst ein paar Fakten und Zahlen:

• Den Altenhilfeplan gibt es seit 2005, den Kinder- und Jugendhilfeplan seit 2008.

• Selbstbestimmtes Leben im Alter zu ermöglichen wurde als Aufgabe für die Gemeinde definiert. Hierzu gehört selbstverständlich barrierefreies stadtnahes Wohnen; der Bebauungsplan konnte ohne Streit verabschiedet werden, in den letzten 15 Jahren ist die Einwohnerzahl in Dettingen um 8 % gestiegen

• Bei der Bürgerbefragung zum Ehrenamt kristallisierte sich folgendes heraus: die ehrenamtlich Engagierten legen großen Wert auf klar definierte Aufgaben, fachlichen Input, professionelle Ansprechpartner. Immer wichtiger wird auch die zeitlich begrenzte Projektarbeit. Hier gibt es einen Fundus an Interessierten, aus denen man, wie Herr Haußmann betont, immer wieder schöpfen kann.

Das große Thema für Herrn Haußmann und den KSR ist aber die Eröffnung der neuen Räume für das Forum Altern am 17. Juni. Mit 160 Quadratmetern Fläche bietet das Zentrum annähernd doppelt so viel Platz wie der alte Standort. Der große Saal ist teilbar, eine Leinwand ist vorhanden und wenn der Verein einen Beamer und eine Lautsprecheranlage angeschafft hat, können dort Vorführungen und Vorträge stattfinden. Ein Büro, eine Küche, ein Wirtschafts- und ein Vorratsraum sowie ein Keller bieten nun ideale Voraussetzungen für die einzelnen Angebote des Vereins mit seinen rund 400 Mitgliedern. Im Unterschied zu der bisherigen Situation ist der Zugang zu den Räumlichkeiten nun barrierefrei. Die Angebote des Forums mit seinen 60 Ehrenamtlichen sind vielfältig. Neben einem Mittagstisch am Mittwoch gibt es donnerstags ein Nachmittagscafé für Jung und Alt, einen Ausflug einmal monatlich, den sozialen Bürgerfahrdienst, die Nachbarschaftshilfe und einen Kleinreparaturdienst. Das Seniorenzentrum ist Teil einer Neubauanlage mit 28 Wohneinheiten. Nicht nur ältere Menschen sind dort eingezogen, sondern auch junge Familien. Das Ziel des Forums und der Gemeinde Dettingen ist es, Jung und Alt zusammenzubringen. Ein sozialer Bürgerfahrdienst, eine Nachbarschaftshilfe und ein Kleinreparaturdienst sind weitere Leistungen des Forums Altern. Für den Verein fallen nun die Miete und die hohen Nebenkosten am alten Standort weg. Die Gemeinde Dettingen hat 230 000 Euro beigesteuert, 200 000 Euro kommen vom Krankenpflegeverein, der im Forum Altern aufgegangen ist. Das Forum erfüllt eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe, die sich auch langfristig im Hinblick auf kommende Generationen auszahlen wird – das ist das Fazit von Rainer Haußmann. Zum Schluss dankt Herr Hausmann auch nochmals Rudi Dölfel, dem Vorsitzenden des Vereins Forum Altern für seine tatkräftige und kreative Mitarbeit .

Top 2 Begrüßung durch Karl Praxl, Vorstandsvorsitzender des KSR

Es nahmen 14 Mitglieder an der Vorstandssitzung teil; Gäste waren Birgit Schaer und Manfred Prets. Entschuldigt sind Gerti Müller und Rainer Wirth. Karl Praxl weist auf den neuen Flyer des KSR hin. 

Top 3 “Sicher mobil“ Ein Programm für ältere Menschen im Straßenverkehr
Referent: Manfred Prets, Verkehrswacht Neuffen/Teck e.V.

Herr Prets geht kurz auf den Verein Verkehrswacht Neuffen/Teck e.V. ein. Diesen gibt es schon seit Jahrzehnten. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in den Bereichen der Jugendverkehrsschulen in Nürtingen und Dettingen unter Teck, der Organisation und Durchführung von PKW- und Motorradsicherheitstrainings und der Unterstützung von Verkehrspräventionsveranstaltungen der Polizei. Dann leitet er über zum Thema “sicher mobil“: Fast 10 von 54 Millionen Führerscheinbesitzern in Deutschland sind älter als 65. Leider steigt damit auch das statistische Risiko eines Verkehrsunfalles. Deshalb bietet der Verein Sicherheitstrainings für Ältere an; Ziele sind:

• Verbesserung der eigenen Sicherheit

• Erkennung von Gefahren, die von anderen Verkehrsteilnehmern ausgehen

• (neue) Verkehrsregeln

• Organisation der eigenen Mobilität, ggf. Nutzung verschiedener Verkehrsmittel

• Technische Ausstattung (Assistenz-Systeme), Elektromobilität, (teil)-autonomes Fahren

Außer den PKW-Trainings und den Kleintransporter-Trainings, die besonders auch für die ehrenamtlichen Fahrer der Fahrdienste sinnvoll und wichtig sind, sollte es künftig auf Anregung des KSR auch Trainings für E-bikes und für Rollatoren geben. Diese könnten in Dettingen auf dem Verkehrsübungsplatz für Kinder stattfinden. Wichtig ist es, die Motivation, an einem Training teilzunehmen, zu stärken. 

Top 4 Berichte zu Aktionen, laufenden Regionen und Veranstaltung des KSR und in den Regionen

Zunächst berichtet Birgit Schaer aus der Altenhilfefachberatung/Altenhilfeplanung des Landkreises. Die Kreispflege-Planung wird weiterentwickelt. Erklärtes Ziel ist dabei, den Verbleib in der eigenen Wohnung und dem bekannten Wohnumfeld so lange wie möglich zu gewährleisten. Frau Schaer wird dem KSR kontinuierlich berichten.

Am Ideenwettbewerb “Quartier 2020“ (Ende Bewerbungsfrist ist der 28.07.2017) nehmen – Stand 17.07. - 9 Städte und Gemeinden teil. Viele Gemeinden bewerben sich aber auch ohne den Landkreis. Für erfolgreiche Bewerbungen gibt es bis zu 100 000 €. Von der Kreisverwaltung Esslingen sollen 2 Projektideen eingereicht werden. Eine kontinuierliche Evaluation (Qualifizierung der Mitarbeiter, Quartiersanalyse, Monitoring) soll erfolgen.

Runder Tisch “Heimaufsicht“ Am 16.05. fand dieses Treffen statt. Fazit: Alle Träger sind auf dem richtigen Weg, die stationäre pflegerische Versorgung dem neuen Gesetz anzupassen (die Übergangsregelung endet 2019). Der Altenhilfeplan wird noch nicht überall umgesetzt. Die Daten betr. die Pflegestatistik sollten flexibler und aktueller ermittelt werden.

Eleonore Meyer

Gesundheitskonferenz: Das Lebensbuch wird am 27.07.2017 im Landratsamt Esslingen um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal vorgestellt. Es ist gut geworden!

Karl Praxl

ServicePlus: Am 22.06.17 fand in Esslingen ein Treffen zwischen den Geschäftsführern der beteiligten Kreishandwerkerschaften und den Vorsitzenden der jeweiligen Kreisseniorenräten statt. Grundsätzlich wird an dem Projekt ServicePlus festgehalten, da Zukunftschancen gesehen werden. Es soll eine Neukonzeption erarbeitet werden, die sowohl Inhalte, Zielgruppen, Schulungen, Außendarstellung u.v.m. beinhaltet. Unverbindlich wird in der Zwischenzeit auch eine Überarbeitung des Logos angedacht, um es zeitgleich mit der neuen Konzeption anzupassen. Die Vorsitzenden der Kreisseniorenräte sowie die Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaften werden sich dieser Neukonzeption annehmen, das Projektteam wird so bald wie möglich eingebunden, jedoch soll zunächst erarbeitet werden, welche Punkte wann in Angriff genommen werden sollen bzw. müssen. 2017 sollen keine neuen Schulungen (Grundschulung, Fortbildung) durchgeführt werden. Anfang nächsten Jahres soll das neue Konzept stehen.

Sicherheitsberater: Im Jahr 2017 haben bereits 42 Beratungen stattgefunden. Bei dem Treffen am 29.05. in Kirchheim hat sich der Polizeioberrat Herr Maier vorgestellt. Festgestellt wurde, dass die Menschen im Kreis im Allgemeinen gut geschützt werden. Im November findet ein weiteres Treffen der Sicherheitsberater für Senioren statt.

Tilman Walther, Kirchheim

Das Rikscha Projekt wird gut angenommen. An den Kauf einer zweiten Rikscha wird gedacht.

Susanne Sternberg, Leinfelden-Echterdingen

Besonders zu nennen: der Altenhilfeplan, das generationsübergreifende Projekt “zusammen stark“, die neue Demenz-Kampagne im Herbst.

Helmut Hartmann, Nürtingen

Die Bestandsaufnahme für das Projekt “Barrierefrei“ ist sehr aufwendig. Die Teilnehmer sollen über eine App abrufbar sein. Eine Sprechstunde “Was wird vom Stadtseniorenrat erwartet?“ wurde eingerichtet.

Heide Kast, Ostfildern

Die Quartiersprojekte werden am 07.10. vorgestellt. Der Altenhilfeplan wurde vorgestellt und wird in den Gemeinderäten diskutiert werden.

Hans-Ulrich Gula, Plochingen

Der Verein Altenhilfe Plochingen, Altbach Deizisau e.V. bietet in den Sommermonaten ein begleitetes Radfahren für Ältere und Menschen mit Handicap mit einem Paralleltandem an. Das Fahrrad kann auch verliehen werden.

Erich Hogen, Großbettlingen

Der Fitness-Parcours für alle Generationen wurde eröffnet. Der Aktivsommer 55+ hat begonnen.

Rudi Dölfel, Dettingen

Die neuen Räume des Forums Altern bedeuten einen Quantensprung für die Seniorenarbeit in Dettingen. Das neue Forum ist auch als Marketing für die Gemeinde zu sehen.

Gabriele Schöning, Esslingen

Der SSR begleitet die monatlichen sommerlichen Ausflugsfahrten.

Top 5 Regionaltagung am 20.07.2017 in Filderstadt

Nominierung der Vertreterinnen und Vertreter im Vorstand des LSR

Bei der Regionaltagung am 20.07. in Filderstadt ist der KSR gut vertreten. Rudi Dölfel hat sich bereit erklärt, für den Landesseniorenrat zu kandidieren.

Top 6 Verschiedenes

Termine: Die nächste Vorstandsitzung des KSR wird im 24. Oktober in Ostfildern stattfinden. Bei der letzten Sitzung 2017 des Vorstands mit ganz kurzer Tagesordnung wird es im Bürgerhaus Weilheim einen gemütlichen Ausklang (mit Partnern) geben. Zum Schluss dankt Karl Praxl dem Team des Forums Altern für die tolle Gastfreundschaft; Rudi Dölfel lädt zu einem Rundgang durch die neuen Räume ein.

Esslingen, den 24.07.2017 

 

 

 

 

Vorstandsitzung am 17.07.2017 um 14 Uhr im Forum Altern, Kirchheimer Str. 27, 73265 Dettingen

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch Herrn Bürgermeister Rainer Haußmann

2. Begrüßung durch den Vorsitzenden des KSR Esslingen

3. Das aktuelle Thema:

"Sicher mobil"

Ziele, Inhalte, Organisation und Durchführung von Fahrtrainings für ehrenamtliche Fahrer von Fahrdiensten sowie für alle Fahrerinnen und Fahrer Ü 50

Referent: Manfred Prets, Verkehrswacht Neuffen-Teck e.V.

4. Berichte zu Aktionen, laufenden Projekten und Veranstaltungen des

    KSR und in den Regionen

5. Regionaltagung am 20.07.2017 in Filderstadt

    Nominierung der Vertreterinnen und Vertreter im Vorstand des LSR

6. Verschiedenes  

Sollten weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden oder sonstige Änderungen oder Ergänzungen zur Tagesordnung vorgenommen werden, schicken Sie bitte Ihre Vorschläge bis spätestens 4 Tage vor der Sitzung an Karl Praxl, e-mail: info (at) ksr-es.de.

 

 

 

Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats Esslingen vom 24. April 2017 in Denkendorf in der Festhalle, Mühlhaldenstraße 111


Vortrag 14.00 Uhr; Mitgliederversammlung 15.00 – 16.30 Uhr

Vor dem Beginn der Mitgliederversammlung hielt die Rechtsanwältin Petra Vetter (Fachanwältin für Medizinrecht und Familienrecht) einen Vortrag über Rechtsfragen für die Generation 50+. Aufgrund der zeitlichen Beschränkung war nur ein Überblick über folgende Themen möglich:

Arbeiten: wie lange? In Zukunft werden verstärkt verschiedene Teilzeitmodelle, Beraterverträge, flexible Arbeitszeiten etc. zur Anwendung kommen, auf die im Arbeits- und Rentenrecht eingegangen werden muss.

Mietverträge – es ist genau zu prüfen, wie z. B. bei Wohngemeinschaften im Alter oder bei generationsübergreifendem Wohnen zu verfahren ist

Pflege zuhause / in Institutionen

Elternunterhalt

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Als Fazit bleibt festzuhalten, wie wichtig es ist, sich genau zu informieren und rechtzeitig und rechtsgültig vorzusorgen.

Wer Fragen hat, kann Frau Vetter gerne anrufen. Ihre Kontaktdaten sind:

Petra Vetter, Metzinger Straße 40, 70794 Filderstadt, Tel. 0711/2585859-0, e-mail kanzlei@petravetter.com.

Der Dank der zahlreichen Zuhörer und des Vorsitzenden galt Frau Vetter für ihren sowohl informativen wie auch kurzweiligen Vortrag.

 

Top 1 Begrüßung durch den Vorsitzenden

Nach einer kurzen Pause begann um 15.00 Uhr die Mitgliederversammlung des KSR.  Es waren 48 Mitglieder stimmberechtigt vertreten.

Die Einladung zur Mitgliederversammlung ist satzungsgemäß erfolgt. Der Einladung beigefügt war auch die Tagesordnung. Es gab keine Anträge. Die Beschlussfähigkeit war gegeben. Entschuldigt war krankheitsbedingt das Vorstandsmitglied Erich Hogen.

Als Gäste waren unter anderem anwesend: 

Heinz Eininger, Landrat;

Peter Jahn, Bürgermeister von Denkendorf;

Roland Sing, Vorsitzender des Landesseniorenrats;

Katharina Kiewel, Sozialdezernentin Landkreis Esslingen;

Birgit Schaer, Altenhilfefachberatung Landkreis Esslingen;

Eva Balz, stellvertr. Vorsitzende des Landesseniorenrat

Rainer Wirth und Herr Vogel als Vertreter der Heime;

Rainer Häußler als Ehrenvorsitzender

Ingrid Schwörke und Dieter Krug als Ehrenmitglieder.

Die Anwesenden gedachten der im Jahr 2016 verstorbenen Mitglieder des Kreisseniorenrat Esslingen.

 

Top 2 Grußworte bzw. Werkstattberichte

Herr Landrat Heinz Eininger lieferte kein Grußwort, sondern – wie von ihm selbst so genannt – einen “Werkstattbericht“ ab:   

Die Altenhilfeplanung wird fortgeschrieben.  

Die Zukunftsdebatte unter dem Aspekt des demografischen Wandels muss auf kommunaler Ebene stattfinden.  Sie muss sämtliche Aspekte berücksichtigen, Beispiele:

·         ein Maßnahmeplan zur Umsetzung der Handlungsempfehlungen

          der Enquetekommission Pflege

·         generationengerechtes Wohnen – Stichwort Quartiersentwicklung

·         Teilhabe am gesellschaftlichen  Leben (z. B. Kulturbegleiter)

·         Medizinische Versorgung vor Ort (neue Formen, z. B. Ärztehäuser)

·         Pflegestützpunkte ( bisher noch nicht flächendeckend vorhanden)

Um unsere Zukunft für alle gerecht und lebenswert zu gestalten, ist die Zusammenarbeit aller – Kommunen, Städte, Kreise usw. - nötig und die Mitarbeit der bürgerschaftlich Engagierten ist besonders hervorzuheben.

Der Bürgermeister von Denkendorf, Peter Jahn, setzte den Werkstattbericht aus kommunaler Sicht fort: der Altenhilfeplan wird kontinuierlich fortgeschrieben. Denkendorf ist stolz auf seinen  starken Pflegestützpunkt. Als Konzept für die Zukunft setzt Denkendorf auf das Miteinander aller Generationen. Seit 1 ½ Jahren gibt es 62 betreute Wohnungen (bei 11.000 Einwohnern); ein neues Quartier  für Jung und Alt wird entwickelt. Über’s Jahr verteilt finden kulturelle Veranstaltungen zum Leben mit Demenz statt. Kurz – Denkendorf ist für die Zukunft gut gerüstet.

Der Vorsitzende des Landesseniorenrats, Roland Sing, setzte anschließend den Werkstattbericht aus seiner landespolitischen Sicht fort. Er sprach den Kreisseniorenräten zunächst seinen Dank und seine Anerkennung aus. Dann ging auch er auf die Empfehlungen der Enquetekommission Pflege ein:  damit diese zeitnah umgesetzt werden, müssen die Kommunen selber handeln.

Die gelungene Pflegereform hat unter anderem dazu geführt, dass Angehörige besser entlastet werden (Rechtsanspruch auf Auszeit der Pflegenden).

Herr Sing sieht die Seniorenräte nicht als Lobbyisten für Alte, sondern als Teil der Gesellschaft mit generationenübergreifender Verantwortung. Als Beispiel wird die Barrierefreiheit genannt – sie nützt nicht nur Alten, sondern ebenso Menschen mit Handikap wie auch Müttern oder Vätern mit Kinderwagen.

Herr Sing lobt die Schaffung der Stelle des Demografie-Beauftragten (derzeit Thaddäus Kunzmann).

Im Hinblick auf die Wahl nennt er folgende Dinge, die angesprochen werden sollen: Gesundheit, Infrastruktur und Versorgung im ländlichen Raum, Maßnahmen gegen Kinderarmut – alles wichtige Themen für eine gelingende Zukunft.

Top 3 Tätigkeits- und Kassenbericht

Wichtige Themen  waren

1.   Kriminalprävention: Sicherheitsberater für Senioren in enger

      Zusammenarbeit mit der Abteilung Prävention des Polizeipräsidiums

      Reutlingen 

2.   Dialog mit den Seniorenräten: Dialogtag in Nürtingen

3.   Begleitung der Gründung des SSR Nürtingen

4.   Vorträge: Wohnen im Alter, Medikamentenabhängigkeit,

      Besichtigung Katastrophenschutzzentrum

5.   Vorstellung der neuen Altenhilfe-Fachberaterin Birgit Schaer

Aktuelle Themen: Kreispflegeausschuss, Gesundheitskonferenz,  Mobilität, BELA, Wohnen im Alter, Serviceplus

Rudi Dölfel erläuterte als zuständiger Schatzmeister imTätigkeitsbericht die Zahlen:

Kassenstände 31.12.2016:

Hauptkasse: 295,71 €; Serviceplus: 741,47 €; Sicherheitsberater: 134,64; BELA 854,86.

Top 4 / 5 Bericht des Kassenprüfers / Entlastung

Die Kassen waren von den Kassenprüfern Verena Grötzinger und Franz Mayerl geprüft worden. Herr Mayerl bestätigte die hervorragende Kassenführung und Rudi Dölfel wurde einstimmig entlastet.

Top 6 Haushalt für das Jahr 2017

Der Haushaltsplan der Hauptkasse setzt sich auf der Einnahmenseite zusammen aus den Zuwendungen des Landkreises in Höhe von 4.000 € und dem Restbestand aus 2016 in Höhe von ca. 300 €.  Mitgliedsbeiträge werden auch 2017 nicht erhoben.

Die Ausgabenseite sieht Aufwendungen in Höhe von 4.300 € vor.

Pauschaler Auslagenersatz                                       1.300,-- €

Auslagenersatz für ehrenamtlich Tätige 2017              800,-- €

Versammlungen, Sitzungen                                        500,-- €

Seminare, Schulung, Beiträge                                     200,-- €

Anerkennungsveranstaltung, Ehrungen                      300,-- €

Büromaterial, Zeitschriften,, Internet u.ä.                   250,-- €

Versicherungen, Beiträge                                            350,-- €

Unvorhergesehenes und Rücklage                               600,-- €

Ausgaben                                                                4.300,-- €

Dem Haushalt wurde einstimmig zugestimmt.

Top 7 Nachwahlen

Als Vertreterin aus der Region Nürtingen gehörte bisher Susanne Liebhardt dem Vorstand an. Durch die Gründung des Stadtseniorenrats Nürtingen war diese Position neu zu besetzen. Herr Hartmann stellte sich als Vertreter des neuen SSR Nürtingen zur Wahl und wurde einstimmig in den Vorstand des KSR Esslingen gewählt.  

Otto Kappel aus Esslingen gehörte der Vorstandschaft als Beisitzer an. Er ist im vergangenen Jahr gestorben. 

Annelie Seitz-Sorg (Dipl.-Pädagogin, Schwerpunkt Wohnberatung) aus Altbach stellte sich für diesen Posten zur Wahl und wurde ebenfalls einstimmig in den Vorstand des KSR Esslingen gewählt.

Beide nahmen auf ausdrückliche Befragung durch den Vorsitzenden die Wahl an

Top 8 Verschiedenes

Bei der Regionalversammlung im Juli wird über die Wahl des Vorstands des Landesseniorenrats entschieden.

Der Kreisseniorenrat Esslingen wird 40 Jahre alt – das soll gefeiert werden.

Top 9 Schlusswort

Zum Schluss dankte der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Karl Praxl allen Teilnehmern für ihr Interesse an der Arbeit des KSR und allen Vorstandsmitgliedern für die jederzeit tatkräftige Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit.  

 

 

Vorstandssitzung am 23.03.2017 in Owen/Teck

 Unsere nächste Vorstandsitzung findet am

Donnerstag, den 23.März 2017, 14 Uhr im DRK-Katastrophenschutz-Zentrum Owen,  In der Braike 14,

73277 Owen/Teck.

statt.

Tagesordnung 1. Begrüßung durch die Bürgermeisterin von Owen, Frau Grötzinger (angefragt)

2. Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kreisseniorenrates Esslingen

3. Vorstellung Frau Birgitt Schaer, Landratsamt Esslingen Sachgebietsleiterin Altenhilfeplanung / Altenhilfefachberatung

4. Vorstellung gepl. Austausch mit Israel

5. Berichte zu Aktionen, laufenden Projekten und Veranstaltungen des KSR und in den Regionen

6. Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 24.April 2017 Tagesordnung, Nachwahlen, aktuelles Thema 7. Verschiedenes

Im Anschluss an die Sitzung haben wir die Möglichkeit, das neu erstellte DRK Katastrophenschutz-Zentrum im Rahmen einer Führung zu besichtigen. 

 

 

 

Protokoll der Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats Esslingen vom 24.10.2016 in Weilheim an der Teck, Bürgerhaus, Mörikestube.

 

Top 1 Begrüßung durch Herrn Johannes Züfle, Bürgermeister von Weilheim

Der Bürgermeister von Weilheim, Herr Züfle begrüßte die Anwesenden und stellt als erstes die Seniorenarbeit in Weilheim vor. Hier sind vor allem das Seniorenforum Weilheim und das Soziale Netz Raum Weilheim zu nennen. Unter deren Dach bieten Stadt, Vereine, Kirchen, das DRK, die Diakonie  und Initiativen, die von Ehrenamtlichen geleitet werden, viele Aktivitäten sowie Möglichkeiten zur Begleitung und Beratung an.

Als aktuelles Projekt nennt Herr Züfle die Implementation eines sozialen Bürgerfahrdienstes, der zusätzlich zum gut funktionierenden ÖPNV eingerichtet werden soll.  Freiwillige Fahrer sollen die Bürger/innen abholen und heimbringen.

Zu guter Letzt weist Herr Züfle auf die “3 großen G“ hin, die Weilheim definieren: Geologie (Biosphärengebiet Alb, Limburg) , Geschichte (Zähringerstadt)  und Genuss (Wein, Streuobstwiesen).

Auf das Angebot, den Bertold-Wein zu probieren, kommt der Vorstand eventuell zurück!

Top 2 Begrüßung durch Karl Praxl, Vorstandsvorsitzender des KSR

Herr Praxl dankt für die perfekte Vorbereitung der Veranstaltung und stellt die Beschlussfähigkeit des KSR fest.  Zu den Protokollen der Mitgliederversammlung und der letzten Vorstandssitzung gibt es keine Fragen und keine neuen Anträge.

Er betont, auch im Hinblick auf die Schaffung eines Bürgerfahrdienstes in Weilheim,  die Wichtigkeit, Netzwerke zu schaffen, den Dialog zu fördern, und Erfahrungen auszutauschen.

Top 3 Sucht im Alter

Vortrag und Diskussion mit Evelyn Groß (Psychosoziale Beratung Nürtingen)  und Elke Klös (Beauftragte für Suchtprophylaxe)

Frau Groß beginnt ihren Vortrag mit einer Übersicht über wirklich alarmierende Zahlen: Bei den über 65-jährigen wird derzeit von ca. 3 % alkoholabhängigen Menschen ausgegangen; in stationären Einrichtungen sollen es zwischen 7 und 10 % der Bewohner sein. Männer sind hier weit stärker betroffen als Frauen. Zwei Drittel aller verordneten Medikamente mit Abhängigkeitspotenzial gehen an Menschen über 60 Jahren; ein Drittel der Patienten erhalten diese Mittel als Langzeitverordnung. Bei 70-80jährigen 41 %. Bei Frau Groß´ Fragen zu unserer Haltung zur Sucht kristallierten sich folgende Punkte heraus:     

  • Sucht ist immer eine Krankheit
  • Gegen den Willen der Betroffenen ist eine Behandlung nicht möglich
  • Veränderung von Gewohnheiten ist in jedem Alter erreichbar

Ein weiterer Punkt, der lebhaft diskutiert wurde, ist die Haltung der Ärzte – Medikamente werden verschrieben. Frau Klöß und Frau Groß berichten, dass es schwierig ist, die Ärzteschaft mit einzubeziehen; dies wird oft als Einmischung empfunden. Andererseits haben die Ärzte damit zu kämpfen, dass Patienten oft schnelle Hilfe in Form von Medikamenten wollen.

Zur Problematik des sehr hohen Anteils der Suchtkranken in Alters- und Pflegeheimen äußert sich Rainer Wirth: die Handlungsfähigkeit der Heime ist eingeschränkt durch

·         zu wenige regelmäßige Besuche von Fachärzten

·         Personalknappheit

·         Meistens kommen die Betroffenen bereits mit der Abhängigkeit in die Heime, so dass nur eine “soziale Gestaltung“ der Sucht möglich ist, also kein Entzug. Dies ist auch nicht die Aufgabe der Heime.

Herr Wirth betont aber, dass sich die Lage insgesamt verbessert hat: das Personal ist besser geschult, durch die Möglichkeiten der Technik können die Menschen leichter “im Auge behalten“ werden, deshalb ist eine Ruhigstellung viel weniger verbreitet als früher.

Zur Erkennung von Suchtverhalten weist Frau Groß auf Fragebögen im Internet hin, außerdem auf die Beers-Liste (Aufzählung von Medikamenten, die Patienten über 65 nicht erhalten sollten).

Für einen umfassenden Überblick über das Thema hat der Landkreis Esslingen die Flyer “Sucht im Alter“ 1. Für Senioren, 2. Für Angehörige und 3. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altenpflege herausgegeben.

Diese sind im Landratsamt Esslingen erhältlich; Ansprechpartnerin ist Elke Klöß, Tel. 0711/3902-2571. Wir empfehlen, diese Flyer über möglichst viele Wege zu verteilen.

Um für das Thema Sucht im Alter zu sensibilisieren werden Informationsveranstaltungen, Fortbildungen und Seminare für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Altenhilfebereichs oder für andere interessierte Gruppen angeboten sowie Schulungstage in Krankenpflege- und Altenpflegeschulen durchgeführt. Machen Sie von diesem Angebot Gebrauch – leider war die Zeit bei der Vorstandssitzung sehr kurz, wir möchten aber den Vortrag unbedingt empfehlen und danken Frau Groß und Frau Klöß nochmals herzlich!

Top 4 Berichte zu Aktionen und laufenden Projekten

Mobilität:

Zu den Bürgerbussen: die Initiatoren des Bürgerbusses in Weilheim können sich gerne  bei Karl Praxl informieren.

Am 07.11. findet ein Treffen der Sicherheitsberater im PD Esslingen statt. 

Eleonore Meyer: Gründung des SSR in Nürtingen

11.000 Menschen über 60 Jahre wurden angeschrieben; bei der Erstveranstaltung war der kleine Saal der Stadthalle fast voll. 20 Senioren sind bereit, sich aufstellen zu lassen; die Wahl erfolgt im November.

Erich Hogen: Es gibt eine Aktion “Herzenswünsche“ des Altkreises Nürtingen. Mit dieser werden besondere einmalige Wünsche erfüllt. Wer jemanden kennt, dem ein solcher Wunsch erfüllt werden könnte, wende sich bitte an Herrn Hogen. 

Das für Ende 2016 anvisierte Sicherheitstraining wird auf 2017 verschoben. 

Die nächste Vorstandssitzung wird am 23. März 2017 im Katastrophenschutzzentrum in Owen stattfinden.

 

Vormittag des Dialogs am 20.10.2016

Erinnerungen an den "Vormittag des Dialogs - Erfahrungsaustausch - voneinander lernen" 

Am 20.10.2017 trafen sich in Nürtingen im Bürgertreff 25 Seniorenräte zu einem Erfahrungsaustausch.

"Mit der heutigen Veranstaltung wird ein Stein in's Wasser geworfen, der Kreise ziehen kann" begrüßte Katharina Kiewel, Sozialdezernentin im Landkreis Esslingen, die Anwesenden. Claudia Grau, Nürtingens Bürgermeisterin, stellte zum Auftakt fest, dass der demografische Wandel in allen Kommunen eine gute Seniorenpolitik brauche. Auch Nürtingen werde in den nächsten Wochen eine Seniorenvertretung wählen.

ZieI des Dialog-Tags war, miteinander ins Gespräch zu kommen, Impulse zu setzen und sich durch die vorgestellten Aktivitäten und Projekte inspirieren zu lassen. Karl Praxl, der Vorsitzende des KSR, eröffnete. Roland Geltz vom Stadtseniorenrat Esslingen moderierte.

Hier nun ein kurzer Überblick über die vorgestellten Projekte mit Kontaktdaten:

1. Seniorenrat Aichwald - vorgestellt von Michael Neumann, Tel. 0711/361904 - E-Mail     teacherneumann (at) web.de,  homepage: www.aichwald.de/Soziales/Seniorenrat.html E-Mail: seniorenrat-    aichwald@web.de

 - Rat und Tat, Guter Start in den Tag, Fahrradgruppe

Wichtigstes  Ziel: Menschen, die einsam sind und sich zurückziehen, herholen

2.  Forum Altern Dettingen/Teck vorgestellt von Rudi Dölfel, Tel. 07021/864133, E-Mail:      rudidoelfel (at) gmx.de Homepage: www.forum-altern.de E-Mail: info (at) forum-altern.de

- 383 Mitglieder, 54 Aktive, monatliche Vorstandssitzungen, Sozialer Bürgerfahrdienst,    Ärztebegleitung, Mittagstisch, Kleinreparaturdienst

3.  buefet e.V. Kirchheim - vorgestellt von Tilmann Walther, Tel. 07021/498786, E-Mail: T.e.walther@t-online.de  Homepage: www.buefet.de E-Mail: info (at) buefet.de

- BesTe Genesung zu Hause, Brücke aus der Klinik in den Alltag (Krankenhaus wird aktiv),  Gemeinsame Pflegestützpunkte (zus. mit der Stadt), angedachtes Projekt "Rikscha"

4. Kirchheim: BürgerTreff e.V. - vorgestellt von Sybille Köber, E-Mail: Sybille.koeber (at) gmail.com Homepage: www.buergertreff-ki.de E-Mail: info (at) buergertreff-ki.de Tel. 07021/47746

- Büro geöffnet täglich von 10-12 Uhr, 40 Angebote im BürgerTreff, wichtige Anlaufstelle

5. Leinfelden-Echterdingen - vorgestellt von Susanne Sternberg und Nadina Wörn (hauptamtl. Mitarbeiterin, Tel. 0711/7542534, E-Mail: Sternberg.Susanne (at) web.de Homepage: www.leinfelden-echterdingen.de/Lde/Startseite/Buerger/Stadtseniorenrat.html Tel. 0711/1600308

- 59 Gruppenangebote, Fahrdienst "FlitzerLE"

6. Lenningen: Unser NETZ e.V. - vorgestellt von Werner Schulmeyer, Tel. 07026/7184, E.Mail: W.Schulmeyer (at) t-online.de Homepage: www.unser-netz.info E-Mail: info (at) unser-netz.info Tel. 07026/370198

- kein typischer Verein, NETZ = nah - engagiert - tragend - zuverlässig; Kooperation trotz Konkurrenz

7. Wolfschlugen: Männerfrühstück vorgestellt von Martin Kummer, Tel. 07022/250532, E-Mail: mum.Kummer (at) t-online.de Homepage: www.gemeinde.wolfschlugen.elk-wue.de/angebote/maennnerfruehstück/

- existiert seit 25 Jahren jeden 2. Donnerstag im Monat und ist ein Angebot der Evang.Kirchengemeinde Wolfschlugen. Bisher fanden ca. 300 Veranstaltungen statt

8. Stadtseniorenrat Esslingen e.V.

Ein kurzer Hinweis auf das Projekt "Neue Technologien im Alter und bei Pflege" von Günter Kohler SSS-Vorstandsmitglied, Tel. 0711/374455, E-M;ail: guenter-kohler (at) t-online.de Homepage: www.ssr-es.de/projekte-3/technik-2 

Das allgemeine Fazit der Veranstaltung ist: eine Wiederholung ist auf jeden Fall sinnvoll, über die Form (Vor- oder Nachmittag) ist noch zu reden. 

 

 

Vorstandsitzung des KSR am 24. Oktober 2016 in Weilheim/Teck

Unsere nächste Vorstandsitzung findet am Montag, den 24. Oktober 2016, um 14 Uhr in Bürgerhaus Weilheim Mörikestube (1.Stock) Marktplatz 4 in Weilheim/ Teck statt.

Auf der Tagesordnung steht diesmal

1. Begrüßung durch den Hausherrn Herrn BM Johannes Züfle

2. Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kreisseniorenrates Esslingen

3. Das aktuelle Thema: Medikamentenabhängigkeit im Alter

Maria Köster-Sommer, Leiterin der Psychosozialen Beratungsstelle und Elke Klös, Beauftragte f.       Suchtprophylaxe im Landkreis Esslingen werden über dieses Thema referieren. 

4. Berichte zu Aktionen, laufenden Projekten und Veranstaltungen des KSR und in den Regionen

5. Messeauftritt des KSR am Stand des LSR am 14. und 15. November 2016

6. Verschiedenes 

Wir werden ausführlich über die Vorstandsitzung berichten.

 

 

 

Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats Esslingen

 

Am 13. Juni fand die Mitgliederversammlung des KSR in Wendlingen im Treffpunkt Stadtmitte von 14.00 bis 17.00 Uhr statt.

Es waren 42 Mitglieder stimmberechtigt vertreten, als Gäste waren anwesend:

Markus Grübel, Staatssektretär, MdB; Heinz Eininger, Landrat; Steffen Weigel, Bürgermeister; Roland Sing, Vorsitzender des Landesseniorenrats; Roland Geltz, Stadtseniorenrat Esslingen; Katharina Kiewel, Sozialdezernentin Landkreis Esslingen; Renate Fischer, Altenhilfefachberatung Landkreis Esslingen; außerdem der Ehrenvorsitzende Rainer Häußler und die Ehrenmitglieder Inge Hafner und Dieter Krug.

Die Anwesenden gedachten der Verstorbenen, im Besonderen Herrn Kappel.

Kassenbericht: Die hervorragende Kassenführung wurde bestätigt und Rudi Dölfel wurde einstimmig entlastet.

Haushalt für das Jahr 2016: Dem Haushalt wurde einstimmig zugestimmt; Mitgliedsbeiträge werden auch 2016 nicht erhoben.

Grußworte:

Der Landrat Heinz  Eininger betonte in seinem Grußwort die Wichtigkeit der Förderung von Teilhabe und Selbstbestimmung in der künftigen Seniorenarbeit. Er sieht hier den Kreis Esslingen gut aufgestellt. Die Teilpflegestützpunkte garantieren eine gute Beratung, die niederschwelligen Betreuungs- und Entlastungsangebote haben um 50 % zugenommen; 700 neue Plätze sind wegen des Wegfalls der Doppelzimmerbelegung geplant – diese werden jedoch kaum ausreichen. Deshalb werden alternative Wohn- und Betreungsformen immer wichtiger. In diesem Zusammenhang ist die Arbeit der AG Wohnen des KSR hervorzuheben, die vom Landkreis unterstützt wird.

Der Bürgermeister Steffen Weigel berichtet aus Wendlingen: Eine Pflegeeinrichtung mit 34 Wohneinheiten und 60 Heimplätzen ist fertig; innerhalb weniger Wochen waren die WE weg. Erwähnenswert ist das Vorzeigeprojekt „Bürgerbus“, das schon viele Nachahmer gefunden hat. Der Gemeinderat hat einer personellen Ausweitung des Treffpunkts Stadtmitte zugestimmt.

Laut dem Vorsitzenden des Landesseniorenrats Roland Sing wird die Seniorenarbeit in Baden-Württemberg anerkannt und bürgerschaftliches Engagement positiv begleitet. Wichtig findet er die Schaffung der Stelle eines Demografiebeauftragten. Die Umsetzung der neuen Pflegegrade wird eine große Herausforderung werden. Hier ist umfassende Aufklärung gefordert, auch müssen Widersprüche möglich sein. Die stationäre Palliativversorgung im Kreis ist vorbildlich, ein ambulantes flächendeckendes Angebot muss noch mehr ausgebaut werden. Zum Schluss weist Herr Sing nochmals auf die hervorragende Arbeit der Seniorenräte hin.

Das aktuelle Thema:

Vortrag von Herrn Nolte von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg e.V. : 

So schützen  Sie sich vor Abzocke im Alltag

Telefonanrufe, Telefonwerbung, falsche Gewinnversprechen, Rückrufbitten falscher Inkassoadressen – wie damit umgehen? Auflegen, Firmenanschriften erfragen, dubiose  Schreiben einfach in den Papierkorb werfen – das sind schon mal die ersten guten Ratschläge.

Kaffeefahrten und Haustürgeschäfte sind höchst fragwürdig – man sollte sich nicht darauf einlassen.

Grundsätzliche Empfehlungen von Herrn Nolte sind:

  • Nicht in Vorkasse gehen bei Gewinnversprechen 
  • Nicht blenden lassen von offiziell aussehenden Schreiben
  • Nicht einschüchtern lassen
  • Widerruf schriftlich per Einschreiben einlegen
  • NIE die Konto-Daten herausgeben

Eine persönliche Beratung durch die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ist jederzeit möglich: Internet-Adresse: www.vz-bw.de, Tel. 0711/669110.

Auch können die Spezialisten der Verbraucherzentrale für Vorträge bei Veranstaltungen eingeladen werden.

 

 

 

Mitgliederversammlung am 13.06. in Wendlingen

Achtung: Bei der Erstellung des Serienbriefs hat es leider die Datei etwas "zerlegt", so dass ein Tagesordnungspunkt 2 - ohne Text - eingefügt wurde und dafür 9 anstatt - wie korrekt - 8 Tagesordnungspunkte aufgeführt sind. Es fehlt aber nichts!

 

Liebe Mitglieder,

unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am

Montag, 13.06.2016, 14 Uhr, in Wendlingen, Treffpunkt Stadtmitte, Am Marktplatz 4, Kleiner Saal,

statt. Hierzu sind Sie herzlich eingeladen.  

Tagesordnung:

1. Begrüßung durch den Vorsitzenden

2. Grußworte: Herr Landrat Heinz Eininger; Herr Bürgermeister Steffen       Weigel

3. Tätigkeits- und Kassenbericht

4. Bericht der Kassenprüfer

5. Entlastung

6. Haushalt für das Jahr 2016

7. Verschiedenes

8. Schlusswort

Landrat Heinz Eininger, der Bürgermeister der Stadt Wendlingen, Steffen Weigel und der Vorsitzende des Landesseniorenrats, Roland Sing, haben ihr Kommen zugesagt und werden in ihren Grußworten sicher auch auf aktuelle Situationen insbesondere im Bereich der Seniorenarbeit eingehen. Der Abgeordnete des Wahlkreises Esslingen im deutschen Bundestag und parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Verteidigung, Markus Grübel, wird ebenfalls zugegen sein.                                                                                                    

Das aktuelle Thema: So schützen Sie sich vor Abzocke im Alltag

Herr Nolte von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wird uns im Anschluss an die Mitgliederversammlung mit seinem Vortrag über ein sehr aktuelles und heikles Thema wichtige Informationen auf den Weg geben.

Etwaige Anträge zur Tagesordnung sind bitte bis spätestens 1 Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich an den Vorstandsvorsitzenden

Herrn Karl Praxl, Sonnenhalde 32, 70794 Filderstadt Tel. 0711/773173, Fax 0711/775819


zu richten.

Parkmöglichkeiten bestehen in beschränkter Zahl in der Tiefgarage des Treffpunktes Stadtmitte.

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und heißen auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Vertreter der Städte und Gemeinden gerne willkommen.

 

 

 

Vorstandssitzung des KSR am 15.02.2016 in Leinfelden

 

Das große Thema in der Vorstandssitzung vom 15.02.2016 war der Bericht von Herrn Thaddäus Kunzmann zu den Ergebnissen der Enquete-Kommission Pflege. 

Hier ein Überblick der wichtigsten Stichworte:

  • Demografischer Wandel: bis 2030 werden voraussichtlich 50.000 neue Betreuungsplätze geschaffen werden müssen; hier ist mit Mehrkosten in Höhe von 5,5 Millionen € zu rechnen.
  • Individualisierung: der Anteil der Familienpflege wird zurückgehen.
  • Herausforderungen: Kulturelle Unterschiede, Anstieg Demenz, psychische Krankheiten.
  • Aufwertung und Verbesserung der Bedingungen für Pfleger/innen.
  • Prävention und Reha: frühe Bewusstseinsförderung. Transparenz bei der Bewilligung von Maßnahmen.

Herr Kunzmann hat dem KSR 50 Exemplare des Kurzberichts zur Verfügung gestellt; Karl Praxl bringt diese zur nächsten Mitgliederversammlung mit. Der gesamte Bericht ist als pdf-Datei auf der Homepage des Landtags von Baden-Württemberg htttp:/www.landtag-bw.de unter Angabe der Drucksachennummer 15/7980 zu finden.

 

 

 

Vorstandssitzung des KSR am 15. Februar in Leinfelden-Echterdingen

Die nächste Vorstandssitzung findet am Montag, den 15. Februar 2016, ab 14 Uhr in 70771 Leinfelden-Echterdingen – Stadtteil Leinfelden im Rathaus, Marktplatz 1 statt.

Tagesordnung

1. Begrüßung durch den Hausherrn, Herrn Oberbürgermeister Klenk

2. Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kreisseniorenrates Esslingen

3. Wer pflegt uns in der Zukunft? Die Ergebnisse aus der Enquete-Kommission Pflege Bericht von Herrn Thaddäus Kunzmann MdL

4. Berichte zu Aktionen, laufenden Projekten und Veranstaltungen

5. Vorbereitung Mitgliederversammlung

6. Verschiedenes 

Ein ausführlicher Bericht folgt!

 

 

10 Jahre „UNSER NETZ LENNINGEN - OWEN“ Herzlichen Glückwunsch!

Sein 10-jähriges Bestehen feierte das Netz Lenningen-Owen am Sonntag, den 08.11.2015 im Rahmen einer sehr schönen, von „Netz“-Künstlern gestalteten Nachmittagsveranstaltung in der voll besetztenTurn- und Festhalle Oberlenningen.

Eine tolle Veranstaltung, die von den Aktiven des „Netzes“ auf die Beine gestellt wurde und eine tolle und beispielgebende Arbeit, die im Lenninger Tal in den letzten 10 Jahren geleistet wurde. Das Vorstandsmitglied des Kreisseniorenrat Esslingen, Herr Werner Schulmeyer, hat mit seinen Ideen und seinem Schaffen nicht unwesentlich zum Erfolg des Lenninger Netzes beigetragen.

10 Jahre: Nah, Engagiert, Tragend und Zuverlässig

Die Wichtigkeit und Bedeutung einer Seniorenorganisation wurden bereits bei der Gründung vor 10 Jahren gesehen, zu einem Zeitpunkt also, zu dem der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft nicht in aller Munde und schon gar nicht Gegenstand von Berichterstattungen in den Medien war.

Das Wissen um die Erfordernisse und Notwendigkeiten, die Lebensumstände der älteren Generation entsprechend zu gestalten, prägte schon die Gründungsmitglieder und setzte sich durch die Jahre seines Bestehens fort bis zum heutigen Tage. Es wurden nicht nur eine Vielzahl von beispielgebenden Projekten und Maßnahmen kreiert, sondern diese auch konsequent umgesetzt.

Das Zusammenwirken des „Netzes“ aus dem Lenninger Tal mit dem Kreisseniorenrat Esslingen war und ist vorbildlich, von gegenseitiger Befruchtung und Unterstützung geprägt und kann zurecht als eine sehr ertragreiche und auch zukunftsweisende Zusammenarbeit bezeichnet werden.

Der Kreisseniorenrat Esslingen e.V. gratuliert dem Verein „Unser Netz- Verein zur Koordination sozialer Aufgaben in Lenningen und Owen e.V.“ herzlich zu seinem 10-jährigen Bestehen, wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und freut sich schon auf noch viele und erfolgreiche gemeinsame Projekte.

Im Namen der Vorstandschaft des Kreisseniorenrat Esslingen e.V.       

Karl Praxl Vorsitzender       

  

 

20 Jahre Stadtseniorenrat Esslingen e.V.- Herzlichen Glückwunsch!

Sein 20-jähriges Bestehen feierte der Stadtseniorenrat Esslingen am Sonntag, den 11.10.2015 im Rahmen einer Jubiläumsmatinee im wunderschönen Bürgersaal des alten Rathauses der Stadt Esslingen. Der Oberbürgermeister der Stadt Esslingen, Herr Dr. Jürgen Zieger, und der Vorsitzende des Landesseniorenrat, Herr Roland Sing, würdigten in ihren Grußworten die Arbeit des Stadtseniorenrats Esslingen in den vergangenen 20 Jahren und gingen natürlich auch auf aktuelle Themen ein.

Besonderes Highlight war der Festvortrag von Herrn Bundesminister a.D. Franz Müntefering zum Thema „Zukunft des Älterwerdens“.

Eine tolle Veranstaltung, die unser Vorstandsmitglied Dr. Michael Ule mit seinem Stadtseniorenrat Esslingen auf die Beine gestellt hat und eine tolle Arbeit, die in Esslingen die letzten 20 Jahre geleistet wurde.

In der Festzeitschrift erschienen ist das Grußwort des Kreisseniorenrat Esslingen e.V., das vom Vorsitzenden mit Unterstützung des Ehrenvorsitzenden, Herr Rainer Häußler, verfasst wurde.

Grußwort des Kreisseniorenrats Esslingen e.V.

Johann Wolfgang Goethe hat uns eine nicht unbedeutende Empfehlung für‘s Leben mit auf den Weg gegeben: “Es ist nicht genug zu wissen - man muss es auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen – man muss es auch tun!“ Und der Stadtseniorenrat Esslingen darf für sich ohne Einschränkung in Anspruch nehmen, einiges getan zu haben. Und dies seit nunmehr 20 Jahren, was das Jubiläum zweifelsohne auch beweist. Die Wichtigkeit und Bedeutung einer Seniorenorganisation wurden bereits bei der Gründung des Stadtseniorenrats Esslingen vor 20 Jahren gesehen, zu einem Zeitpunkt also, zu dem der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft nicht in aller Munde und schon gar nicht Gegenstand von Berichterstattungen in den Medien war.

Das Wissen um die Erfordernisse und Notwendigkeiten, die Lebensumstände der älteren Generation entsprechend zu gestalten, prägte schon die Gründungsmitglieder des Stadtseniorenrats Esslingen und setzte sich durch die Jahre seines Bestehens fort bis zum heutigen Tage. Frei und unabhängig, sowohl von politischen als auch kommunalpolitischen Einflüssen kreierte der Stadtseniorenrat Esslingen nicht nur eine Vielzahl von beispielgebenden Projekten und Maßnahmen, sondern setzte diese auch konsequent um. Dabei war er sich immer und zu jeder Zeit seiner gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst und hat entsprechend gehandelt. Reine Lobbyarbeit für Senioren zu machen, das entsprach und entspricht nach wie vor nicht der Zielsetzung des Stadtseniorenrats Esslingen, denn was für Senioren gut ist, dient allen Bürgern.

Über die Jahre seines Bestehens hinweg war eine enge Verbindung zum Kreisseniorenrat Esslingen e.V. vorhanden. Einige der Gründungsmitglieder des Stadtseniorenrats Esslingen waren in der Vorstandschaft des Kreisseniorenrats vertreten und auch heute ist diese enge Verzahnung durch Dr. Michael Ule als regionaler Vertreter Esslingens im Vorstand des Kreisseniorenrats gegeben. Das Zusammenwirken des Seniorenrates aus der Stadt Esslingen mit dem Kreisseniorenrat Esslingen war und ist vorbildlich, von gegenseitiger Befruchtung und Unterstützung geprägt und kann zurecht als eine sehr ertragreiche und auch zukunftsweisende Zusammenarbeit bezeichnet werden.

Erfreulich ist auch aus Sicht des Kreisseniorenrat Esslingen e.V. das gute und vertrauensvolle Verhältnis zur Stadt und die positive Unterstützung durch die Fachberatung der Stadt Esslingen.

Der Kreisseniorenrat Esslingen e.V. gratuliert dem Stadtseniorenrat Esslingen e.V. herzlich zu seinem 20-jährigen Bestehen, wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und freut sich schon auf noch viele und erfolgreiche gemeinsame Projekte.Im Namen der Vorstandschaft des Kreisseniorenrats Esslingen e.V.                                      

Im Namen der Vorstandschaft des Kreisseniorenrats Esslingen e.V.

Karl Praxl Vorsitzender                                                     Rainer Häußler Ehrenvorsitzender

 

 

 

Vorstandssitzung in Filderstadt-Plattenhardt

Die letzte Vorstandsitzung fand am Montag, den 5. Oktober 2015, von 14 Uhr bis 16.30 Uhr  in Filderstadt - Plattenhardt, Uhlbergstraße 33, im Sitzungssaal des technischen Rathauses im 1. OG statt.

Tagesordnung

·         Begrüßung durch den Gastgeber, Herrn Andreas Koch, Erster Bürgermeister

·         Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kreisseniorenrates Esslingen

·         Serviceplus das Kooperationsprojekt von Kreishandwerkerschaft Esslingen-Nürtingen und Kreisseniorenrat Esslingen e.V.

Bericht von Herrn Jens Schmitt, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft     Esslingen-Nürtingen und Herrn Werner Schulmeyer, Vorstandsmitglied im Kreisseniorenrat Esslingen e.V.

·         Berichte zu Aktionen, laufenden Projekten und Veranstaltungen

·         Verschiedenes

 

Ein ausführlicher Bericht folgt

    

Sicherheitsberater für Senioren – Schutz vor Kriminalität im Alltag - Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen unterstützt das Kooperationsprojekt von Kreisseniorenrat und dem Polizeipräsidium Reutlingen- Spendenübergabe anlässlich Seniorentag in Aichwald

Durchweg gute Laune verbreitete der Aichwalder Seniorentag am 13. September bei Veranstalter und Besuchern. Der Seniorenrat Aichwald und im Besonderen dessen Vorsitzender Michael Neumann freute sich als Initiator und Veranstalter zusammen mit dem Schirmherrn und Bürgermeister der Gemeinde Aichwald Nicolas Fink über den zahlreichen Besuch und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung. Die Besucher erfreuten sich an dem unterhaltsamen und abwechslungsreichen Programm und nutzten die Möglichkeit, sich an den verschiedenen Informationsständen zu informieren. Auch die Polizei war mit einem Informationsstand präsent und informierte über die Möglichkeiten des Schutzes vor Kriminalität im Alltag.

Dass sich auch am Informationsstand der Polizei trotz des heiklen Themas gute Laune breit machte, lag an einem besonderen Anlass. Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen unterstützt das Projekt “Sicherheitsberater für Senioren“ als Kooperationsprojekt zwischen dem Kreisseniorenrat Esslingen e.V. und der Abteilung Prävention im Polizeipräsidium Reutlingen mit einer Spende über € 2.000. Direktor Marcus Wittkamp von der Kreissparkasse Esslingen Nürtingen übergab den Spendenscheck an Karl Praxl als Vorsitzendems des Kreisseniorenrat Esslingen e.V. beim Aichwalder Seniorentag am Sonntag, den 13.September. Mit dieser Spende können die ehrenamtlich tätigen Sicherheitsberater mit entsprechenden Mediengeräten für ihre Beratungen ausgestattet werden. Ziel der Sicherheitsberatung ist es, das subjektive Gefühl einer Bedrohung, das ältere Menschen in vielen Lebenslagen  empfinden, zu objektivieren. Dabei gehen die Sicherheitsberater in Referaten bei „Landfrauen“, dem „Donnerstagtreff“, in der „Bürgerwerkstatt“, bei „Seniorentagen“ oder bei der „Spätlese“ nicht nur auf die allgemeine Entwicklung in der Kriminalität ein. Sie zeigen auch auf, wie zum Beispiel beim „Enkeltrick“ aufs Übelste mit den Ängsten der Senioren gespielt und ihnen Tausende von Euros aus der Tasche gezogen werden. Außerdem ist auch die „Sichere Haustür“ beziehungsweise die „Sichere Wohnung“ ein Thema. Das fundierte Wissen der Sicherheitsberater um das Vorgehen der Kriminellen schafft die Voraussetzungen für gute Beratung und damit auch für wirkungsvolle Vorbeugung.

Der Kreisseniorenrat Esslingen e.V. sieht sich der Aufgabe verpflichtet, Probleme älterer Menschen im Landkreis Esslingen aufzugreifen und an deren Lösung auf freiwilliger Grundlage zu arbeiten. Das Thema „Sicherheit im Alltag“ nimmt als Problem zunehmend Raum ein. Die fast täglich den Medien zu entnehmenden Berichte über Einbrüche und Betrügereien, denen in großer Zahl ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zum Opfer fallen, machen augenscheinlich die Notwendigkeit der Prävention gerade durch sachgerechte Beratung sichtbar. „Sicherheitsberater für Senioren“ sollen, so das erklärte Ziel des Kreisseniorenrat Esslingen e.V., durch eine sachgerechte Beratung das Sicherheitsgefühl älterer Menschen stärken und damit eine wichtige Voraussetzung dafür schaffen, dass ältere Menschen im Landkreis Esslingen sicher leben können.

Der Kreisseniorenrat Esslingen e.V. fand schon vor Jahren mit der Polizeidirektion Esslingen den richtigen Kooperationspartner in Sachen „Sicherheit“. Bereits 1999 wurde das Projekt „Sicherheitsberater für Senioren“ auf den Weg gebracht. Zurzeit sind sechs Sicherheitsberater aus dem Bereich „Kriminalprävention“ tätig. Etliche von ihnen waren vor ihrem Ruhestand im Polizeidienst. Diese Ehrenamtlichen, die im Landkreis wohnen, decken durch ihre Tätigkeit das gesamte Kreisgebiet mit seinen 128.000 Einwohnern über 60 Jahre ab. Die ehrenamtlich tätigen Sicherheitsberater unterziehen sich laufend einer intensiven Schulung und Fortbildung. Damit sind sie immer auf gleicher Höhe mit Trick- und sonstigen Betrügern, die meinen, dass sie das Alter von Menschen für ihre schmutzigen Machenschaften ausnützen können. Allein im Jahre 2014 wurden so z.B. mit den Sicherheitsberatern für Senioren in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat Esslingen 44 Veranstaltungen durchgeführt und dabei annähernd 1000 Seniorinnen und Senioren entsprechend beraten.

Das Projekt „Sicherheitsberater für Senioren (SfS)“ wird unterstützt vom Fachkoordinator des Referates Prävention des Polizeipräsidiums Reutlingen, Polizeihauptkommissar Axel Skodda. Die Sicherheitsberater gehen nach Anfrage im Auftrag des Kreisseniorenrats Esslingen e.V. und der Polizei zu den Vereinen und örtlichen Organisationen, die sich der Seniorenarbeit verschrieben haben. Sowohl für den Kreisseniorenrat Esslingen als auch die Kriminalprävention der Polizei ist dieses Projekt wichtig: „Damit sind wir zum Wohle der Senioren im Kreis sehr gut aufgestellt“, sagt Polizeihauptkommissar Axel Skodda und fügt hinzu, „Senioren von ihrer Verbrechensfurcht zu befreien, bedeutet ein Stück Lebensqualität zurückzugeben“. Das sieht auch der Kreisseniorenratsvorsitzende Karl Praxl so, der im Übrigen auf die sehr gute Zusammenarbeit der Sicherheitsberater untereinander und ebenso mit der Polizei hinweist. Gemeinsames Ziel ist, die Beratung der Senioren noch weiter auszudehnen und damit die Chancen der Prävention zu nutzen.

Gewürdigt wurde das beispielgebende Projekt bereits durch den Ehrenamtspreis „Starke Helfer“, den die Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und der Teckbote Kirchheim /Teck unter der Schirmherrschaft von Landrat Heinz Eininger ausgelobt hat. Die Jury lobte dabei besonders, dass das Kooperationsprojekt der Landespolizei Esslingen - Kriminalprävention und des Kreisseniorenrats Esslingen in den Jahren seines Bestehens mit zahlreichen Vorträgen in den verschiedensten Seniorengruppen das Sicherheitsgefühl Älterer gestärkt hat.

Der Einsatz der Sicherheitsberater wird kreisweit zentral vom Sachgebiet Kriminalprävention der Polizeidirektion Reutlingen gesteuert. Bei Interesse an einem Vortrag der Sicherheitsberater wenden sich Vereine und Organisationen an:

Polizeipräsidium Reutlingen-Prävention, Tel. 07121 942 1204

Polizeihauptkommissar Axel Skodda, e-mail: Axel.Skodda@polizei-bwl.de

Kreisseniorenrat e.V., Tel. 0711 773 173

Vorsitzender Karl Praxl, e-mail: info@ksr-es.de

Von dort wird einer der Berater vermittelt. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

VVS-Seniorenticket - ein Beitrag zur Mobilität

Auf historischen Pfaden in Esslingen

Mit einem speziellen Jahresticket können Senioren seit über einem Jahr das ganze Netz des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) nutzen. Davor galt das Seniorenticket nur für 3 Zonen. Für Fahrten zu weiter entfernten Zielen musste nachgelöst werden. Das Angebot kommt gut an, zumal der VVS den Gültigkeitsbereich erheblich ausgedehnt hat.  So erreichen Senioren mit dem Ticket nicht nur die Ziele in und um Stuttgart und Esslingen, sondern auch Ausflugsziele von Kirchheim am Neckar bis Oberlenningen, von Lorch im Ostalbkreis bis nach Heimsheim im Enzkreis. 

Mit dem VVS-Ticket auf kostenloser Ausflugstour in Esslingen.

In Kooperation mit den Stuttgarter Nachrichten verloste der VVS nun je 20 Tickets zu 6 Ausflugszielen in der Region - immer im Zweierpack. Am Dienstag, den 2. Juni, führte die Tour in die hübsche Altstadt von Esslingen. Um 10:30 Uhr gab es für die Teilnehmerschar eine historische Stadtführung, nach dem Mittagessen im Weinkeller Einhorn stand noch eine Besichtigung der Sektkellerei Kessler auf dem Programm. Der Kreisseniorenrat Esslingen e.V. war eingeladen, die Seniorengruppe bei der Esslinger Tour zu begleiten. Herr Dr. Ule vom Stadtseniorenrat Esslingen ließ es sich als"„Hausherr“ nicht nehmen, beim Mittagessen Grußworte an die Teilnehmer zu richten.

Vorstandssitzung am 8. Juni 2015 in Nürtingen

Die letzte Vorstandssitzung fand am Montag, den 8. Juni 2015, 14 Uhr, in Nürtingen, Katharinenstr. 25, im Haus des Krankenpflegevereines Nürtingen statt.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch den Gastgeber, Herrn Werner Burbach, Vorstandsvorsitzender des Krankenpflegevereins
  2. Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kreisseniorenrats Esslingen
  3. Berichte zu Aktionen, laufenden Projekten und Veranstaltungen
  4. Die Landesheimbauverordnung und ihre ermessenslenkende Richtlinie Bericht von Herrn Thilo Naujoks, Geschäftsführer der städt. Pflegeheime Esslingen
  5. Gewalt in der Pflege
    Bericht von Frau Eva Balz, Vorstandsmitglied Landesseniroenrat
  6. Termine / Verschiedenes

Fahrt zum Landesseniorentag am 2.7.2015 in Karlsruhe

Information-Inspiration-Unterhaltung

Wie in jedem Jahr lud der Kreisseniorenrat Esslingen e.V. ein zum Besuch des

Landesseniorentag in Karlsruhe, Schwarzwaldhalle, am Donnerstag, den 2. Juli 2015.

Dieser Landesseniorentag stand im Zeichen des aktuellen Themas:

                                   "Gesund und sicher leben".

Interessante Vorträge zu diesem Thema, die von hochkarätigen Referentinnen und Referenten wurden am Vormittag präsentiert. Am Nachmittag wurde ein toll gestaltetes Unterhaltungsprogramm mit heißen Rhythmen, Kabarett und Tanz angeboten. Ein Besuch des Landesseniorentags lohnte sich auf jeden Fall.

Weitere Details zu den Vorträgen und über das Programm können Sie der Homepage des Landesseniorenrates unter

http://lsr-bw.de/fileadmin/dok/Einladungsfaltblatt_Landesseniorentag_2015_Stand_final.pdf

entnehmen.

Karl Praxl neuer Vorsitzender des Kreisseniorenrats / Rainer Häußler nach 16 Jahren verabschiedet

von links: Landrat Heinz Eininger, Rainer Häußler, Karl Praxl

"Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich", mit diesem Goethezitat eröffnete der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Esslingen, Rainer Häußler, Leinfelden-Echterdingen, die Mitgliederversammlung im Landratsamt Esslingen. Im Beisein des Parlamentarischen Staatssekretärs Markus Grübel, MdB, Landrat Heinz Eininger, Sozialdezernentin Katharina Kiewel und dem Vorsitzenden des Landesseniorenrats, Roland Sing, zog er Bilanz über das vergangene Jahr.

Der Vorstand hat sich mit dem Ergebnis der "AG Wohnen" - einem fundierten Papier zur Quartiersentwicklung - auseinandergesetzt. Um den Betroffenen und Angehörigen auch im Pflegeheim Würde und Lebensqualität zu gewährleisten, hat man sich immer dem "Vertrauen in die Pflege" verschrieben. Ein kompetenter Fachmann der Qualitätssicherung konnte darlegen, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Heimen durch reißerische Darstellungen Unrecht getan wird. Deren besonderes, berufliches  Engagement kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Mobilität sichert Teilhabe, technikunterstütze Alltagsbewältigung, Entlassmanagement aus dem Krankenhaus, Geriatrische Rehabilitation, Sicherheitsberatung  gegen Enkeltrick u.ä., Handwerkerschulung für kompetenten Umgang mit Älteren waren weitere Stickworte des Berichts des Vorsitzenden.

Besondere Bedeutung kam durch das Ausscheiden des Vorsitzenden, der Schriftführerin und einigen Beisitzern dem Tagesordnungspunkt "Neuwahlen" zu.

Zum neuen Vorsitzenden wurde Karl Praxl, Filderstadt, einstimmig gewählt. Schriftführerin wurde Gabriele Schöning, Esslingen. Als neue Beisitzer wurden hinzugewählt: Joachim Gädeke, Filderstadt, Susanne Sternberg, Leinfelden-Echterdingen und Otto Kappel, Esslingen.

Landrat Heinz Eininger würdigte in seinem Grußwort die herausragende Arbeit von Rainer Häußler. Besonders lobend erwähnte er die Arbeitsweise des Kreisseniorenrats unter seinem Vorsitz. "Die wichtigen Themen wurden nicht in Eigenregie vorangetrieben, sondern der Vorstand versuchte im Team mit den maßgebenden Institutionen die Dinge in Gang zu bringen", so Eininger.

Nur unterstreichen könne er die Aussage des Vorsitzenden im letzten Rundbrief: „Der Kreisseniorenrat hat sich der konstruktiven und weiterführenden Kritik verschrieben.“ Auch dadurch war eine gute Zusammenarbeit seitens des Landkreises und des Sozialdezernats mit dem Kreisseniorenrat möglich.

Humorvoll – nach dem ABC geordnet - zählt der Landrat noch die vielen Themen auf, die für die Lebensqualität der Älteren wichtig sind und deren Bearbeitung sich der Kreisseniorenrat vorgenommen hat.

Da findet sich z.B. unter E die Esslinger Initiative, unter G die Geriatrische Versorgung, unter I das Internet unter K der Kreispflegeausschuss, unter Q das Qualitätsmanagement, unter P die Palliativversorgung wie unter S SAPV, unter V Vertrauen in die Pflege und unter W  die Wohnberatung. Unter XYZ hat Heinz Eininger dann den Begriff „alles andere“ gebündelt.

Zum Schluss bedankt sich der Landrat bei Rainer Häußler für die gute intensive auch freundschaftliche Zusammenarbeit und wünschte alles Gute, vor allem Gesundheit.

Desgleichen dem neu gewählten Vorsitzenden Karl Praxl.

Roland Sing,  Vorsitzender des Landeseniorenrats, hob lobend die Arbeit von Rainer Häußler im Vorstand des LSR hervor, da er mit seiner Kompetenz sehr viele Themen des LSR unterstützt und voran gebracht hat. Als Beispiel nennt er die technikunterstützte Alltagsbewältigung. Für dieses Thema hat sich Häußler stark interessiert, mit dem Ziel, Möglichkeiten für ein längeres zuhause bleiben der Älteren zu finden.

Welchen Stellenwert das Wirken von Rainer Häußler als Vorsitzender des Kreisseniorenrates für die Seniorenarbeit im Landkreis Esslingen hatte, kann auch daran abgeleitet werden, dass er von der Mitgliederversammlung zum Ehrenvorsitzenden des Kreisseniorenrates ernannt wurde. Ingrid Schwörke und der frühere Sozialdezernent Dieter Krug wurden auf Grund Ihrer Verdienste für die ältere Bevölkerung unseres Landkreises zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Aus dem Vorstand scheiden aus und ihnen wurde für ihr Engagement gedankt: Frau Gisela Geffers, Herr Horst Matrohs und Max Gegenfurtner.

Katharina Kiewel: Kommunale Ebene immer bedeutsamer

Hochinteressant waren bei der öffentlichen Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats auch auf die Ausführungen der Sozialdezernentin des Landkreises Esslingen, Katharine Kiewel. Sie hat anhand der zu erwartenden demografischen Entwicklung die großen Fragestellungen für die Versorgungsstrukturen verdeutlicht und aufgezeigt, welche Möglichkeiten der positiven Einflussnahme sie sieht. "Integrierte Orts- und Entwicklungsplanung, Quartiersarbeit, unterschiedliche Wohn-, Unterstützungs- und Pflegekonzepte, aber auch die Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement werden auf kommunaler Ebene immer bedeutsamer", so Kiewel. Und weiter, "die gemeinsam mit dem Landkreis aufgebauten Kooperations- und Vernetzungsstrukturen müssen gepflegt und fortentwickelt werden, denn dieses stütze die Qualität des Altenhilfenetzwerkes im Landkreis Esslingen."

Karl Praxl bedankt sich bei der Referentin und versichert, dass der Kreisseniorenrat die Planungen des Landkreises unterstützt, bereit ist konstruktiv mitzuarbeiten und sie als Forum an die Öffentlichkeit zu bringen. 

Mitgliederversammlung: Herausforderungen in der Seniorenarbeit

Gespannt darf man bei der öffentlichen Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats am Montag, dem 27. April 2015, 14 Uhr, im Landratsamt Esslingen, Pulverwiesen 11, auf die Ausführungen der Sozialdezernentin des Landkreises Esslingen, Katharine Kiewel, sein.  Sie wird anhand der zu erwartenden demografischen Entwicklung die großen Fragestellungen für die Versorgungsstrukturen verdeutlichen  und aufzeigen, welche  Möglichkeiten der positiven Einflussnahme sie sieht. "Integrierte Orts- und Entwicklungsplanung, Quartiersarbeit, unterschiedliche Wohn-, Unterstützungs- und Pflegekonzepte, aber auch die Förderung von gesellschaftlicher Teilhabe und bürgerschaftliches Engagement werden auf kommunaler Ebene immer bedeutsamer", so Kiewel.  Und weiter, "die gemeinsam mit dem Landkreis aufgebauten Kooperations- und Vernetzungsstrukturen müssen gepflegt und fortentwickelt werden, denn dieses stütze die Qualität des Altenhilfenetzwerkes im Landkreis Esslingen."

Neben den Berichten über die Schwerpunkte der Arbeit des Vorstandes und die Finanzen kommt vor allem dem Tagesordnungspunkt "Neuwahlen" besondere Bedeutung zu. Nachdem der Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Rainer Häußler, Leinfelden-Echterdingen, sein Amt abgibt, wird die Mitgliederversammlung einen neuen Vorsitzenden wählen. Auch das Amt der Schriftführerin, das seither Ingrid Schwörke, Esslingen, innehat,  ist neu zu besetzen. Hinzu kommen einige Änderungen im Bereich der Beisitzer. Der Gesamtvorstand hat sich intensiv bemüht, für die Nachfolge Persönlichkeiten vorzuschlagen, die in hervorragender Weise fähig sind, die engagierte Arbeit des Kreisseniorenrats in die Zukunft zu führen. "Nach 16 Jahren in diesem Ehrenamt und im Alter von 75 Jahren meine ich, tut es gut, wenn neue Ideen und Sichtweisen die Arbeit des Kreisseniorenrats beflügeln",  so der seitherige Vorsitzende Rainer Häußler.

 

Einladung zur Mitgliederversammlung

Die öffentliche Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats Esslingen e.V. findet am Montag, dem 27. April 2015, 14 Uhr, im Landratsamt in Esslingen, Pulverwiesen 11, statt. Die Mitglieder und Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

Tagesordnung:       

1.        Begrüßung durch den Vorsitzenden

2.        Tätigkeits- und Kassenbericht

3.        Bericht der Kassenprüfer

4.        Entlastung

5.         Haushalt für das Jahr 2015

6.        Neuwahl des Vorstandes

7.         Ehrungen   

8.         Grußworte: Landrat Heinz Eininger; Roland Sing,  
                               Landesseniorenrat                    

9.        Schlusswort

Das aktuelle Thema:

Herausforderungen in der Seniorenarbeit

Sozialdezernentin Katharina Kiewel       

Mit der Einladung zur Mitgliederversammlung wurde an die 243 Mitglieder des Kreisseniorenrats ein Rundbrief versandt. Lesen Sie hier...

 

 

Bes Te Genesung zu Hause

"Damit Sie beruhigt gesund werden können" ist laut Monique Kranz-Janssen vom Pflegestützpunkt Kirchheim /Teck und dem Verein "buefet" das  Projekt "Bes Te Genesung zu Hause", das als eine Brücke aus der Klinik in den Alltag gedacht ist. Man muss davon ausgehen, dass der Krankenhausaufenthalt immer kürzer wird. Dadurch sind Personen, die entlassen werden, oftmals noch für die eigene Lebensführung zu Hause geschwächt. Dies ist besonders dramatisch, wenn sie oftmals alleine leben und Angehörige  nicht in der Nähe sind.

Hier hat man in Kirchheim /Teck ein wunderbares Projekt mit bürgerschaftlich Engagierten ins Leben gerufen. Der Übergang vom Krankenhaus in die eigene häusliche Umgebung wird deutlich erleichtert. Dadurch kann in vielen Fällen ein Heimaufenthalt vermieden und den Betroffenen ihre Lebensqualität erhalten werden.

Erfreulich ist, dass das Projekt zusammen mit dem DRK-Kreisverband Nürtingen ausgeweitet werden konnte. Der Vorstand des Kreisseniorenrats brachte deutlich zum Ausdruck, dass er die Absicht der Initiatoren, auch im übrigen Kreisgebiet ein entsprechendes Angebot zu machen, sehr unterstützen will.

Kriminalentwicklung bei Älteren beleuchtet

"Ältere verhalten sich vorsichtiger und reduzieren dadurch ihr Risiko", so Axel Skodda, vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Reutlingen. Im Kreis Esslingen leben 97.723 Einwohner über 60 Jahre, also ca. 19 % der Gesamtbevölkerung. Mit 207 Fällen sind sie als Opfer von Straftaten mit nur  5,8 % betroffen. "Andererseits gibt es besondere Gefahrenzonen" meint der Referent. Enkeltrick, Trickdiebstähle, überteuerte Reparaturen, Verkauf bei Kaffeefahrten, Missbrauch von Vollmachten u.ä. Hier gilt, dass Seniorinnen und Senioren besonders wachsam sind. Um auf die Details der Vorgehensweise von Tätern zu sensibilisieren, können geschulte Sicherheitsberater für Senioren zu Vorträgen und Demonstrationen von Sicherheitstechnik angefordert werden.

Die Initiative des Kreisseniorenrats und der Polizei besteht schon seit 1999 und haben sich bewährt. In den letzten zwei Jahren fanden 40 Veranstaltungen mit rund 900 interessierten Teilnehmern statt. Welche Gruppe eine solche  Veranstaltung für ihre Mitglieder durchführen will, richtet sich an die zentrale Telefonnummer 07121 942 1204 bei der Polizei Reutlingen, Axel Skodda.

Weitere Infos hier...

Werden ältere Menschen häufiger Opfer?

"Wohnungseinbrüche, Enkeltrick, falsche Polizisten am Telefon", so Axel Skodda, vom Referat Prävention des Polizeipräsidiums Reutlingen. "nehmen zu. Täglich kann man davon in den Medien lesen. Dem begegnet die Polizei in Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat seit vielen Jahren." "Schlauer gegen Klauer" so lauten wichtige Tipps gegen Enkeltricks und Tricks von Taschendieben. Mit Hinweisen zu mehr Sicherheit in Wohngebieten und verbessertem Einbruchschutz wird sensibilisiert und vorgebeugt. Es geht nicht um das Hervorrufen von Ängsten, sondern um Kenntnisse über die Szene. Dadurch werden ältere Menschen befähigt, selbstbewusst und umsichtig mit den Herausforderungen des Alltags umzugehen.

In seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, dem 23. März 2015, 14 Uhr, in Frickenhausen, Rathaus, wird sich der Kreisseniorenrat mit diesen Fragen befassen. Durch die Sicherheitsberatung für Senioren werden immer wieder aktuelle Gefahrensituationen dargestellt und Hinweise gegeben, wie man sich gut schützen kann, ohne Lebensqualität einzubüßen.

Auch über das Projekt "Bes Te Genesung zu Hause", das in Kirchheim /Teck, Hilfen nach Krankenhausbesuchen anbietet, wird informiert. Ein nachahmenswertes Engagement Ehrenamtlicher.

Vorstandssitzung am 23. März 2015 in Frickenhausen

Unsere nächste öffentliche Vorstandssitzung findet am

Montag, dem 23. März 2015, 14 Uhr,  in

Frickenhausen, Rathaus, Mittlere Straße 18,

statt. Hierzu wird herzlich eingeladen.

                                                                                                         

Tagesordnung     

1.  Aktueller Stand der Sicherheitsberatung für Senioren
      - Axel Skodda, Polizeipräsidium Reutlingen, Referat Prävention

2.  Bes Te Genesung zu Hause – Bericht über ein Projekt in Kirchheim  /Teck             - Monique Kranz-Janssen, Pflegestützpunkt/buefet e.V.

3.  Vorbereitung der Mitgliederversammlung

4.  Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen u.ä.

5.  Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes    

Kreisseniorenrat befasst sich mit der Qualität der Pflege

"Qualität in Pflegeheimen muss im Vordergrund stehen"

war die Essenz der Beratungen des Kreisseniorenrats in seiner letzten Sitzung in Wendlingen. Oft hört und sieht man in den Medien nur negatives und beängstigendes über die Pflege. Diesem Trend widerspricht der Kreisseniorenrat auf das Entschiedenste. Seine Meinung: "Kritik ist wichtig, sie muss aber konstruktiv und weiterführend sein und zu Verbesserungen führen."

Wie steht es nun tatsächlich mit der Qualität in der Pflege? Sind die Feststellungen des MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) aussagekräftig genug? Dies wird in der Fachwelt und in der Politik zurzeit sehr stark bezweifelt.  Der Kreisseniorenrat hat deshalb einen unabhängigen und profilierten Fachmann zu diesem Thema eingeladen. Der Geschäftsführer des Instituts für Qualitätssicherung von sozialen Dienstleistungen GmbH (IQD), Siegfried Wolff, "wir bewerten nicht formale Prozesse, sondern erfassen die individuelle Lebenssituation der Bewohner."

Die Erfahrung bei der Zertifizierung von bundesweit 264 Pflegeheimen und deren Re-Zertifizierung hilft den Heimen, Schwachstellen zu erkennen, Potentiale zu heben und immer besser zu werden. "Dies ist auch geschehen," so Wolff, "die Mobilität der Bewohner wurde gesteigert, die Teilnahme an Alltagsgestaltung wurde ermöglicht, durch Bewegungsspiele und Gymnastik ist die Anzahl von Gelenkversteifungen und von Stürzen rückläufig." Besonders betont Wolff, "das gefürchtete Wundliegen kommt nicht mehr so häufig vor und hat sehr selten seinen Ursprung im Heim. Auch die genügende Flüssigkeitszufuhr ist durch ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse des Personals keine Mangelerscheinung mehr. Auch Fixierungen können deutlich vermindert werden." 

Dies alles ergibt sich aus detaillierten Mitarbeiter-, Bewohner-  und Angehörigenbefragungen, die anonym durchführt werden.

In der ausführlichen Diskussion konnte der Referent auf zahlreiche Detailfragen der  Vorstandsmitglieder, z.B. wie genau eine Zertifizierung abläuft,  eingehen.

Der Kreisseniorenrat hat als Fazit gezogen, dass das Image der Pflege weiter verbessert werden muss. Dies wird auch dazu führen, dass mehr junge Menschen sich mit der Pflege befassen und eine entsprechende Ausbildung anstreben. Der Kreisseniorenrat will, dass das Angebot der Pflegeheime in unserem Landkreis Esslingen, hohen Qualitätsanforderungen entspricht und den Bewohnern gute Lebensqualität geboten wird.

So gelingt das Vertrauen in die Pflege.

Zu Beginn der Sitzung konnte Bürgermeister Steffen Weigel in seinem Grußwort feststellen, dass die Stadt die Herausforderungen und Chancen, die durch den demografischen Wandel auf die Kommunen zukommen, erkannt hat. In enger Abstimmung mit der Bevölkerung wurde der Prozess zu einem umfangreichen Altenhilfeplan begonnen und befindet sich auf einem guten Weg.

 

 

 

 

Qualität in Pflegeheimen sichern

ist das Hauptthema, mit dem sich der Vorstand des Kreisseniorenrats in seiner nächsten öffentlichen Sitzung am Montag, dem 2. Februar 2015, 14 Uhr, in Wendlingen, im MiT, Marktplatz 4, befasst. Dabei wird Siegfried Wolff, Geschäftsführer des Instituts für Qualitätssicherung von sozialen Dienstleistungen (IQD-Institut), das seit 18 Jahren Pflegeheime zertifiziert, aus seinen reichhaltigen Erfahrungen berichten. Er wird positive Entwicklungen der letzten zehn Jahre in der Pflegequalität ebenso aufzeigen wie auch Punkte, die der dringenden Verbesserung bedürfen, um die Qualität in den Pflegeeinrichtungen zu sichern und weiter zu entwickeln.

Dem Kreisseniorenrat ist es wichtig, einen guten Überblick über die Qualitätsentwicklung zu erhalten. Er will das Vertrauen in die Pflege steigern. Denn in manchen – zum Teil - reißerischen Darstellungen in den Medien werden den Betroffenen und Angehörigen Ängste suggeriert, die zu gravierenden Belastungen in  manchen Familien führen. Es gibt nun einmal Situationen, die eine Betreuung in einem Pflegeheim notwendig machen. Dass dann zusammen mit den engagierten Heimmitarbeitern eine gute und sichere Pflege mit hoher Lebensqualität für die Bewohner erfolgt, ist dem Kreisseniorenrat wichtig.

Vorstandssitzung in Wendlingen

Die nächste Vorstandssitzung findet am

Montag, dem 2. Februar  2015, 14 Uhr,  in

Wendlingen, im MiT, Marktplatz 4,

statt. Hierzu wird herzlich eingeladen.

Tagesordnung       

1.     Qualität in Pflegeheimen sichern – Siegfried Wolff, Geschäftsführer des Instituts für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen GmbH

2.  Vorbereitung der Mitgliederversammlung – Termin – Vorstandswahlen usw.

3.  Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen u.ä.

4.  Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes    

"Werkstatt Wohnen" zeigt die Zukunft auf

Tinor Vetter erläutert den Tablet-PC

Welche Möglichkeiten der technischen Unterstützung zur Alltagsbewältigung werden in Zukunft das Leben Älterer zu mehr Lebensqualität führen und zu einem guten Gefühl von Sicherheit und Behütetsein beitragen? Mit diesen Fragen befasste sich der Kreisseniorenrat in seiner letzten Vorstandssitzung. Hierzu begab er sich in die "Werkstatt Wohnen", die der Kommunalverband Jugend und Soziales in Stuttgart eingerichtet hat.

Timor Vetter vom Wohlfahrtswerk berichtete mit einprägsamen Bildern über die Entwicklungen verschiedener Assistenzsysteme. Dargestellt wurden zum einen Systeme, die selbstständig agieren, z.B. Bewegungslichter, Sensormatten zur Sturzerkennung, automatische Abschaltung von Kochherden, Bügeleisen usw., Dispenser für die Medikamenteneinnahme u.ä. Auf der anderen Seite  wurde ein Tablet-PC vorgestellt, der künftig die Kommunikation mit Dritten, z.B. Angehörigen, Nachbaren, Ärzten, Ladengeschäften usw. erleichtern soll. Grundvoraussetzung muss hier sein, dass der Nutzer sein volles Einverständnis zur Zugangsberechtigung erklärt.

Klares Ziel ist, dass die Technik sich an den Bedürfnissen des Menschen orientiert und anpasst und nicht umgekehrt.

Durch die Führung in der "Werkstatt Wohnen" wurde das Gehörte an praktischen Beispielen vertieft.

Der Kreisseniorenrat wird die gewonnenen Erkenntnisse weitergeben. In seinen Projekten "Wohnen im Alter" und bei der Schulung von Handwerkern im Umgang mit Senioren "Service Plus" sind sie ein wichtiges Element.

Im Übrigen steht die "Werkstatt Wohnen" jedermann zur Besichtigung offen.

Viele Möglichkeiten der Hilfen

Sicherheitsberatung neu aufgestellt

Durch die Reform der Polizeiorganisation wurde die Sicherheitsberatung - das Kooperationsprojekt des Kreisseniorenrats mit der Landespolizei - neu durchdacht. Sehen Sie das Ergebnis unter Projekte / Aktivitäten - Sicherheitsberater auf dieser Homepage des Kreisseniorenrats Esslingen.

Kreisseniorenrat bei der Messe "Die besten Jahre"

Am Stand des Landesseniorenrats hat sich auch der Kreisseniorenrat auf der Messe "Die besten Jahre" präsentiert. Vor allem der Altersimulationsanzug hat beträchtliche Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Das Bild zeigt das Vorstandsmitglied Wernder Schulmeyer mit einem "Probanden". Dieser so wörtlich. " Es ist schon sehr beeindruckend, wenn man fühlt und spürt, welchen Einschränkungen man ausgeliefert sein kann." Um so wichtiger ist es, durch viel Bewegung und guter Ernähung vorzubeugen.

Gemeinsam im Quartier leben

"Ein zentrales Element der Sicherung und Entfaltung von Lebensqualität für alle Generationen;" sieht der Leiter der Arbeitsgruppe "Wohnen" des Kreisseniorenrats, Werner Schulmeyer, Lenningen,  in der Entwicklung von überschaubaren Quartieren in den Kommunen. "Sie kann eine Antwort darauf sein, soziale Strukturen langfristig zu sichern."  Durch den demografischen Wandel sind die Kommunen gut beraten, wenn sie sich rechtzeitig auf die sich abzeichnenden Umwälzungen einstellen. Dadurch sichern sie die vorhandene Infrastruktur und stärken die Gemeinschaft der Bewohner.

Ein treffliches Beispiel gab in seinen einführenden Worten zu diesem Thema bei der letzten Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats in Bissingen /Teck, Bürgermeister Marcel Musolf. Er machte deutlich, dass ein neues Denken und Handeln notwendig ist, um den anstehenden Herausforderungen auch in kleineren Gemeinden gerecht zu werden. "Es geht um Strukturen, die allen Generationen gerecht und so alle an ihren Heimatort gebunden werden", so Musolf.

Der Vorstand des Kreisseniorenrats will  die umfassende Stellungnahme  seiner AG Wohnen allen Gemeinden zur Verfügung stellen und damit dort  einen zukunftsorientierten  Prozess unterstützen oder in Gang bringen. Selbstverständlich werden die Seniorenräte mitmachen, wenn es heißt sich hierfür zu engagieren.

Das Ergebnis der Beratungen der "AG Wohnen" sehen Sie hier...

Mobilität mit Bahnen, Bussen und Bürgerbussen

Einen komplexen Vortrag bot der Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz, Kirchheim /Teck dem Kreisseniorenrat bei seiner letzten Vorstandssitzung in Bissingen /Teck. "Faktoren wie Infrastruktur, Kinderbetreuung und die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel rücken zunehmende in den Fokus", so der Referent. Denn, "es ist davon auszugehen, dass die Bevölkerung auch in unserem Landkreis ab 2030 moderat zurückgehen wird!" Dadurch sieht er die besondere Notwendigkeit eines guten und attraktiven ÖPNVs für Alle. Mindestens tagsüber einen 30-Minuten-Takt und am Wochenende einen Stunden-Takt ist als Grundangebot nötig. Hinzu kommt eine gute Qualität der Fahrzeuge, die es Älteren, z.B. mit Rollatoren und Einkaufstrolleys, aber auch Jüngere mit Kinderwagen, Fahrrädern usw. erlaubt, unkompliziert das Angebot zu nutzen.

Ein besonderer Schwerpunkt der Aussagen von Schwarz lag auf dem Bürgerbuskonzept, das von der Landesregierung sehr positiv bewertet wird. Dabei wurden Möglichkeiten der Förderung dieser Entwicklung aufgezeigt.

In der Diskussion wurde verdeutlicht, dass das Angebot der Bürgerbusse rein ehrenamtlich erfolgt. Das dürfe aber nicht dazu führen, dass das zu einer Verringerung des öffentlichen Angebots führt.

 

Vorstandssitzung am 29. September 2014

Unsere nächste Vorstandssitzung findet am

Montag, dem 29. September  2014, 14 Uhr,  in

Bissingen /Teck, Sitzungsaal des Rathauses, Vordere Straße 45,

statt. 

Hierzu wird herzlich eingeladen.                                                                                                        

Tagesordnung       

 

1.  Mobilität im Alter aus Sicht der Landesregierung unter Einbeziehung des ÖPNV, örtlicher Bürgerbusse, E-bikes u.ä.

-  Andreas Schwarz MdL, Kirchheim /Teck

2.  Ergebnisse der Wohn AG – Werner Schulmeyer

3.  Aktivitäten von BELA IV – Rainer Wirth

4.  Messe "Die Besten Jahre" – Standbetreuung

5.  Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen u.ä.

6.  Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes    

Zusammen leben mit Demenz

Unter diesem Motto haben sich der Krankenpflegeverein Köngen, das Bürgernetzwerk Unterensingen, die Sozialstation Wendlingen und der Krankenpflegeverein Oberboihingen zusammen mit SOFA des Landkreises Esslingen und mit Unterstützung der jeweiligen Bürgermeister zu einer Veranstaltungsreihe "Nicht vergessen!? Zusammen leben mit Demenz" zusammengefunden. Eine Vielzahl von Einzelveranstaltungen kennzeichnet das beachtenswerte Programm. Lesen Sie hier...

Stellungnahme zum Nahverkehrsplan

Der Kreisseniorenrat war zur Stellungnahme zur 2. Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Landkreises Esslingen aufgefordert. Diese Stellungnahme können Sie hier... nachlesen.

Tandemfahrt macht Spaß!

Ein tolles neues Angebot macht die Altenhilfe Plochingen, Altbach, Deizisau e.V.: Begleitetes Radfahren mit Menschen mit Handicap. Vor der letzten Sitzung des Vorstandes des Kreisseniorenrats haben Dr. med. Hartmut Wiegmann und Sigurd Layer, Plochingen,  das Gefährt den Vorstandsmitgliedern vorgestellt. Mit großer Freude hat sich gleich eine Bewohnerin des Altenpflegeheims Berkheim eine Probefahrt nicht nehmen lassen.

Nach den Erfahrungen während der Demenzkampagne wurde das Paralleltandem angeschafft. Jetzt können Menschen mit Handicap, die Einschränkungen des Geh-, Seh- oder Hörvermögens haben, Menschen mit Demenzerkrankungen, bei Einschränkungen nach Schlaganfällen oder bei altersbedingten Beschwerden gemeinsam mit Ehrenamtlichen etwas unternehmen. Sie können sich bewegen, indem sie mitradeln oder einfach die Fahrt in der frischen Luft und in schöner Landschaft genießen. So wünscht man sich die Abwechslung des Alltags und die Förderung des Wohlbefindens.

Dr. med. Hartmut Wiegmann mit einer mutigen Seniorin bei der Probefahrt

Suchtgefährdung im Alter begegnen.

"Auf das Umfeld kommt es an", so Hartwig von Kutzschenbach, der Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienstes für alte Menschen (SOFA) im Landkreis Esslingen in der letzten Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats in Esslingen-Berkheim. Um dieses Umfeld zu sensibilisieren will der Kreisseniorenrat zusammen mit seinen Sicherheitsberatern Module entwickeln, die bei Vorträgen die Problematik verdeutlichen. War z.B. bei Stürzen nur Ungeschicklichkeit oder doch Alkohol oder Tablettenkonsum die Ursache?

Eine  bedarfs- und zielgruppenorientierte Umsetzung von Prävention und geeigneten Hilfen zur Bewältigung der Suchtproblematik soll sich anschließen. Auch Ärzte und Pflegpersonal müssen mehr sensibilisiert werden, um Suchtverhalten zu erkennen und mit geeigneten Maßnahmen entgegen zu wirken. 

 

Gesprächsrunde zum Thema "Patientenverfügung"

Der örtliche Leiter der KSK, Bernhard Haberl, begrüßt Rainer Häußler, Konrad Stolz, Dr. Franz Bihr und Dr. Ernst Bühler (v.l.)

Die Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen und die Filder-Zeitung veranstalteten zum Thema "Patientenverfügung und Vorsorgevollmachten" einen interessanten Abend mit Experten. Etwa 300 Gäste verfolgten die von Dr. Ernst Bühler, Arzt für innere Medizin und Vorsitzender der "Esslinger Initiative" geleitete Diskussion. Die Gesprächspartner –Konrad Stolz, Juraprofessor i.R., Esslingen, Dr. Franz Bihr, Palliativmediziner am Krankenhaus in Ruit und Rainer Häußler, Leinfelden-Echterdingen, Vorsitzender des Kreisseniorenrats, konnten in kurzen Statements und in einer sich anschließenden sehr regen Diskussion die schwierigen Fragen, die mit dem Thema verbunden sind, erläutern.

Besonders wichtig war der Hinweis, dass es sehr ratsam ist, sich vor der Abfassung einer Patientenverfügung kompetent beraten zu lassen. Auch der Zusammenhang mit einer notwendigen Vollmacht wurde erläutert. Wenn auch die Auseinandersetzung mit den Fragen am Ende des Lebens emotional nicht einfach ist, so ist sie notwendig. Betroffene sind in ihren zu treffenden Entscheidungen sicherer und Angehörige beruhigt, wenn sie wissen, im Sinne des Betroffenen gehandelt zu haben.

Weitere Infos unter   www.esslinger-initiative.de  und bei den Gemeindeverwaltungen. Sie geben Auskunft über die Berater vor Ort.

In der Filder-Zeitung wurde über den Diskussionsabend berichtet. Lesen Sie den Artikel vom 9.5.2014 hier... und den Artikel vom 16.5.2014 hier...

Vorstandssitzung am 2. Juni 2014

Die nächste Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats findet am

Montag, dem 2. Juni 2014, 14 Uhr,                                                                      im Altenpflegeheim Esslingen-Berkheim, Badstr. 12,

statt. Ab 13.30 Uhr führt der Verein Altenhilfe Plochingen, Altbach, Deizisau e.V. ein Tandem vor, das für begleitetes Radfahren für Menschen mit Handicaps geeignet ist.

Tagesordnung:

1.     Sucht im Alter – Aktuelle Entwicklungen,

-         Hartwig von Kutzschenbach, SOFA

2.     Versicherungsfragen – Peter Weber, VMD

3.     Nachlese der Mitgliederversammlung 2014

4.     Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen

5.    Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes    

Neu: Seniorenforum in Frickenhausen

Aus dem Amtsblatt der Gemeinde Frickenhausen ist zu entnehmen, dass sich dort das Seniorenforum gebildet hat. Dies ist sehr erfreulich und für manche Stadt oder Gemeinde in unserem Landkreis zur Nachahmung empfohlen. Sehen Sie hier...

Mitgliederversammlung befasst sich mit Stadtplanung für Ältere

Dr. Sven Fries bei seinem hochinteressanten Vortrag über Stadtentwicklung für und mit Älteren

"Zum Gelingen von Wohnbauprojekten für alle Generationen, müssen die Akteure gut vernetzt und in eine gesamtstädtebauliche Konzeption eingebunden sein", so Dr. Sven Fries vom Büro Stadtberatung, Ostfildern/Speyer, bei der Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats Esslingen e.V. in Ostfildern.  Neben einem Altenhilfeplan gehören hierzu Wohnraumversorgungskonzepte, ein Blick auf die Verkehrsentwicklung und die Nahversorgung der einzelnen Quartiere bzw. in den Gemeinden. "Altern fordert die Menschen beim Wohnen, sich versorgen, sich einbringen und letztlich – wenn notwendig – beim gut gepflegt werden." Hierbei ist die Bürgergemeinschaft und die Stadtentwicklung gleichermaßen gefordert. Dies kam auch bei einer eingehenden Diskussion zum Ausdruck.

In seinem Tätigkeitsbericht ging der Vorsitzende, Rainer Häußler, auf zahlreiche Felder ein, die im abgelaufenen Jahr beackert wurden. So wurde mit der Altenhilfefachberaterin des Landkreises, Renate Fischer, der Entwurf des Altenpflegeplans beraten. Bis im Jahr 2020 weisen die Eckwerte auf einen Bedarf von weiteren ca. 1.000 Pflegeplätzen zu den bereits vorhandenen  rd. 4.000 Plätzen hin. Um sicher zu stellen, dass die Ausbildung von Pflegekräften mit dieser Bedarfslage schritt hält, hat man sich bei der Fritz-Ruoff-Schule über die breitgefächerten Ausbildungsmöglichkeiten informiert. Besonders die generalistische Ausbildung soll vom Kreisseniorenrat durch die Behebung von Abstimmungsschwierigkeiten unter den Trägern gefördert werden.

Das Entlassmanagement aus dem Krankenhaus  wird den Kreisseniorenrat weiter beschäftigen. In diesem Zusammenhang wurde auch auf die dringende Notwendigkeit einer ortsnahen geriatrischen Rehabilitation hingewiesen.

Die Information über das neue Hospiz in Esslingen war dem Vorstand des Kreisseniorenrats sehr wichtig. "Es ist gut", so Rainer Häußler, "dass es diesen Ort gibt, bei dem neben einer angemessenen Palliativpflege, insbesondere die lindernde Fürsorge, für die Betroffenen steht".

Landrat Heinz Eininger brachte in seinem Grußwort zum Ausdruck, wie sehr er die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Kreisseniorenrat schätzt. Der Landkreis ist auf einem sehr guten Weg, die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern.

Bürgermeister Rainer Lechner, Ostfildern, konnte in seinem Grußwort auf den hohen Stellenwert und  die große Innovationskraft den die demografische Entwicklung in seiner Stadt genießt, verweisen.

 

 

Sigurd Layer verabschiedet

Sigurd Layer wird vom Vorsitzenden, Rainer Häußler, verabschiedet.

Leider war es dem Vorstandsmitglied Sigurd Layer nicht länger möglich seine Region Plochingen weiterhin im Vorstand des Kreisseniorenrats zu vertreten. Daher wurde er bei der letzten Mitgliederversammlung verabschiedet. Der Vorsitzende, Rainer Häußler, dankte ihm für seine engagierte und konstruktive Mitwirkung bei vielen Überlegungen für die Älteren in unserem Landkreis.

Sigud Layer verwies darauf, dass es eine gute Zeit des Zusammenwirkens gewesen sei, durch die er zahlreiche Anregungen für seine vielfältigen Ehenämter mitnehmen konnt.

Als Nachfolger wurde Hans-Ulrich Gula, Plochingen, gewählt.

Hohe Auszeichnung für Eleonore Meyer

Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch Dr. Nils Schmid an Eleonore Meyer

Die stellvertretende Vorsitzende des Kreisseniorenrats Esslingen, Eleonore Meyer, wurde für ihre besonderen Verdienste und ihr großes und vielfältiges bürgerschaftliches und soziales Engagement mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Die Aushändigung des hohen Ordens wurde  in einer stimmungsvollen Feier in ihrer zur Heimat gewordenen Gemeinde Kohlberg durch Finanz- und Wirtschaftsminister Dr. Nils Schmid vorgenommen. In seinen Dankesworten ging er auf den unermüdlichen Einsatz für ihre Mitmenschen ein. In zahlreichen Gremien, aber auch ganz praktisch und mit den Menschen direkt vor Ort verbunden, hat sich Eleonore Meyer über viele Jahre und Jahrzehnte bemüht, unsere Gesellschaft lebenswerter zu gestalten.

Auch Landrat Heinz Einiger und Bürgermeister Klaus Roller bestätigten und lobten dieses Engagement in ihren Grußworten.

Der Kreisseniorenrat gratuliert seiner stellvertretenden Vorsitzenden zu dieser außerordentlichen und verdienten Anerkennung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten. 

Stadtenwicklung für alle Generationen

Ältere entwickeln ihr Stadtquartier

"Wie muss eine Stadtgemeinschaft aufgestellt sein, um den demografischen Herausforderungen begegnen zu können?"; so fragt Dr. Sven Fries vom Büro Stadtberatung aus Ostfildern/Speyer.  Das "Aktuelle Thema", das sich der  Kreisseniorenrat  bei seiner öffentlichen Mitgliederversammlung am Montag, dem 31. März 2014, 14 Uhr, in Ostfildern-Nellingen, An der Halle, Esslinger Str. 26, gestellt hat, soll sich diesen Fragen annehmen. Bei der Beantwortung landet man unweigerlich in Lösungen zur "Stadtentwicklung für alle Generationen – im Quartier denken, beteiligen und handeln". Der anerkannte Fachmann, Dr. Sven Fries,  setzt sich mit den Fragen auseinander, wie diesen Herausforderungen zu begegnen ist. Hier landet man unweigerlich in den Stadtteilen/Quartieren, wo die Menschen wohnen, vernetzt sind, sich beteiligen und schlussendlich auch alt werden wollen. Es werden praxisnahe Erfolgsfaktoren und Hemmnisse definiert. Untermauert wird die Argumentation mit konkreten Projekten aus der Stadtentwicklung wie beispielsweise die Bundesmodellvorhaben „Altersgerechter Umbau von Wohnquartieren“ und „Anlaufstellen für ältere Menschen“ oder das „Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser“.

Natürlich wird auch über die anderen Aktivitäten berichtet, die der Kreisseniorenrat angegangen hat und aufgreifen will.

Erfreulich ist, dass Landrat Heinz Einiger in einem Grußwort das Engagement  des Landkreises für die älteren Bewohner verdeutlichen wird. Auch Bürgermeister Rainer Lechner, Ostfildern, wird von den Anstrengungen seiner Stadt berichten.

Alle Interessierten ob alt oder noch jung sind herzlich eingeladen.

 

Mitgliederversammlung 2014

Die nächste Mitgliederversammlung findet am Montag, dem 31. März 2014, 14 Uhr, in Ostfildern-Nellingen, An der Halle, Kleiner Saal, Esslinger Str. 26, statt.

Tagesordnung:       

1.        Begrüßung durch den Vorsitzenden

2.        Tätigkeits- und Kassenbericht

3.        Bericht der Kassenprüfer

4.        Entlastung                                    

5.        Grußworte

6.        Nachwahlen

7.        Haushalt für das Jahr 2014

8.        Verschiedenes

Das aktuelle Thema:

Stadtentwicklung für alle Generationen -im Quartier denken, beteiligen und handeln.

Dr. Sven Fries,  Büro Stadtberatung, Ostfildern/Speyer

Das Referat, das Dr. Fries halten wird, beinhaltet wichtige Impulse und Perspektiven für die künftige generationengerechte Stadtplanung. Dies ist aus der Sicht der demografischen Entwicklung ein immer wichtig werdender Aspekt. Der Vortrag wird gegen 15 Uhr beginnen.

Neues Hospiz in Esslingen vorgestellt

"In einer Gesellschaft des langen Lebens, in der die Zahl der auf fremde Hilfe angewiesenen Menschen ebenso zunimmt wie die Angst, dass für einen nicht gesorgt sein wird, müssen die Voraussetzungen für die Sorgefähigkeit der Gesellschaft – kulturell und infrastrukturell – in den Vordergrund gerückt werden. Dazu gehört auch der weitere Ausbau der Strukturen der Hospiz- und Palliativversorgung", so ein Auszug aus dem Leitbild des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes.

Diese Sorge ist im Landkreis Esslingen sehr ernst genommen worden. Neben der Palliativversorgung in den Krankenhäusern, der "Spezialisierten ambulanten  Palliativversorgung" im Landkreis wird demnächst in Esslingen ein stationäres Hospiz eröffnet.

Der Kreisseniorenrat ist sehr zufrieden, dass nun bald für die "lindernde Fürsorge" für Sterbende, sowohl ambulant, wie auch stationär, bestens gesorgt ist. Grund genug, sich in seiner letzten Vorstandssitzung über das Hospiz zu informieren. Die Gesamtleiterin, Susanne Kränzle, stellte das Haus in beeindruckender Weise vor und ging auf die vielfältige Ausgestaltung der Hospizarbeit ein. Die Betreuung und die Trauerbegleitung werden von geschulten haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet. Ergänzt wird das Team durch Ärzte, Therapeutinnen  und Seelsorgerinnen. Selbstverständlich ist die enge Einbeziehung des Betroffenen und der Angehörigen.

Der Tag der offenen Tür findet am 5. April 2014 von 10.00 – 16.00 Uhr für alle Interessierten statt.

Weitere Informationen ersehen Sie hier...

Aus der Eßlinger Zeitung lesen Sie unter "Presse".

Vorstandssitzung am 3. März 2014

Zum Leben gehört das Sterben

Wenn es auch einen sehr schmerzlichen Prozess darstellt, so ist eine ganzheitliche Begleitung umso wichtiger. Anfang April eröffnet in Esslingen das erste stationäre Hospiz im Landkreis. Für den Kreisseniorenrat Grund, sich gut über das Hospizhaus und den aktuellen Stand der Hospizidee informieren zu lassen. Daher wird in der nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, dem 03. März 2014, 14 Uhr, in Nürtingen, DRK-Kreisverband, Laiblinstegstr.7, Susanne Kränzle, die die Gesamtleitung des Hospiz Esslingen innehat, berichten. Der  Kreisseniorenrat ist froh darüber, dass das Esslinger Hospiz eine erfahrene Fachfrau gewinnen konnte. Susanne Kränzle war fast 20 Jahre lang in einem Hospiz in Stuttgart tätig und ist für den Landes- und den Bundesverband  Hospiz im Vorstand engagiert. Sie vertritt eine klare Position: "Gute Hospizbegleitung und Palliativversorgung statt Sterbehilfe." Und " Wir möchten ein Zeichen setzen für ein Sterben in Würde."

Im Hospizhaus Esslingen sind künftig alle Angebote der Hospizarbeit gebündelt: Es gibt ein stationäres Hospiz mit acht Betten und Räumen für Angehörige. Außerdem ist die ambulante Hospizarbeit dort untergebracht.

Tagesordnung

1.     Vorstellung des neuen Hospizes Esslingen und die

        damit verbundene Hospizarbeit – Frau Susanne Kränzle

2.      Schwerpunkte für 2014

3.       Vorbereitung der Mitgliederversammlung 2014

           - Haushalt 2014 und Rechnung 2013

4.        Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen,

            Veranstaltungen u.ä.

5.         Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes      

Stichworte zur Kommunalwahl

Veranlasst durch den Stadtseniorenrat Esslingen hat der Vorstand  eine Zusammenstellung von seniorenrelevanten Themen erarbeitet, die wir den in den kommunalen Gremien des Kreises und der Gemeinden Engagierten als Anregungen für die kommende Kommunalwahl übergeben haben. Auch Sie können diese Punkte für Ihre Arbeit nutzen. Sehen Sie hier...

Wohnortnahe Pflege deckt Bedarf

"Um die Selbständigkeit und Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben zu erhalten und die Pflegebedürftigkeit so lange wie möglich hinauszuschieben, müssen Menschen ermutigt werden, eigene Fähigkeiten und Ressourcen auszuschöpfen. Dazu benötigt man präventive Ansätze im Sozialraum", so Renate Fischer, Altenhilfefachberaterin des Landkreises bei ihrer Vorstellung des Entwurfs des Kreispflegeplanes im Vorstand des Kreisseniorenrats. Zur Sicherung der pflegerischen Grundversorgung ist es aber notwendig, heute den Bedarf  in voll- und teilstationären Einrichtungen der Altenhilfe zu bedenken. Dies geschieht im vorgelegten Entwurf sehr kleinräumig. Dadurch wird auch für die Zukunft eine wohnortnahe Pflege garantiert. Es ist eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge der Kommunen unseres Landkreises, rechtzeitig die Weichen für die zusätzlich notwendigen über 1.000 Pflegebetten im Landkreis bis zum Jahr 2020 zu stellen.

Der Kreisseniorenrat wird diese Absicht unterstützen. So wird in der nächsten Mitgliederversammlung ein Fachmann das aktuelle Thema: "Stadtentwicklung für alle Generationen – im Quartier denken, beteiligen und handeln", aufgreifen und neueste Erkenntnisse darlegen.

Daneben ist es dem Kreisseniorenrat wichtig, dass gut ausgebildetes und motiviertes Pflegepersonal zur Verfügung steht, um diese verantwortungsvollen Aufgaben in immer mehr Heimen zu übernehmen.

Behindertengerechtes Esslingen

Stadtexkursion zur Barrierefreiheit
Wie sich Ältere und Behinderte fühlen, wenn sie in Esslingen unterwegs sind, wollte Holger Bentzien vom SWR 4 am eigenen Leib erproben. Weil er von den Aktionen und Projekten des Esslinger Stadtseniorenrats (SSR) wusste, wandte er sich mit seinem Wunsch an den SSR-Vorsitzenden Dr. Michael Ule. Dieser reagierte ganz spontan, besorgte von heute auf morgen über Jana Kucko vom Katharinenstift einen Rollator und einen Rollstuhl. Beim DRK lieh er den Alterssimulationsanzug des Kreisseniorenrats aus, in den Bentzien von Werner Schulmeyer – Kreisseniorenrat – gesteckt wurde. Außerdem legte Ule eine Route fest und erklärte sich bereit, im Rollstuhl sitzend selbst an der Stadtexkursion zur Barrierefreiheit teilzunehmen. Der stellvertretende SSR-Vorsitzende Gerhard Haug lud dazu auch eine größere Gruppe von Sehbehinderten und Blinden ein. So machte sich die Gruppe am Mittwoch, 29.Januar 2014 auf den Weg.
Von 15 bis 17 Uhr erprobten sie über das Esslinger Kopfsteinpflaster holpernd, wie zugänglich oder abweisend öffentliche Einrichtungen sind. Dabei konnte die Gruppe erfreulicherweise viele behindertenfreundliche und barrierefreie Zugänge feststellen: Stadtbücherei, Gemeindehaus am Blarerplatz, WLB-Schauspielhaus. Auch gibt es neben dem Kopfsteinpflaster, dank der Stadtverwaltung, mehr und mehr Rollatorpisten. Auch die Kinder in ihren Wagen werden das spüren. Alle „netten Toiletten“ dagegen sind leider nicht rollatortauglich. Die Ergebnisse sollen nun in einen Stadtplan eingezeichnet werden.

Arbeitsgruppe sucht neue Wohnformen

Aus der Vorstandssitzung am 2. Dezember 2013

"97 % der über 65-jährigen leben zu Hause, 87 % der 40 Millionen Wohnungen in Deutschland sind älter als 15 Jahre. Daher sind die meisten nicht auf ein Leben im Alter eingerichtet", so die erste Bilanz der Arbeitsgruppe Wohnen des Kreisseniorenrats Esslingen. In einer beeindruckenden Präsentation schilderte Werner Schulmeyer, Lenningen, die ersten Ergebnisse der AG. Von "Gutem Alter" könne man sprechen, wenn die Themen "Prävention", "Infrastruktur" (Arztversorgung, Einkaufen, ÖPNV u.ä.), "Sicherheit" und "Beteiligung am gesellschaftlichen Leben" im näheren Bereich gegeben seien.

Da die überwiegende Wohnform "zu Hause" ist, kommt dieser in der zukünftigen Entwicklung größte Bedeutung zu. Denn lediglich 3,5 % der Älteren sind in sicherlich sehr notwendigen Pflegeheimen untergebracht.

Seniorengerechtes Wohnen muss sich aber keineswegs auf den Verbleib in den eigenen vier Wänden oder auf den Umzug in ein Alters- und Pflegeheim beschränken, sondern schließt auch zahlreiche alternative Wohnformen im Alter mit ein. 

In der Diskussion zeigt sich, dass der Quartiersarbeit in den Gemeinden künftig eine besondere Bedeutung zukommt. Der Kreisseniorenrat wird sich weiter mit diesem Thema beschäftigen und darauf hinwirken, dass bei Aktualisierungen der Altenhilfepläne der Gemeinden diese Aspekte mehr Raum bekommen.

 

 

Vorstandssitzung in Esslingen

WohnRäume für alle Generationen

 

"Es müssen Strategien entwickelt werden, die das Miteinander der Generationen beim Wohnen gewährleisten", so die Kernaussage der Arbeitsgruppe Wohnen des Kreisseniorenrats Esslingen. Detailliert will sich der Vorstand des Kreisseniorenrats in seiner öffentlichen Sitzung am Montag, dem 2. Dezember 2013, 14 Uhr, im Landratsamt in Esslingen mit diesen Aussagen und seinen Folgerungen befassen. Dabei werden die vielfältigen Formen des seniorengerechten Wohnens beleuchtet. Es gilt immer noch der Grundsatz, dass jeder in seiner angestammten, vertrauten häuslichen Umgebung möglichst lange verbleiben will und soll. Um in seinem Wohnquartier eingebettet zu sein, wird quartierbezogenen Netzwerken eine größere Bedeutung zukommen. Hier sind örtliche Seniorenorganisationen wie auch die Kommunen gefragt und in der Pflicht.

 

Tagesordnung

 

1. Neue Wohnformen – Bericht der Arbeitsgruppe

2. Berichte aus den Regionen, dem Sozialausschuss, der Gesundheits-konferenz, dem Kreispflegeausschuss und der AG Bürgerbus

3. Vorbereitung der Mitgliederversammlung des KSR 2014

4. Mitgliederversammlung des Landesseniorenrats

5. Vorbereitung des Besuches des Landesseniorentags 2014

6. Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen

7. Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes

 

Die Wohnberatung informiert

 "Wohnanpassung im Alter",

unter diesem Titel hat die Wohnberatung der Stadt Esslingen zu einem aufschlussreichen Vortrag und einer Präsentation neuer Technologien, die in der häuslichen Umgebung bei Alter und Pflege helfen, lange in der angestammten Umgebung verbleiben zu können, eingeladen.

Gezeigt wurden technische Geräte und Hilfsmittel aus dem Bereich "Sicherheit in der Wohnung", Unterstützende Hilfsmittel zur Kommunikation" und Alltagshelfer für mehr Selbständigkeit im Haushalt".

Das Bild zeigt Cordula Pflederer, Demenz-Support Stuttgart, bei ihrem Vortrag vor zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern.

Weitere Genesung nach dem Krankenhaus

Aus der Vorstandssitzung:

"Auf Grund der demographischen Entwicklung mit immer mehr hochbetagten und alleinstehenden Menschen muss auch die pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung nach einem immer kürzeren Krankenhausaufenthalt gewährleistet werden", so der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Esslingen, Rainer Häußler, in der letzten Vorstandssitzung in Weilheim /Teck.

Als Experte erläuterte Olaf Hilleringmann die Bemühungen der AOK Neckar-Fils um einen reibungslosen Übergang stationär – nachstationär. Die Fragen, "wer übernimmt die Versorgung zu Hause, wie kann eine Unterbringung im Pflegeheim vermieden werden, wie wird die Überleitung patientengerecht und unbürokratisch geleistet"; beherrschten seinen Vortrag. Dabei ging er auf die vielfältigen Überlegungen ein, die die AOK anstellt, um für ihre Kunden die bestmögliche Versorgung zu erreichen. Hierzu gehört die Verbindung und gute Kommunikation zum Hausarzt, zum ambulanten Pflegedienst, zur Medikamentenversorgung und die Bereitstellung notwendiger Hilfsmittel, wie Pflegebett, Rollator u.ä.

"Man ist bemüht, den Patienten gut und versorgt abzugeben", so Frau Eberling vom Sozialdienst des Kirchheimer Krankenhauses. Sie sieht ein Ansteigen des Versorgungsbedarfs durch die älter werdende Gesellschaft und die verkürzten Aufenthalte in der Klinik.

Der Kreisseniorenrat war sich darüber einig, dass er sich auf diesem Feld weiter engagieren muss. Dankbar hat er von dem Kirchheimer Projekt "Beste Genesung zu Hause" gehört. Dabei unterstützen ehrenamtliche Kräfte alleinstehende Patienten beim Übergang in die häusliche Umgebung. Dies ist ein gutes Beispiel auch für andere Städte und Gemeinden, sowie deren Seniorenorganisationen. Gut ist auch, dass die im Landkreis eingerichtete Gesundheitskonferenz dieses Thema aufgreift. Dadurch kann im großen Konzert aller Beteiligten am besten erreicht werden, dass Patienten von guter Überleitung profitieren.

 

 

Krankenhausentlassung und dann?

"Wie werde ich versorgt, wenn ich rasch oder z.B. am Samstag aus dem Krankenhaus entlassen werde? Welcher ambulante Dienst fängt mich auf? Wie komme ich an meine dringend benötigten Medikamente?"; dies fragt sich mancher der aus einer akuten Behandlung im Krankenhaus nach Hause entlassen wird. Oft können Angehörige die Fragen rechtzeitig klären. Nicht immer stehen Angehörige  zur Verfügung. Sei es, dass sie weit weg wohnen oder nicht mehr vorhanden sind.

In seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, dem 30. September 2013, 14 Uhr, im Bürgerhaus in Weilheim /Teck, will der Kreisseniorenrat Esslingen diesen Fragen nachgehen. Olaf  Hilleringmann von der AOK Necker-Fils wird aus Sicht der Kassen diese Schnittstellenproblematik beleuchten und Lösungsansätze aufzeigen.

Ziel der Diskussion soll sein, dass sich der Kreisseniorenrat erneut bemüht, Wege zu finden, wie Verbesserung beim Entlassmanagement zu erreichen sind.

Tagesordnung: 

1.     Krankenhausentlassung und dann?

   -    Entwicklung des Entlassmanagements aus der Sicht

         der AOK Neckar-Fils, Herr Olaf Hilleringmann

2.     Bericht aus den Regionen des Kreisseniorenrats

3.      Nachbesprechung des Landesseniorentags

4.      Teilnahme an der Messe "Die besten Jahre"

5.      Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen u.ä.

6.      Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes   

 

 

Vorstandssitzung in Nürtingen

Breitgefächerte Ausbildung in der Altenpflege

 

Berufliche Ausbildungen für Altenpflegerinnen , Altenpflegehelferinnen, , Alltagsbegleiterinnen und das alles auch für männliche Schüler bietet in einem breiten Fächerkanon  die Fritz-Ruoff-Schule in Nürtingen an. Besonders wichtig ist die große Durchlässigkeit der Ausbildungswege. So können selbst Auszubildende ohne Hauptschulabschluss – was natürlich nicht die Regel ist – diesen nachholen und zu einem qualifizierten Berufsabschluss finden.

Die Regel ist jedoch nach dem Schulabschluss eine dreijährige berufliche Ausbildung, die zwei Tage in der Woche im Berufsschulzentrum und drei Tage in der Einrichtung Praxis und Theorie aufs Beste verbindet. Wenn sich die Auszubildenden für eine generalistische Ausbildung entscheiden, erlangen sie in 3 ½ Jahren die Qualifikation, sowohl im Altenpflege-, wie auch in der Kinder- oder Krankenpflege. Bei zusätzlicher Qualifikation kann sogar die Fachhochschulreife erlangt werden. Auch während der nachfolgenden Berufsphase werden Weiterqualifizierungsangebote gemacht.

Oberstudiendirektorin Silvia Blankenhorn und die Abteilungsleiterin Altenpflege, Inge Nusser, erläuterten im Detail die Möglichkeiten der Ausbildung, die Lerninhalte und  die Chancen, die als Fachkraft bestehen.

Der Kreisseniorenrat, der sich in seiner letzten Vorstandssitzung mit diesem Thema befasste, stellte fest, dass zu einer guten Aus- und Fortbildung vor allem auch die

 

gesellschaftliche Anerkennung der sehr aufopferungsvollen und nah am Menschen liegenden Berufsbilder in der Altenpflege gehört. Der Vorstand will sich daher dafür einsetzen und hat der Fritz-Ruoff-Schule und den Ausbildungshäusern seine volle Unterstützung zugesagt. Vor allem die Durchlässigkeit bei der generalistischen Ausbildung zwischen Pflegeheim und Krankenhaus ist ein Thema, dem man sich widmen will.

Die Altenhilfefachberaterin Renate Fischer weist in der Vorstandssitzung auf neue Entwicklungen hin.

Seniorenmesse: Älter werden 2013 in Kirchheim

OB Angelika Matt-Heidecker informiert sich bei Tilman Walther

Unter 34 Ausstellern auf dem Martinskirchplatz war der Infotisch des Kreisseniorenrats zentral und gut platziert. Die Berater Tilman Walter und Rudi Dölfel konnten gezielt informieren. Stark nachgefragt wurden z.B. Was macht der Kreisseniorenrat?, Vorsorgende Papiere, Wohn-WGs und Anlaufstellen bei sozialen Problemfällen.

Auch die Kriminalprävention fand zahlreiche Interessierte

Neben dem Infotisch befand sich die Kriminalprävention Esslingen mit den Seniorenberatern Josef Edel und Johann Stefan, die von Charlotte Köhler, PD Esslingen und Ulrike Renz, PRev Kirchheim unterstützt wurden.

Ortsseniorenrat in Frickenhausen?

Interessierte Zuhörer in Frickenhausen

In vielen Städten und Gemeinden gibt es einen Ortsseniorenrat, der sich um die Belange älterer Menschen kümmert. Dort engagieren sich  viele Ältere mit ihrer Kompetenz aus den Erfahrungen in Beruf und Familie. Eine gute Gelegenheit sich in der nachberuflichen Phase des Lebens einzubringen und sich selbst ein Gefühl des Gebrauchtseins zu vermitteln. Das stärkt das Selbstwertgefühl und gibt viel an seine Mitmenschen weiter.

Der Ortsverein der SPD Frickenhausen-Linsenhofen hatte mit der Frage eingeladen: "Ortsseniorenrat für Frickenhausen?" Referenten waren der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Esslingen, Rainer Häußler, Christina Elsässer, die über die Gründungsjahre des Stadtseniorenrats Leinfelden-Echterdingen berichtete und Michael Neumann, Sprecher des Ortsseniorenrats Aichwald.

Vor einer großen Zahl interessierter Zuhörer – u.a. auch Bürgermeister Simon Blessing – leitete Carla Bregenzer die angeregte Diskussion. 

Nachwuchs für die Altenhilfe - Vorstandssitzung in Nürtingen

Der Landkreis Esslingen bietet mit seinen beruflichen Schulen vielfältige Angebote der beruflichen Aus- und Weiterbildung an. Unter anderem werden in der Fritz-Ruoff-Schule in Nürtingen Nachwuchskräfte in der Altenhilfe mit einem breit gefächertem Angebot aus- und fortgebildet. Dem Kreisseniorenrat ist es ein wichtiges Anliegen, dass der Nachwuchs für die Betreuung Älterer in jeder seiner Facetten eine besonders gute Ausbildung erhält und motiviert und mit Freude in diese Berufsfelder geführt wird.

Daher wird der Kreisseniorenrat in seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, dem 8. Juli 2013, 14 Uhr, in der Fritz-Ruoff-Schule in Nürtingen, auf dem Säer, sich über die zahlreichen Möglichkeiten erkundigen. Erörtert soll werden, was getan werden muss, um der Altenpflege den Stellenwert in unserer Gesellschaft zu geben, der ihr zukommt und wie junge Menschen für eine Ausbildung interessiert werden können. Erfreulich ist, dass die Leiterin der Fritz-Ruoff-Schule, Oberstudiendirektorin Silvia Blankenhorn und die Abteilungsleiterin Inge Nusser sich die Zeit nehmen, diese und weitere Fragen mit dem Vorstand zu erörtern.

27 Frauen und Männer als Demenzbegleiter zertifiziert

Zertifikatsübergabe an die Demenzbegleiter

Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass eine Zusammenarbeit und der Blick über den Kirchturm hinaus Großes bewegen kann: über eine gemeinsam organisierte Ausbildung der Anbieter von Betreutem Wohnen zu Hause  im Landkreis Esslingen konnten insgesamt 27 Menschen gewonnen werden, die in Zukunft mit ihrer Qualifikation und Motivation  Demenzkranken und deren Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

DOLE, das Netz SONNE im Neuffener Tal, das Weilheimer Netz, und Bueffet in Kirchheim sind die fünf Träger, die Interessentinnen und Interessenten aus ihrem Einzugsbereich an 4 Vormittagen kostenfrei die Möglichkeit gaben, sich als Demenzbegleiter ausbilden zu lassen.

Dabei erlangten die Teilnehmer Wissen über dementielle Krankheiten als "Erste Hilfe" im Umgang mit Erkrankten genauso wie die Fähigkeit über Validation, d.h. wertschätzendem Umgang mit demenzkranken Menschen in Kontakt zu treten. Wie eine Kommunikation gestaltet sein muss, damit sie von den erkrankten Menschen angenommen werden kann, war ebenso  Lerninhalt wie die Kinästhetik als Wirkungsweise von Bewegung. Für die Lerneinheiten standen mit Hartwig von Kutzschenbach von SOFA, Frau Kleiner vom DRK Kirchheim, Petra Kümmel als Kinästhetiktrainerin sowie Eleonore Meyer. Leiterin der Pflegebegleiter-Initiative im Landkreis Esslingen,  qualifizierte Fachleute zur Verfügung.

Am 23. April 2013 übergab nun die Altenhilfefachberaterin des Landkreises,  Renate Fischer, Zertifikate an die  frischgebackenen Absolventen und Absolventinnen im Bürgerhaus in Beuren.

Mit ihrem Dank überbrachte sie auch Grüße des verhinderten Landrates Heinz Eininger und des Sozialdezernenten Dieter Krug. Sie betonte, dass die  neuen Demenzbegleiter  eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe übernehmen , da Demenz im Hinblick auf die Zahlen schon jetzt als Volkskrankheit zu bezeichnen ist. Sie bieten mit ihrem Einsatz Angehörigen, die zu 70 % die Pflege übernehmen, die Möglichkeit, in ihrer Verantwortung, körperlichen und seelischen Belastung eine Entlastung zu erfahren.

Die 27 Frauen und Männer aus Kirchheim, Weilheim, Dettingen, dem Lenninger Tal, Erkenbrechtsweiler und dem Neuffener Tal konnten zwischen den Theorieeinheiten teilweise bereits praktische Erfahrungen in verschiedenen Einrichtungen oder auch im privaten Einsatz machen. Rückmeldungen, wie "Das hat mir sehr geholfen, auch mit meiner dementen Mutter ein gelingendes Miteinander aufzubauen" oder "In der Praxiseinheit brachte mir das Gehörte viel Sicherheit im Gespräch und Umgang mit demenzkranken Menschen" oder auch "Dieses Wissen bereichert mein Leben ungemein" waren bei der Abschlussveranstaltung zu vernehmen.

Die hohe Motivation der Teilnehmer wurde durch die Übergabe einer Eintrittskarte für die Beurener Therme im Namen des ebenfalls verhinderten Beurener Bürgermeisters Erich Hartmann sowie die offizielle Übergabe eines Zertifikats durch die Altenhilfefachberaterin noch gesteigert.

Bei einem gemütlichen Abschlussessen in der Gaststätte des Freilichtmuseums Beuren konnten die persönlichen Kontakte noch vertieft und über die eine oder andere Erfahrung gefachsimpelt werden.

Mitgliederversammlung in Wernau

Ehrengäste: Altenhilfefachberaterin Renate Fischer, Sozialdezernent Dieter Krug, Landrat Heinz Eininger, Bürgermeister Armin Elbl (v.li.)

Schwerpunkt Demenz
-       Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats 

"Im letzten Jahr  hat sich der Vorstand des KSR in 5 Sitzungen schwerpunktmäßig  mit dem Thema "Demenz" in seinen verschiedenen Fassetten befasst", stellte  der Vorsitzenden des Kreisseniorenrats Esslingen, Rainer Häußler,  bei der Mitgliederversammlung in Wernau fest.

Ausführlich beschäftigt hat dabei die zukunftsweisende Konzeption des Nachbarschaftshauses im Scharnhauser Park / Ostfildern. Dabei sticht vor allem die ambulant betreute Wohngemeinschaft als neuer Weg mit Personengruppen von ca. 10 – 12 Personen hervor. Dieser Weg sollte viel Nachahmer finden. Von der Politik wird erwartet, dass sie die Wege ebnet und nicht verbaut.

Vorbildlich sind die Bemühungen in vielen Städten und Gemeinden mit gut organisierten Demenzkampagnen, die Herausforderungen für die Betroffenen und ihre Angehörigen zu benennen und die Unterstützung der Bürgergesellschaft zu erlangen.

Die Kommunen sind weiter gefordert, Hilfen in geeigneter Form zu stützen.

In diesem Zusammenhang wird eine gute Prävention – die bereits im Kindesalter beginnen sollte – dazu dienen, entsprechenden Erkrankungen vorzubeugen. Gesunde Ernährung und Bewegung  mit Gleichgesinnten trägt zur guten Gemeinschaft, zur gesellschaftlichen Teilnahme bei und verhindert Vereinsamung.  

In diesem Zusammenhang wird vom Kreisseniorenrat die Einrichtung einer Gedächtnisambulanz gefordert. Sie dient dazu, demenzielle Erkrankungen von heilbaren Störungen frühzeitig zu unterscheiden.

Bedeutung hatte auch das gute Zusammenwirken mit der Landespolizei  bei der "Sicherheitsberatung". Häußler weiter: "Auf viele Gefahrensituationen im Bereich Bankomatdelikte und Trickdiebstähle im öffentlichen Raum oder an der Haustüre, konnte in zahlreichen Informationsveranstaltungen hingewiesen werden".  

In seinem Grußwort unterstrich Landrat Heinz Eininger, dass "die Kreisverwaltung und der Kreisseniorenrat viele Themen, die die ältere  Bevölkerung im Landkreis betreffen, gemeinsam aufgegriffen und in fruchtbarer Zusammenarbeit guten Ergebnissen zugeführt wurden".  

Bürgermeister Armin Elbl, Wernau, begrüßte die Versammlung in seiner Stadt und stellt die derzeitigen und künftigen Planungen und Vorhaben im Zusammenhang mit der älteren Generation vor. Besonders stolz ist er auf das Ärztezentrum "Haus der Gesundheit". "Damit ist Wernau bei der Versorgung mit Ärzten einen Schritt voraus", so Elbl.

 

Aufmerksam verfolgen die Mitglieder die Berichte
Dieter Kress, Geschäftsführer der AOK Neckar-Fils

Arztversorgung für Ältere gesichert?

"Die Arztversorgung muss aus regionaler Sicht kleinräumig gewährleistet werden", so der Geschäftsführer der AOK Neckar-Fils, Dieter Kress, bei der Mitgliederversammlung des Kreisseniorenrats in Wernau. Und weiter: "Die jetzige auf den Landkreis bezogene Versorgung führt zu einem Missverhältnis zwischen städtischen und ländlicheren Bereichen. Hier  kommt der "Kommunalen Gesundheitskonferenz" des Landkreises große Bedeutung zu".
Anhand von Folien stellte der Referent die Arztversorgung dar. Die Kassenärztliche Vereinigung wie auch die Krankenkassen haben bei der Sicherstellung der Versorgung einen Auftrag. Im Kreis Esslingen sind z.Zt. 301 Hausärzte zugelassen, was einem Versorgungsgrad von 108 % entspricht. Auch die Facharztquote ist hoch.

Berichtet wurde über verschiedene Pilotprojekte, die die AOK angest0ßen hat. So z.B. das Hausarztprogramm  und die integrierte Hausarztversorgung in Pflegeheimen. Erfreulich; letzteres Modell soll nun bundesweit eingeführt werden. Durch eine abgestimmte Betreuung von Heimbewohnern durch Hausärzte - auch im Notfall - werden viele Krankenhauseinweisungen vermieden. Dies ist besonders für Pflegebedürftige wichtig, da sie sonst immer wieder aus ihrem Tagesablauf gerissen werden, was für sie, wie auch das Pflegepersona,l sehr belastend ist. Neben der menschlich wertvollen Komponente, erzielen auch Ärzte und die Kassen Vorteile.  

"Mir schwebt auch ein Modell vor, das wieder mehr Hausbesuche ermöglicht", so Kress. Hier könnten Helferinnen der Ärzte Leistungen vor Ort erbringen, die diese normalerweise in der Praxis ausüben.

Kress führte aus, dass in Deutschland jährlich 294 Mill. € oder 2.590 €/Person für die Gesundheitsversorgung ausgegeben werden. Er meinte zu Recht, dass sich genügend Geld im System befindet.  

Die Beitragssätze sieht er an der Obergrenze angekommen. Es geht darum, die Mittel durch mehr Prävention und bessere Vernetzung zielgenauer einzusetzen. Die Politik in Bund und Land muss dringend Antworten finden. Heute müssen die Weichen gestellt werden, um die Gesundheitsversorgung zukunftsfähig zu erhalten.

Er wies darauf hin, dass die Gesundheitsbranche mit 4,3 Mio. Beschäftigten einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellt. Damit ist sie die größte Teilbranche des Dienstleistungssektors.

Probleme sieht er auch dabei, dass in den nächsten 10 Jahren viele Ärzte das 65. Lebensjahr erreichen. Die Tendenz der jungen Ärzte, lieber  im Krankenhaus zu arbeiten, sollte durchbrochen werden. Weiteres Problem stellt dar, dass der medizinische Bereich mehr und mehr zu einem Frauenberuf wird. Da sich diese in der Familienphase besser einer Gemeinschaftspraxis anschließen,  empfiehlt er, dass sich   die Kommunen um medizinische Versorgungszentren in ihrer Gemeinde oder Raumschaft bemühen. Die kommunale Gesundheitskonferenz sollte daher eine regionale Bedarfsplanung erstellen.

Demographischer Wandel - Diskussion in Notzingen

Der Teckbote berichtet in seiner Ausgabe vom 12. April 2013 über eine Diskussionsveranstaltung in Notzingen an der auch der Kreisseniorenrat beteilgt war. Lesen Sie hier...

Rainer Häußler, Vorsitzender des Kreisseniorenrats mit Bürgermeister Sven Haumacher und Landrat Heinz Eininger (v.li.)

Kreispflegeausschuss tagt in Ostfildern

Bei seiner Tagung im Scharnhauser Park informierte sich der Kreispflegeausschuss über die fortschrittliche Konzeption des Nachbarschaftshauses. Daneben stand die positive Auswertung der Messe "Wir pflegen" in Nürtingen  und die Vorstellung des aktuellen Altenhilfeplans der Stadt Kirchheim /Teck.
Wichtig war ebenfalls die Diskussion über den "Werdenfelser Weg". Dadurch sollen künftig in Pflegeheimen weitgehenst freiheitsentziehende Maßnahmen (Bettgitter, Sicherheitsgurte an Rollstühlen u.ä.)  reduziert werden. Der Kreisseniorenrat will sich dafür einsetzen und die Handhabung der Amtsgerichte im Landkreis erfragen.

 

Der Kreispflegeausschuss tagt unter der Leitung von Dieter Krug (Mitte) und Renate Fischer (re.). Gabriele Beck (li.) erläutert die Konzeption des Nachbarschaftshauses.

Mitgliederversammlung in Wernau

Die nächste öffentliche  Mitgliederversammlung findet am        

Montag, dem 15. April 2012, 14 Uhr,

in Wernau, Tagungszentrum Quadrium, Kirchheimer Straße,
statt. Hierzu lade ich Sie namens des Vorstandes recht herzlich ein.       

Tagesordnung:       

1.        Begrüßung durch den Vorsitzenden

2.        Tätigkeits- und Kassenbericht

3.        Bericht der Kassenprüfer

4.        Entlastung                                    

5.        Grußworte

6.        Haushalt für das Jahr 2013

7.        Verschiedenes 

Arztversorgung für Ältere gesichert?

Gesundheitsstrategien der Krankenkassen

Dieter Kress, Geschäftsführer der AOK Neckar-Fils spricht bei der Mitgliederversammlung zum "Aktuellen Thema"

 

Die Konzeption des Nachbarschaftshauses überzeugt

Gabriel Beck erläutert die fortschrittliche Konzeption des Nachbarschaftshauses

„Das Nachbarschaftshaus nimmt Menschen mit Demenz in die Mitte, bietet Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils, sowie bürgerschaftlich Engagierten einen Treffpunkt und Ort der Begegnung und will mit neuen, innovativen Angeboten Impulsgeber für die Altenhilfe sein“, erläuterte Susanne Aschenbrandt, Fachbereichsleiterin,  die Grundzüge der Konzeption des Nachbarschaftshauses bei der Begrüßung des Vorstandes des Kreisseniorenrats. Dieser befasste sich in seiner Sitzung ausführlich mit dem fortschrittlichen Konzept.  

Gabriele Beck von der Leitstelle für Ältere gab einen ausführlichen Einblick. Das dreistöckige Haus ist als Atriumhaus angelegt, ein "Sinnesgarten" im Zentrum regt ebenso an wie das „Offene Atelier“. "Dort sollen die verbliebenen Fähigkeiten der Demenzkranken, die im neu konzipierten Pflegeheim wohnen, aktiviert und so lange wie möglich erhalten werden", so die Einrichtungsleiterin, Andrea Möck von der Samariterstiftung. Ein Ziel ist, dass sich Menschen mit Demenz aktiv einbringen und sich als Teil der Gesellschaft erleben können. Dazu dienen die sechs weitgehend selbstständigen Wohngemeinschaften.

Außerdem ist in den Räumen des Nachbarschaftshauses eine Tagespflege für Ältere eingerichtet und mit dem Projekt „WG Lichtblick“ - einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft fanden neun Menschen  mit Demenz eine neue Heimat. 

Bei einer ausführlichen Diskussion wurde der vorbildliche Pilot-Charakter des Hauses betont und als Glücksfall für Ostfildern bezeichnet.

Der Vorsitzende, Rainer Häußler, gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Politik und andere Heimträger dieses zukunftsweisende Konzept aufgreifen.

 

Ein innovatives Haus für Ältere und die Nachbarschaft

„Das Nachbarschaftshaus in Ostfildern  ist ein Haus für Menschen mit Demenz und ein Haus für die Bürger im Stadtteil. Das Besondere ist, dass beides zusammen gedacht wird“, sagt Gabriele Beck, Leiterin der Leitstelle für Ältere. „Wir sind Nachbarn“ – ist das Motto".

Das Haus liegt mitten im Scharnhauser Park, nur wenige Schritte vom Stadthaus entfernt, in der Bonhoefferstraße, direkt an der Landschaftstreppe.

Erbaut ist es im Stil eines Atriumhauses. Im Erdgeschoss sind die Leitstelle und die Beratungsstelle für Ältere im Pflegestützpunkt anzutreffen. Mit dem Bürgertreff und dem offenen Atelier bietet das Haus Räume für Kontakt und Begegnung im Stadtteil.

Auf zwei Stockwerken bietet die Samariterstiftung in innovativen und autarken Hausgemeinschaften Pflegeplätze für Menschen mit Demenz an. Im dritten Obergeschoss ist eine Tagespflege für Ältere untergebracht, das benachbarte Wohnhaus bietet acht betreute Wohnungen für Menschen mit einer Behinderung, und in der WG Lichtblick leben neun Menschen mit Demenz in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft fast wie zu Hause zusammen.

Der Kreisseniorenrat wird sich in seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, dem 18. März 2013, 14 Uhr, im Nachbarschaftshaus mit dem fortschrittlichen Konzept befassen.

Der Kreisseniorenrat bei der Pflegemesse

So präsentierte sich der Kreisseniorenrat

Zur Gewinnung von Pflegekräften für die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen unseres Landkreises  und zur Darstellung der Ausbildungsmöglichkeiten für Schülerinnen, Schülern und Wiedereinsteigern fand am 2. März 2013 in Nürtingen die "Pflege-Messe" statt.

Der Kreisseniorenrat war mit einem eigenen Stand vertreten und bot zahlreiche Informationen an. Besonders ins Auge der zahlreichen Besucherinnen und Besuchern der Messe stach der Alterssimulationsanzug des Kreisseniorenrats. Dieser wurde durch Mutige vorgeführt. Ein junger Mann sagte: "Das ist ganz schön anstrengend". Fazit: "Alt werden ist nichts für Feiglinge". (Zitat von Dr. Runge, Aerpah-Klinik, Esslingen-Kennenburg)

Vorstandssitzung am 18. März 2013 im Nachbarschaftshaus Ostfildern

 Die nächste öffentliche Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats Esslingen findet am  

Montag, dem 18. März 2013, 14 Uhr, in Ostfildern,

Nachbarschaftshaus im Scharnhäuser Park, Bonhoefferstr. 4, 

statt. Zuhörerinnen und Zuhörer sind herzlich eingeladen.

                                                                                                       

Tagesordnung      

1.     Informationen über die Konzeption des neuen

         Nachbarschaftshauses   -         Frau Gabriele Beck

2.     Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 15. April 2013

         in Wernau  -     Tagesordnung, Rechnung 2012, Haushalt 2013,

         Aktuelles Thema

3.     Bildung bzw. Fortführung von Arbeitsgemeinschaften

        "Wohnen im Alter" und "Beruf und Pflege"

4.     Pflegemesse am 2. März 2013 in Nürtingen – Nachbetrachtung

5.     Besuch des Landesseniorentags am 26.09.2013 in Sindelfingen

6.     Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen,

        Veranstaltungen u.ä.

7.    Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes       

 

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Vorsicht vor Trickdiebstählen

"Ein Schutz vor Trickdiebstählen gibt es nur, wenn man gut informiert ist", so Carmen-Charlotte Köhler von der Polizeidirektion Esslingen, Kriminalprävention, in der kürzlich stattgefundenen Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats in der Seniorenbegegnungsstätte Aichwald-Schanbach. Und: "Der Besuch von Informationsveranstaltungen, welche die Sicherheitsberater der Polizei und des Kreisseniorenrats bei Vereinen und Organisationen durchführen, klärt umfangreich auf und schützt".
Weiter im Mittelpunkt der Ausführungen der Referentin, die auch von Sicherheitsberater Rolf Grünenwald begleitet wurde, standen die Bankautomaten-Delikte. "Bereits 30 Fälle im Monat Januar wurden registriert", konnte sie berichten. "Scheuen sie sich nicht, bei einer Gefahrensituation die Telefonnummer 110 anzurufen", so ihre Empfehlung. 

Dr. Michael Ule vom Stadtseniorenrat Esslingen rückte das Thema Beruf und Pflege in den Vordergrund. Er sprach von einem "steinigen Weg, der hier zu gehen ist."  So berichtete  Dr. Ule, dass "Freistellungen für Pflege von Angehörigen bei Großunternehmen über Arbeitszeitkonten und ähnlichem abgewickelt werden. Dabei ist gerade in der Pflegestufe drei dies ein Fulltime-Job. Die Frage bleibt, wie kann eine Vereinbarung zwischen Pflege und Beruf erreicht werden?" Er stellte fest: " Die meisten Unternehmen haben sich mit diesem Thema überhaupt noch nicht beschäftigt."

Die Diskussion ging auch dahin, dass dieses Thema in die politische Ebene gebracht werden muss. Wichtige Multiplikatoren wären dabei auch Wirtschaftsverbände und in den Unternehmen die Betriebsräte. Und nicht zuletzt ist auch der Landesseniorenrat gefordert. Dass dies durchaus umsetzbar ist, beweisen zwei Leuchtturmprojekte in den Landkreisen Heidelberg und Breisgau-Hochschwarzwald. 

Zu Beginn hatte  Bürgermeister Nicolas Fink den Vorstand begrüßt und besonders auf den tüchtigen Orts-Seniorenrat seiner Schurwald-Kommune hingewiesen. 

Die 2.Vorsitzende des Kreisseniorenrats, Eleonore Meyer, die die Sitzung leitete, wies auf zwei wichtige Termine hin: die Pflegemesse am 2.3. in Nürtingen und die Mitgliederversammlung am 15.4. in Wernau.

Ehrenmitglied Friedrich Strähle verstorben

Im Alter von 96 Jahren ist das Ehrenmitglied des Kreisseniorenrats Esslingen verstorben. Bei seiner Beisetzung überbrachte der Vorsitzende, Rainer Häußler, die aufrichtige Anteilnahme des Vorstandes. Er hob hervor, dass Friedrich Strähle sich besonders für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt hat und sich um deren Wohlergehen in besonderen Lebenslagen kümmerte. Früh hat er erkannt, welche Herausforderungen und Chancen durch die immer älter werdende Gesellschaft auf uns zukommen. Und er hat  bei all seinem ehrenamtlichen Engagement dafür gesorgt, dass entsprechend gehandelt wurde. Dabei war er hartnäckig und zielgerichtet. Dadurch konnte er überzeugen und gute Wege weisen.

Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die nächste Vorstandssitzung

Die nächste Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats findet am  

Montag, dem 28. Januar 2013, 14 Uhr, in Aichwald-Schanbach,

Begegnungsstätte im Pflegeheim, Im Lutzen 1.

statt. Hierzu darf ich Sie herzlich einladen.                                                                                                   

Tagesordnung        

1.     Neues von der Sicherheitsberatung -
        PD Esslingen, Frau Carmen-Charlotte Köhler

2.     Ergebnisse der Denkwerkstatt "Beruf und Pflege" -  Dr. Micheal Ule

3.     Vorbereitung der Mitgliederversammlung 2013

4.     Pflegemesse am 2. März 2013 in Nürtingen

5.     Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen u.ä.

6.    Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes    

Wie immer ist die Sitzung öffentlich. Zuhörerinnen und Zuhörer sind gerne eingeladen.    

 

Zwölf Jahre im Dienst der Sicherheit

Josef Beer (l.) und Marianne Räthe werden von Polizeidirektor Hans-Dieter Wagner geehrt

Sicherheitsberater für Senioren (SfS) ist ein Präventionsprojekt der Polizeidirektion Esslingen, das im Jahr 2000 in Kooperation mit dem Kreisseniorenrat ins Leben gerufen wurde. Ziel ist die Stärkung des Sicherheitsgefühls durch zielgruppengerechte Beratungen, Vorträge und Verhaltensempfehlungen.

Frau Marianne Räthe und Herr Josef Beer hatten sich von Beginn des Projekts an bis heute mit viel Herzblut in das Ehrenamt eingebracht. Beide wollten auf eigenen Wunsch nun die Aufgabe in andere Hände geben. Zum Abschied dankte Leitender Polizeidirektor Hans-Dieter Wagner beiden für ihre 12-jährige Arbeit im Dienste der Sicherheit und würdigte ihren ehrenamtlichen Einsatz und ihre Verdienste: “Mit großem persönlichen Engagement bei vielen Vorträgen und Beratungen haben Sie einen wichtigen Beitrag geleistet, ältere Menschen besser vor Kriminalität zu schützen – und das verdient hohen Respekt!“

Im Jahr 2010 wurde das Projekt SfS mit dem Ehrenamtspreis des Teckboten und der Stiftung der Kreissparkasse Esslingen-Nürtingen ausgezeichnet. Herr Rudi Dölfel vom Kreisseniorenrat bedankte sich ebenfalls bei den ausscheidenden Sicherheitsberatern und überreichte ihnen ein Geschenk.

Bürgerinnen und Bürger, die an einer ehrenamtlichen Tätigkeit als Sicherheitsberater für Senioren interessiert sind, können sich bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeidirektion Esslingen unter der Telefon 0711/3990-130 informieren.

Matthias Bellmer

Die Runde der Sicherheitsberater

Mentorinnen und Mentoren gesucht

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                                                     - Leuchtturm
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Silvia Gesierich, Tel.: 0711 310574 14,
e-mail: sgesierich (at) bbq-online.de   

Monika Kögler, Tel.: 0711 310574 13,
e-mail: mkoegler (at) bbq-online.de

Weitere Informationen lesen Sie hier... und hier...

 

 

                   

 

 

Alterssimulationsanzug steht bereit

Ganz schön schwierig

Bei der Schulung der Handwerker im Projekt "Service-Plus" sammelte der  Kreisseniorenrat Esslingen Erfahrungen mit dem Umgang eines Alterssimulationsanzugs. Nun ist es gelungen, einen solchen Anzug zu beschaffen und der Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen. Dadurch wirkt sich die Kooperation des Kreisseniorenrats mit der Kreishandwerkerschaft auch hier positiv aus. Durch die Schulungsgebühren war es möglich, ein kleines Plus zu erarbeiten, das jetzt durch die Anschaffung des Anzugs der Bürgerschaft  wieder zu Gute kommt.

Dankbar ist der Kreisseniorenrat dem DRK-Kreisverband Nürtingen/Kirchheim, der den "Betrieb" des Alterssimulationsanzugs übernommen hat. Dort kann er nun für eine geringe Gebühr ausgeliehen werden (Tel. 07022 70070).

Die Fotos zeigen den Anzug bei der "Arbeit" und die Übergabe vom Kreisseniorenrat an den DRK-Kreisverband.

Wie setzt man nun den Alterssimulationsanzug ein?
Dieser besteht aus mehreren Komponenten. Durch deren Zusammenwirken kann ein Effekt erzielt werden, die den Einschränkungen der sensomotorischen Fähigkeiten im Alter oder bei Behinderungen sehr nahe kommt. Insbesondere der altersbedingte Gang und das veränderte Greif-, Seh- und Hörvermögen werden mit dem Alterssimulationsanzug sehr realistisch nachgebildet. Aber auch die gesteigerte mentale Belastung und die zunehmende Bewegungsunsicherheit werden nachvollziehbar.
 Wer in diesen Anzug schlüpft, versteht die Verhaltensweise älterer Menschen besser. Der Alterssimulationsanzug ist deshalb breit einsetzbar. Nicht nur bei der Schulung von Handwerkern, der Aus- und Weiterbildung von Fachkräften und DRK-Helfern, sondern auch bei Städteplanern und Architekten, die sich um die Barrierefreiheit bemühen, ist der Anzug angebracht. Auch sonstige Personen, Angehörige von Betroffenen, Schüler und Lehrer erleben Situationen, mit denen mancher Mitmensch belastet ist und auf Verständnis in der Gesellschaft hoffen muss und darf.

 

Bei der Übergabe: (v.l.n.r.) Vorsitzender des Kreisseniorerats, Rainer Häußler, Service Plus Projektleiter, Werner Schulmeyer, Alterssimulationsanzug, Klaus Rau und Erich Hogen vom DRK, Karlheinz Fries vom KSR

Inge Hafner zum Ehrenmitglied ernannt

"Wir partizipieren von Ihrem großen Schatz an Fachwissen, von Ihren sprudelnden Ideen, Ihrer stetigen Unterstützung und wissen, was dies Gutes für die Älteren in unserem Landkreis und dem Kreisseniorenrat bedeutet", so der Vorsitzende des Kreisseniorenrats Esslingen, Rainer Häußler, wörtlich. Früh hat sie auf die besonderen Herausforderungen des demografischen Wandels hingewiesen. Durch zahllose Projekte, unter Einbeziehung des Engagements jedes Einzelnen, machte sie deutlich, welcher Gewinn für die Gesellschaft und jedem Engagierten persönlich entstehen kann.   "Inge Hafner ist einfach ein Glück für unseren Landkreis", so Häußler.

Grund genug, sie anlässlich ihres Ausscheidens aus dem Hauptamt als Altenhilfefachberaterin und damit als Mitglied des Vorstandes des Kreisseniorenrats würdig zu verabschieden. Auf Grund ihrer großen Verdienste, ihrem Einfühlungsvermögen und ihrer innovativen Kraft wurde Inge Hafner zum Ehrenmitglied des Kreisseniorenrats ernannt.

In bewegten Worten ließ die Geehrte 30 Jahre Altenhilfe Revue passieren. Ihr Ziel war und ist "Hinführung zu einem selbstbestimmten Leben in gesunden, aber auch belasteten Jahren". Sie bedankte sich für das konstruktive Miteinander und die gemeinsame zielführende Arbeit.

§ 45d - Antragstellung leicht gemacht!

Altenhilfefachberatung weiterhin in guter Hand

Mit "Themen, die das Leben ausmachen", will sich die neu im Amt befindliche Altenhilfefachberaterin des Landkreises Esslingen, Renate Fischer, auseinandersetzen. Bei ihren seitherigen beruflichen Stationen hat sie dies immer so empfunden. Mit den zahlreichen Netzwerken, die sie in der kurzen Zeit ihrer Tätigkeit in Esslingen erfahren konnte, kann sie sich ein positives und kreatives Zusammenwirken gut vorstellen. So auch mit dem Kreisseniorenrat.

Dort stellte sie in der letzten Sitzung des Vorstandes ihre Vorstellungen für ihre künftige Arbeit  vor. Sie konnte dabei den Eindruck gewinnen, dass der Kreisseniorenrat ein verlässlicher Partner ist.

 

v.l.n.r: Renate Fischer, Rainer Häußler, Inge Hafner
v.l.n.r.: Renate Fischer, Rainer Häußler, Inge Hafner

Vorstandssitzung

Die nächste Vorstandssitzung findet am Montag, dem 5. November 2012, 14 Uhr, in Plochingen, Johanniterstift, statt. Auf der Tagesordnung stehen:

1.     Verabschiedung von Frau Inge Hafner 

2.     Vorstellung von Frau Renate Fischer 

3.     Neues von der Sicherheitsberatung 

4.     Vorbereitung der Mitgliederversammlung 2013

5.     Überlassungsvertrag  KSR/DRK für den Alterssimulationsanzug

6.     Berichte über aktuelle Themen, Entwicklungen, Veranstaltungen u.ä.

7.    Neuaufnahmen/Termine/Verschiedenes     

Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen.   

 

Demenz geht uns alle an!

Aus der Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats:

Wie wollen wir mit Demenz umgehen, wie wollen wir es einmal haben? Fragen, die Hartwig von Kutzschenbach vom Sozialpsychiatrischen Dienst für alte Menschen - SOFA – des Landkreises Esslingen in der letzten Vorstandssitzung des Kreisseniorenrats in Großbettlingen in den Raum stellte. Weitere Schritte sind in den Kommunen notwendig, um Hilfen weiter auszubauen und Menschen zur Solidarität zu motivieren.

Viele Menschen klagen mit zunehmendem Alter über Gedächtnis- oder Konzentrationsprobleme. Dabei kann es sich um eine „normale“ altersbedingte Vergesslichkeit handeln. Nicht selten sind solche Beschwerden jedoch auch Ausdruck einer Erkrankung, eventuell auch einer beginnenden Demenz. Es ist wichtig, diese Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, damit der Verlauf durch ein positives Umfeld günstig beeinflusst werden kann. So können die Gedächtnisleistungen und die Selbständigkeit im Alltag für eine gewisse Zeit stabil gehalten werden.

Allgemein gilt für jeden Einzelnen, präventiv zu wirken. Zur Vorbeugung gibt es keine Medikamente, es hilft nur Eigeninitiative. Den Kopf durch viel Bewegung und gesunde Ernährung fit halten und auf Gewicht und Blutdruck achten, sind Möglichkeiten, die man selbst und noch besser in guter Gemeinschaft anstreben soll.

Als Fazit wird der Kreisseniorenrat darauf hinwirken, dass der Gedanke der Vorbeugung noch mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung tritt.

Um Symptome klar abklären zu können, sollte auch in unserem Landkreis eine Gedächtnisambulanz eingerichtet werden.

In diesem Zusammenhang sieht der Kreisseniorenrat es ebenfalls als wichtig an, die Selbsthilfe und das Bürgerschaftliche Engagement im Umfeld der Pflege zu fördern. Dipl. Psychologin Iren Steiner erläuterte hierzu die umfangreichen Möglichkeiten, Fördergelder über § 45d SGB XI zu erlangen. Die Mitglieder des Vorstandes werden diese Angebote mit in ihre Städte und Gemeinden nehmen, um noch mehr hilfreiche Projekte ins Leben zu rufen.   

 

 

Fesselung oder Fixierung ?

- SWR berichtet über freiheitsentziehende Maßnahmen in Pflegeheimen -

Zu einem Briefwechsel kam es in den letzten Wochen zwischen dem Kreisseniorenrat und dem SWR. In einer Sendung "Zur Sache Baden-Württemberg" am 3.5.2012 wurde - wie im Internet nachzulesen war - dargestellt:

"In deutschen Pflegeheimen werden derzeit etwa 140.000 Menschen mit Gurten an Bett oder Rollstuhl gefesselt. Es kann durchaus sinnvoll sein, altersverwirrte Menschen am eigenständigen Aufstehen etwa aus dem Rollstuhl zu hindern, um schwere Sturzverletzungen zu vermeiden. Doch 140.000 sind zuviel, sagen Experten des Medizinischen Dienstes. In jedem zehnten Fall fehlt dafür sogar eine rechtliche Grundlage. Die erschreckenden Zahlen finden sich in einer Studie zur Qualität der Pflege in Deutschland."

Der Kreisseniorenrat ist sehr darauf bedacht, dass in unserem Landkreis das Vertrauen in die Pflege gerechtfertigt ist. Nachdem stichprobenhafte Nachprüfungen in unserem Landkreis keine Anhaltspunkte ergaben, dass ein Heim betoffen sein könnte, wurde man aktiv. Gegen die nach Meinung des Kreisseniorenrats reißerische Darstellung der "Fesselung" enstand ein Schriftverkehr mit dem SWR. Die Auskunft des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände auf die Anfrage des Kreisseniorenrats finden Sie hier...

Den Schriftverkehr mit dem SWR , soweit er bis heue erfolgt ist, lesen Sie hier...  und hier... und hier...

Leider hat der SWR auf unseren letzten Brief bis heute (20. September 2012) keine Antwort gegeben.

Aus der Vorstandssitzung vom 11.6.2012

 Mehr für Demenz sensibilisieren

"Gerne haben wir die Impulse aus dem Landkreis aufgegriffen" leitete Bürgermeisterin Verena Grötzinger ihren Bericht über die Demenzkampagne im Lenninger Tal ein. Und weiter: " Mir schwebt  vor, dass in Zukunft die Bereitschaft für Andere etwas zu tun, zur Selbstverständlichkeit wird."  Ein gutes Beispiel, wie das Zusammenspiel einer Raumschaft kleinerer Gemeinden wichtige Punkte im nachbarschaftlichen Miteinander aufgreifen kann.

Einige Vorstandsmitglieder des Kreisseniorenrats konnten in der letzten Vorstandssitzung in Owen aus ihren Städten und Gemeinden über ähnlich erfolgreiche Informationen und Tipps für Betroffene, deren Angehörige, Freunde und Nachbarn berichten. Ein ganzer Strauß von Möglichkeiten der Unterstützung kam da zusammen: Besuchsdienste, Pflegebegleiter, Demenzcáfes, Engagement von Schulklassen, spezielle ökumenische Gottesdienste und vieles mehr. Wichtig ist allen Bemühungen, dass die Bevölkerung für die Nöte mancher Mitmenschen sensibilisiert wird. Und es werden immer mehr: "Da es bereits um die 10.000 Demenzerkrankte in unserem Landkreis gibt und mit deutlich steigenden Fällen zu rechnen ist, wird die Aufklärung und Prävention immer wichtiger", so Inge Hafner, Altenhilfefachberaterin des Landkreises. Ihr ist es zuzuschreiben, dass das Thema "Demenz" frühzeitig aufgegriffen wurde.

Der Kreisseniorenrat stellte fest, dass es wichtig ist, sich in jeder Gemeinde des Kreises klar zu werden, dass hier ein großes Feld der Daseinsvorsorge wächst, dem man rechtzeitig gerecht werden muss.

Vorstandssitzung: Schwerpunkt Demenz

Demenz fordert unsere Aufmerksamkeit 

Mit herausragenden Kampagnen griffen einige Städte und Gemeinden unseres Landkreises die Fragen auf, die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen berühren. Hier ist die Unterstützung und Zuwendung unserer Bürgergesellschaft gefragt.

Der Kreisseniorenrat wird sich in seiner nächsten öffentlichen Vorstandssitzung am Montag, 11. Juni 2012, 14 Uhr, in Owen, Bernhardskapelle, Marktstr. 12, über diese beispielgebenden Veranstaltungen informieren.

Hierzu wird Bürgermeisterin Verena Grötzinger ihre Erfahrungen mit dem Projekt DOLE im Lenninger Tal weitergeben. Einen umfassenden Überblick über die Informationen zu den vielfältigen Fragen, die mit  Demenz zusammenhängen, wird der Leiter von SOFA (Sozialpsychiatrischer Dienst für alte Menschen) Hartwig von Kutzschenbach vortragen und seine Eindrücke der mit seiner Unterstützung bereits erfolgreich durchgeführten Demenzkampagnen schildern.

Wie immer sind Interessierte als Zuhörer gerne eingeladen. 

 

Radfahren mit Rückenwind

Beim Training zum sicheren Fahren mit dem Pedelec: Bremsübungen aus flotter Geschwindigkeit

 

-     Pedelecfahren - ein Genuss ohne Muskelkater

Es ist ein Gefühl der Leichtigkeit. Der Körper strengt sich nicht zu sehr an, dennoch saust das Fahrrad davon. Doping  oder andere unerlaubte Mittel sind nicht im Spiel, dafür elektrischer Strom aus dem Akku. Pedelec nennt sich das Wundergefährt, das es Seniorinnen und Senioren – auch Jüngeren – erlaubt, beim Radeln mit konditionsstarken Fahrern mitzuhalten.

Auf Anregung des Kreisseniorenrats Esslingen hat Max Gegenfurtner vom Stadtseniorenrat Leinfelden-Echterdingen in Zusammenarbeit mit Monika Knopf vom  ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) auf den Fildern ein zweiteiliges Programm zusammengestellt. Zunächst wurden im ersten Teil von einem Fachmann erläutert was eigentlich ein Pedelec ist und welche verschiedenen Antriebsmöglichkeiten auf dem Markt sind. "Vorderrad-, Hinterrad- oder doch einen Mittelmotor", so lauteten die Fragen, die gestellt wurden. Einer der 84 Teilnehmer wollte es genau wissen: "Wie lange kann ich den dann mit E-Motorunterstützung fahren?" Ja, wenn das so einfach wäre. "Das kommt ganz darauf an, ob man den Akku stark oder weniger belastet", d.h. ob man beim radeln mehr oder weniger eigene Muskelkraft einsetzen will. Aber 40 – 50 km sind bei einer Akkuladung schon drin.

Im zweiten Teil ging es dann um Fahrpraxis und Sicherheit. Denn immerhin kann man, wenn man will, mit bis zu 25 km/h dahinsausen. Das stellt Anforderungen an den Fahrer, aber auch an andere Verkehrsteilnehmer. Aber auch bremsen, ausweichen und Gefahrenstellen erkennen, wurden geübt.

So hat sich den Kursteilnehmern eine neue Art der Mobilität erschlossen, die sie sicher und mit Genuss hinaus in die Natur aber auch zum Einkaufen usw. bringt.

Der ADFC aus Ihrer Region ist sicher gerne bereit, mit Ihrem Orts-, Stadt- oder Kreisseniorenrat ein ähnliches Programm zu präsentieren.

Siehe auch "Presse": Stuttgarter Zeitung "Solange der Akku reicht".

Vorstand konstituiert sich neu

Nach den Neuwahlen bei der Mitgliederversammlung hat sich der Vorstand konstituiert. Eingehend wurden die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Zeit diskutiert und eine Fülle von Themen zur Bearbeitung oder Beobachtung aufgenommen. Im Vorstand wurde deutlich, dass man bemüht ist, durch Setzen von Schwerpunkten, aktuell Entwicklungen aufzugreifen und durch entsprechende Initiativen in gute Richtungen zu lenken.

Im Rahmen der Vorstandssitzung wurd Christina Elsässer, Leinfelden-Echterdingen, die 17 Jahre dem Vorstand angehört hat, davon 8 Jahre als stellvertretende Vorsitzende und Margrit Kurfess, Filderstadt, die sich 10 Jahre im Vorstand aktiv einbrachte, verabschiedet. Ihnen wurde herzlich für Ihr Engagement für die Älteren in unserem Landkreis gedankt.
Leider konnten krankheitsbedingt Minna Bylow-Schiele, Ostfildern und Renate Ternes-Wengert, Esslingen, nicht dabei sein. Ihre Verabschiedung wird zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden.

Verabschiedung von Christina Elsässer (links) und Margrit Kurfess

Mitgliederversammlung gut besucht

Ganz unter dem Motto des Kreisseniorenrats Esslingen "Alter als Chance begreifen" stand die diesjährige Mitgliederversammlung in Wendlingen.

Weitere Informationen, Bericht  und eine Bildergalerie sehen Sie hier...

Die Charts des Vortrags von Dr. Christoph Rott vom Gerontologischen Institut der Universität Heidelberg sehen Sie hier...

Mitgliederversammlung am 16. April 2012

Zur Mitgliederversammlung am Montag, dem 16. April 2012, 14 Uhr in Wendlingen, Treffpunkt Stadtmitte, wird  eingeladen. Auf der Tagesordnung steht:       

1.        Begrüßung durch den Vorsitzenden 

2.        Das aktuelle Thema:

Demographischer Wandel - Chancen und Aufgaben für die Bürgergesellschaft und die Kommunen. 

Dr. Christoph Rott, Universität Heidelberg, Institut für Gerontologie 

3.        Tätigkeits- und Kassenbericht

4.        Entlastung

5.        Grußworte

6.        Wahlen

7.        Haushalt für das Jahr 2012

8.        Verschiedenes     

Ausdrücklich werden – insbesondere zu Punkt 2 - die Abgeordneten des Bundes- und Landtags sowie Vertreter der Städte und Gemeinden unseres Landkreises herzlich eingeladen. 

Kurze Aussagen zum Vortrag von Dr. Christof Rott sehen Sie hier...

 

 
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